Aufstehen und Kämpfen, Löwen!

Ich habe soeben das Video mit unserem neuen Geschäftsführer Ian Ayre gesehen, den ein Jürgen Klopp (von Ayre nach Liverpool geholt) als äußerst fähig beschreibt.
Kein Dummschwätzer. Kein Selbstdarsteller. Kein Marktschreier.
Stattdessen: Ruhig. Sachlich. Souverän. Intelligent. Bescheiden.
Wohltuend in diesem hektischen und gehetzten Umfeld.
Mit einem von Herzen kommenden Extralob für uns, die wohl weltweit einzigartigen Löwenfans. Die selbst jetzt, nach den 1860 Enttäuschungen der letzten Jahre, mit dem Team gehen.
You never walk alone. Never. Schon über 50 000 Karten weg fürs Rückspiel.
Die Schlussworte von Ian Ayre auf deutsch:
Löwen müssen wieder aufstehen und kämpfen. Für diese „incredible fans“.
Gänsehaut.
Stay blue – there ain‘ t a better colour!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert für Aufstehen und Kämpfen, Löwen!

Konsequenzen vor dem Freitag

Die Spielzeit 2016/17 war in jeder Hinsicht – ganz egal, wie die Regensburg-Relegation enden mag, ein Totalfiasko für Präsidium, Investor, sportliche Leitung, Mannschaft und uns verzweifelte Fans.
Wenn du mit diesem Kader von rund 30 erfahrenen Spielern (von denen viele zuletzt nicht einmal den Sprung in den 18er-Stamm schafften) nicht in der Lage bist, mindestens Platz 10 zu erreichen, dann stimmt eindeutig etwas im Gesamtkonstrukt „1860 Profifußball“ nicht.
Wenn du am Ende unerfahrene Spieler aus der RL-Mannschaft einsetzt, die ihre Aufgabe nicht einmal schlecht machen, dann sei die Charakterfrage für etliche Akteure gestellt, die in den vergangenen Wochen ihr fürstliches Zweitliga-Salär auf der Tribüne absaßen.
Mehrfach wechselnde Personalrochaden im Management und auf der Trainerposition haben definitiv nicht zu Nachhaltigkeit und  Stabilität im ohnehin sehr fragilen Vereinsganzen geführt.
Wir haben mit Pereira als Chefcoach und seit kurzem Ayre als Geschäftsführer durchaus etablierte und renommierte internationale Fachleute, die ich für die Misere bedingt oder gar nicht verantwortlich machen will.
Versagt hat in allererster Linie die Mannschaft mit einem Kader ohne den Zusammenhalt, der zwar beim seltenen Torjubel gegeben zu sein scheint, aber insgesamt sehr trügerisch erscheint.
Die Bilanz mit sage und schreibe 18 (!!!) verlorenen von 34 Spielen ist einfach nur blamabel. Auch das deutlich negative Torverhältnis spricht Bände.
Dabei sah es doch bis zur 92. Minute des kämpferisch überragenden Heimspiels gegen den souveränen Meister Stuttgart Anfang April noch nach einem gesicherten Mittelplatz aus.
Dann wurden aus den letzten sieben Spielen jämmerliche 4 von 21 möglichen Punkten geholt, Platz 16 war die einzig logische Konsequenz.
Eigentlich unerklärlich, zumal 60 oft die spielerisch und läuferisch dominierende Mannschaft war. Wie konnte diese negative Zuspitzung sein?

Die katastrophalen, einer Zweitligamannschaft unwürdigen individuellen Aussetzer

Diese ziehen sich wie ein roter Faden (ich weiß, diese Farbe sollte man eigentlich hier nicht erwähnen …) durch  die Saison. Rückpässe zum Gegner als Steilvorlage zum Torschuss. Kerzen im eigenen Strafraum. Ballverluste ohne Not im Spielaufbau.
Die Namen der „Täter“ sind bekannt und zuletzt patzte im entscheidenden Moment auch noch unser Keeper kapital. Das negative Highlight einer Saison, das uns den Ligaerhalt kosten kann.

Die miserable Bilanz im Torabschluss

In wie vielen Spielen hatten wir deutlich mehr Torschüsse und klarere Chancen als der Gegner, man denke nur an das lange Zeit in Überzahl beherrschte Heimspiel gegen Union, das trotz 25:4 Torschüssen mit einem 1:2 endete.
Beides, die krassen individuellen Fehlleistungen wie auch kläglich vergebenen Großchancen, sind im Verbund mit dem seit Jahren praktizierten Unvermögen, ein 1:0 über die Zeit zu bringen, ein zentraler Faktor der Misere.

