Mehr als seltsam

Zwei Dinge sind es aktuell, die mir mehr als seltsam erscheinen.
Da ist zum einen mitten in der entscheidenden Saisonphase das Auftauchen einer Opposition für den Verwaltungsrat, sehr befremdlich und mir unverständlich.
Wir brauchen derzeit keine neue innerbetriebliche Unruhe, sondern ein dem Sportlichen untergeordnetes Gemeinschaftsgefühl ohne neue Grabenkämpfe und  Selbstdarstellungen.
Die Ruhe, die in dieser Saison vom e.V. nach außen getragen wurde, bedarf keiner neuen Hektik und Spalterei.
Ein zweites: Wer für den Spielplan der Regionalliga Bayern Verantwortung trägt, der wäre in früheren Jahren von den Vereinen geteert und gefedert worden.
Vier Heimspiele am Stück, am Schluss der Saison nur noch Auswärtsbegegnungen in Serie. Dazu wird die Reihenfolge des Spielplans der Vorrunde völlig ignoriert (z.B. ist es mir unerklärlich, warum wir erst Anfang Mai in Pipinsried spielen).
Noch ein Grund mehr, so schnell wie nur möglich den Absprung aus dieser Liga zu schaffen, um wieder einen geregelten Spielbetrieb zu haben.
Nur zwei Heimspiele in den letzten acht Spielen sind eine Zumutung!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Ein Jahrhundert Löwenleidenschaft

Gestern gab es in der Halbzeitpause eine ganz besondere Geburtstagsehrung für eine 99 Jahre (!) alte Löwendame durch Stadionsprecher Stefan Schneider.
Ein Löwenleben … Ein Löwenjahrhundert.
In den Kriegsjahren den Pokalsieg 1942 miterlebt. Die goldenen Sechziger Jahre.
Das Auf und Ab der Siebziger. Die lange Bayernligazeit in den Achtzigern.
Den sportlichen Wiederaufschwung in den Neunzigern.
Den Abstieg 2004 und die 13 Jahre als Dauerbrenner in Liga 2.
Und nun den totalen Absturz als Neuausrichtung und sportliche Wiedergeburt in der Viert- und hoffentlich bald Drittklassigkeit.
Ein Menschenleben lang.  Ein Löwenleben lang.
Herzlichen Glückwunsch zum 99. Geburtstag!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Mölders-Festival Teil 2 mit Wermutstropfen

Von Anfang an zeigten unsere Sechziger heute ein temporeiches und auch spielerisch überzeugendes Heimspiel gegen die zuletzt so auswärtsstarken Eichstätter.
Zur ungewohnten Mittags-Spielzeit war vor allem unser Schweinfurt-Knipser Sascha Mölders hellwach und erzielte bereits nach 1 Minute das Führungstor.
Dies spielte den Löwen in die Karten und nach gut einer halben Stunde hatte unser Mittelstürmer seine Saisontore 16 und 17 nachgelegt und das Spiel frühzeitig entschieden. Auch nach der Pause spielte 1860 gut strukturiert und ein herrliches Freistoßtor von Daniel Wein sowie ein Treffer des agilen Markus Ziereis waren für den unerwartet klaren Endstand von 5:0 verantwortlich.
Einziger Wermutstropfen bei strahlend blauem Löwenhimmel war die unglückliche und ungeschickte rote Karte für unseren jungen Keeper Marco Hiller nach einem Foul außerhalb des Strafraums. So musste mit Aaron Berzel sogar ein Feldspieler ins Tor, nachdem Daniel Bierofka bereits dreimal gewechselt hatte. Dieser konnte seinen Kasten in den verbliebenen knapp 10 Minuten aber sauber halten.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

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Harte Eichstätter Nuss zur ungewohnten Mittagszeit

High noon heißt es am Samstag ab 12.30 Uhr (!) im Sechzger Stadion und unsere Mannschaft tut wirklich gut daran, die enorm auswärtsstarken Gäste in keinster Weise zu unterschätzen. 6 Siege auf des Gegners Platz, darunter in Augsburg und Burghausen, sprechen eine deutliche Sprache.
Unsere Sechziger sollten alles tun, um im Meistermodus zu bleiben und die roten „Heißatmer“ weiter auf Distanz zu halten, so dass das Derby am vorletzten Spieltag zur Formsache wird. Auch sehe ich hinsichtlich der angestrebten Relegation Ende Mai schon noch erheblichen Handlungsbedarf in Sachen strukturiertem Spielaufbau, Gewinn der sogenannten zweiten Bälle im Mittelfeld und besserer Grundordnung im Defensivverbund als probates Mittel gegen schnelle Konter der  gegnerischen Mannschaften.
Zuerst gilt es die „Eichstätter Nuss“ am Samstag erfolgreich zu knacken.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Sascha Mölders – Gold wert wie ein alter Wein