Regensburg wird uns mit seinen schnellen Offensivkräften und dem klugen Konterspiel alles an Handlungsschnelligkeit und aggressivem Dagegenhalten abverlangen.
Als Konsequenz muss zwingend ein Torwartwechsel (wann hat uns Ortega zuletzt ein Spiel gewonnen???) und die Systemumstellung auf zwei pressende Stürmer stehen.
Unsere Jungs müssen von der ersten Sekunde an Gas geben ohne Ende, wer nicht mehr kann, der muss zeitnah ersetzt werden.
Wenn wir einen Drittligisten, der sich in der Vorsaison noch mit unseren Amas herumschlug, nicht bezwingen können, gehören wir nicht mehr in Liga 2.
Ich bin so was von gespannt, wie sich unsere Herren in den beiden Spielen präsentieren werden. Auf uns leidende Fans können sie sich auf jeden Fall verlassen.
Zu 1860 %.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert für Konsequenzen vor dem Freitag

Diese Mannschaft ist der Wahnsinn für jeden Fan!

Millionenschweres Investment. Kader auf gehobenem Zweitliganiveau. International renommierter Trainer. Fantastische Fans (auch wenn heute wieder einige Pyrovollidioten vor Ort waren).  Alles spielt dazu noch für Sechzig.  Düsseldorf. Dresden.
Nach desolater erster Halbzeit ohne Emotion, Kampf und Leidenschaft. Leistungssteigerung in Hälfte 2. Allen voran Aigner, der das 1:0 erzwingt. Die Konkurrenz spielt weiter mit. Und dann dieses unglaubliche Waterloo in den letzten Minuten mit einem selten dämlichen Torwartbock (der in dieser Szene wie ein C-Jugend-Keeper in seinem ersten Spiel aussah) und einem halben Eigentor zum 1:2, was in dem Moment auch schon wurscht war. Die „Krönung“ der letzten Wochen, wo alles schief lief, was nur schief laufen konnte. Murphys Gesetz. Wieder gegen Heidenheim abgekackt.
Mich würde es nicht wundern, wenn uns nun der Jahn in die Drittklassigkeit knallen würde.  Schlimmer geht es eigentlich nimmer. Oder doch?
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert für Diese Mannschaft ist der Wahnsinn für jeden Fan!

Wellness im 4-Sterne-Hotel vor dem Showdown

„Wellness im Viersternehotel“ – so heißt ein spritziges Lied des Holzheimer Dreigsangs, die mit uns seit 2011 immer wieder auf Tournee sind.
Wellness in Bad Wörishofen – die Tür zum Klassenerhalt?
Nachdem die Löwen ziemlich jämmerlich und kopflos am Sonntag gegen Bochum gegen die Tür geknallt sind, hilft nur noch ein Wellness-Wunder im Kurort, um die Wunden zu lecken und am Sonntag in Heidenheim die gestressten Fans nicht endgültig vor den Kopf zu stoßen.
Dazu brauchen wir 11 bzw. 14 Krieger auf dem Platz, denen verdammt noch mal bewusst sein solllte, was dieser grandiose Verein mit seinen unglaublich treuen Fans für einen Stellenwert hat. Es geht um die Wellness von uns Fans, um die Wellness aller bei Sechzig beschäftigten Menschen. Reißt euch in Gottes Namen dieses eine Mal noch in dieser erneut so verkorksten Saison euren A. für Sechzig auf und nehmt euch Bielefeld zum Vorbild.
Das ist Abstiegskampf!
Ich hoffe inständig, dass Pereira die richtigen Leute auf den Platz schickt, für die 60 viel mehr als eine Durchlaufstation zum nächsten Club ist.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert für Wellness im 4-Sterne-Hotel vor dem Showdown

Begossene Pudel

Wie begossene Pudel nach einer mäßigen Leistung in diesem so wichtigen Spiel aus der Arena im Nieselregen geschlichen. Der Himmel weint über diese Löwen …
Auf der A 8 den Massenstau auf der Gegenfahrbahn gesehen und von vielen Löwenfans (am KFZ-Kennzeichen erkennbar) überholt.
Heidelberg. Reutlingen. Aalen. Göppingen. Böblingen. Heilbronn. Calw.
Überall der gleiche, frustrierte und deprimierte Blick hinter den Scheiben.
Wenn wir tatsächlich mit diesem Spielerkader, diesem international erfahrenen Trainer, diesem großartigen Publikum, diesem millionenschweren Investment des Herrn Ismaik runtergehen sollten, dann ist diesem Verein wirklich nicht mehr zu helfen.
Die Leistung heute? Unerklärlich verkrampft, nervös nach dem schönen Sieg in Dresden.
Ich habe die Bochumer letzte Woche gegen Bielefeld intensiv betrachtet und mir war klar, dass unsere Verteidiger mit den schnellen Außen der Gäste Probleme kriegen werden.
So kam es dann auch und zur Pause stand es eher glücklich 1:1 dank Bas tollem Kopfball, der einer der wenigen echten Löwen auf dem Platz war.
Aigner erneut eine riesige Enttäuschung. Mutlos. Mit einer Führungsrolle überfordert. Lacazette als Fehlerquelle im Aufbauspiel. Aycicek nur ein Schatten seines starken Dresdenauftritts. Warum nur?
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, aber Heidenheim wird uns nächsten Sonntag keinen Zentimeter schenken, ist zudem ein absoluter Angstgegner.
Und dennoch und trotzdem: Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert für Begossene Pudel

Vollgas gegen die Bayernfreunde!

Und wieder geht es am vorletzten Spieltag um den Klassenerhalt … Eine Dramaturgie, die man sich sehr gerne hätte sparen wollen. Ich bin aber vorsichtig optimistisch, dass unsere Löwen die positve Energie aus dem Dresdenspiel mitnehmen und uns einen kämpferisch wie auch spielerisch überzeugenden letzten Heimauftritt 2016/17 zeigen werden.
Schon allein, um die von der in Löwenkreisen „hoch geschätzten“ Schickeria rot unterstützten Bayernfreunde frustriert heimdackeln zu sehen.
Auf geht’s Löwen, macht den Klassenerhalt klar!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert für Vollgas gegen die Bayernfreunde!

Darum lieben wir diesen Verein!

Meine Nerven … Was für ein überlebenswichtiger und 1860fach verdienter Sieg einer kämpferisch wie spielerisch herausragenden Löwenmannschaft (Aycicek! Liendl! Ba! Busch! Pongracic! und viele mehr) bei den Dynamos. Endlich belohnte sich unser Gytkjaer mit einem tollen Treffer nach zuvor zahlreich vergebenen Chancen. Gott sei Dank nützte man beim 2:0 in der ersten Minute der zweiten Hälfte durch den herausragenden Aycicek (endlich auf einer variablen Position hinter den Spitzen) einen gegnerischen Fehler eiskalt aus. Diese von Pereira glänzend eingestellte Löwenmannschaft belohnte sich  für die überzeugenden Spiele der Vorwochen und gewann mehr als verdient, wobei wir alle uns diese nervenaufreibende Schlussphase in Unterzahl (harte Entscheidung) gerne erspart hätten. Darum lieben und leiden wir (mit) diesem Verein.
Einmal Löwe – immer Löwe!
Aber dieses Kampfmatch war Sechzig. Ein Sechzig, das lebt. Und wie. Wir müssen einfach drin bleiben und nächste Saison mit dieser neugewonnenen Einheit auf dem Platz weitermachen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert für Darum lieben wir diesen Verein!

Jetzt erst recht!

Wie am Betzenberg vergangenen Freitag, so mussten unsere Löwen auch heute gegen den Tabellenzweiten Braunschweig eine unverdiente und bittere Niederlage hinnehmen.
Von Anfang bis Ende spielte die Mannschaft leidenschaftlich, engagiert und couragiert.
Die Unterstützung der knapp 40 000 tat ihr übriges. Leider hatte der umsichtige Abwehrchef Kai Bülow unmittelbar vor der Pause Riesenpech mit einem tollen Kopfball ans Lattenkreuz und nur Sekunden später scheiterte der unglückliche Stefan Aigner aus kurzer Entfernung ebenfalls per Kopf am starken Gästekeeper.
Auch nach der Pause waren die Löwen gegen verhalten spielende Gäste das bessere Team und erneut Pechvogel Aigner, der wenig später nach einer rüden Attacke (wäre eigentlich rotwürdig gewesen) lange behandelt werden musste, vergab eine dicke Chance.
So kam es, wie es kommen musste. Unser Schwachpunkt Boenisch (wo hat der nur seine offensive Dynamik früherer Jahre gelassen?) war am 0:1 maßgeblich mit miserablem Abwehrverhalten beteiligt. Warum der immer wieder auflaufen darf und beispielsweise ein Maxi Wittek überhaupt nicht mehr, erschließt sich mir ebensowenig wie die Auswechslung unseres kopfballstärksten Spielers Kai Bülow, vor allem angesichts 10:1 Ecken und vieler Standards in Strafraumnähe.
10:1 Ecken, 22:11 Torschüsse. 57 % gewonnene Zweikämpfe. 64 % Ballbesitz gegen den Aufstiegsaspiranten. Zahlen können manchmal grausam sein.
Die Mannschaft sollte den Bock am Freitag in Dresden ganz schnell umstoßen und mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch dort auftreten. Und nach Möglichkeit dreifach punkten.
Es wäre ein unglaublich schlechter Witz, wenn wir mit der spielstärksten und auch lauffreudigsten Mannschaft der letzten Jahre heuer ins „Abstiegsgras“ beißen müssten.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe! Jetzt erst recht!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert für Jetzt erst recht!

Dampfsäg-Erlebnis

Die „Dampfsäg“ ist eine Kleinkunstbühne in Sontheim zwischen Mindelheim und Memmingen, die von mehreren Vereinsmitgliedern in großem ehrenamtlichen Einsatz betrieben wird und in der schon bekannte Künstler wie Werner Schmidbauer, Martin Kälberer oder Werner Specht auftraten.
Nach 18 Monaten Pause war es wieder an der Zeit, im Sextett mit meinen Lesekollegen Manfred Kraus und Erich Rueß sowie dem genialen Holzheimer Dreigsang mit den beiden Brüdern Hans und Norbert Riggenmann und Heiner Braun Lesung und Musikerlebnis zu verbinden. Was soll ich sagen? Es war ein sehr netter Abend mit einem aufmerksamen und beifallfreudigen Publikum in angenehmer, heimeliger Atmosphäre.
Mein besonderer Dank gilt dem früheren Jugendnationalspieler Toni Paulus (FCA), dessen Einsatz und Beharrlichkeit zum guten Gelingen der Veranstaltung maßgeblich beitrug. Danke auch den anwesenden Löwenfans im Publikum und der Gastgeberfamilie Bilgram für die tolle Bewirtung und Unterstützung.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert für Dampfsäg-Erlebnis

Löwen sein!

Löwen sein am Sonntag vor guter Kulisse gegen das Topteam aus Braunschweig.
Löwen sein gegen die norddeutschen Löwen.
Im Duell der Meister von 1966 und 1967 (als die Löwen Vizemeister wurden, lang, lang ist’s her , seufz …).
Löwen sein und den Funken vom Platz auf die Ränge überspringen lassen.
Löwen sein und vom Anpfiff weg leidenschaftlich in jeden Zweikampf gehen.
Löwen sein und als geschlossene Einheit auftreten, wo jeder dem anderen hilft und die Bereitschaft signalisiert, Fehler des anderen auszubügeln.
Löwen sein und eiskalt im Torabschluss sein. (gilt nur für das gegnerische Tor!)
Löwen sein und vor dem eigenen Tor hochkonzentriert und im Verbund gemeinsam verteidigen.
Löwen sein und das Bewusstsein auch für uns Fans spürbar auf dem Platz vorleben, dass jeder zum Ausdruck bringt, um was es für den Traditionsverein 1860 München geht.
Löwen sein, alle Fans, die weißblaue Nordkurvenwand, der wilde Süden, die Haupttribüne und die Gegengerade, und das Team 90 Minuten plus Nachspielzeit nach vorne treiben und zum Sieg schreien.
Löwen sein und den Braunschweigern sofort zeigen, dass sie ihre Punkte zum Aufstieg wo anders holen müssen.
Löwen sein ab 13.30 Uhr. Wir haben alles selber in der Hand und in den Fußballerbeinen.
Auch in unseren Stimmen!
Löwen sein. Unser Verein. Unsere Leidenschaft. Unsere Liebe.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert für Löwen sein!