Wir haben ja schon einen Wein bei 1860, den Daniel, der heute wieder ein ordentliches Spiel machte und mit seinen gefährlichen Standards zum so wichtigen 3:1 – Auswärtssieg bei den Schnüdeln von Schweinfurt 05 beitrug.
Aber alles überstrahlte heute unser „guter alter Wein“ in Person von Routinier Sascha Mölders, der das Spiel wie im Hinspiel mit seiner Abgezocktheit im Torabschluss quasi im Alleingang entschied. Sascha Mölders ist privat sehr umgänglich, familiär (er hatte zwei Kinder mitgebracht) und fanfreundlich, wie ich im letzten Advent bei der Vorweihnachtsfeier der Lechlöwen in Haunstetten erfahren durfte.
Mit seiner kampfbetonten Spielweise und seiner robusten Ballbehauptung, aber auch seiner starken Schusstechnik ist er mit nunmehr 14 Saisontoren zu einem enorm wichtigen offensiven Aktivposten der Sechziger geworden, die heute nur zum Teil (v.a. spielerisch!) zu überzeugen wussten, aber letztlich immer die passende Antwort auf die keineswegs schwachen Gastgeber parat hatten.
Mannschaft und Trainer wären schlecht beraten, wenn man nun irgendeinen Schlendrian einkehren ließe, aber dies wird Daniel Bierofka schon zu verhindern wissen.
Volle Konzentration in den letzten sieben Spielen (davon nur noch zwei daheim + das Derby gegen die von der Seitenstraße) mit Hinblick auf die große Hürde Relegation gegen wahrscheinlich Offenbach oder Waldhof Mannheim sollte oberste Priorität sein.
Nicht so wie heute, als einige haarsträubende individuelle Aussetzer und Stellungsfehler den Gastgebern einige vermeidbare Chancen eingeräumt hatten.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Wie ein alter Wein:
Kostbarer Sascha Mölders!

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Totopokal

Ich denke, Trainer Daniel Bierofka hat gestern vieles richtig gemacht, als er im Totopokal-Viertelfinale in Bayreuth nahezu allen Stammkräften nach den vielen englischen Wochen eine Pause gönnte und somit der zweiten Garnitur im Kader eine Einsatzchance gewährte, die sich leider beim 1:2 nicht sonderlich bewährte.
In der entscheidenden Phase der RL-Saison bleiben den Sechzigern damit weitere Mehrfachbelastungen unter der Woche erspart und das große Ziel der Meisterschaft sollte bei deutlichem Punktevorsprung auf die Konkurrenz, deren „heißen Atem“ (Zitat K.H.R) man aktuell nur noch als leere Luftblase verspüren mag, zum Greifen nahe sein.
Außerdem qualifiziert sich der Bayernmeister automatisch für die finanziell lukrative erste Hauptrunde im DFB-Pokal.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Marco Hiller

Ich darf heute am Karfreitag Abbitte leisten.
Marco Hiller, den ich in der Vorrunde noch wegen fehlender Strafraumbeherrschung kritisiert hatte, ist in den letzten Wochen und Monaten mit seiner positiven Ausstrahlung, seinen herausragenden Reflexen und seiner Stärke im Eins-gegen-Eins zu einem absoluten Rückhalt für unsere Löwen geworden.
Der erst 21-jährige Urlöwe hat nicht nur den Konkurrenzkampf mit Neuverpflichtung Henrik Bonmann (Dortmunds Nummer 3) gewonnen, sondern unseren Sechzigern wie auch am Mittwoch in Fürth mit unglaublichen Reflexen nicht nur einen Punkt gerettet.
Er ist zu einem absoluten Leistungsträger von 1860 geworden, was die eindrucksvolle Anzahl der Zu-Null-Spiele belegen mag.
In 14 (!) von bislang 28 Spielen hielt Marco die Null  – eine überragende Bilanz. Weiter so, Löwenkeeper Nummer 1!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Big Points im Ronhof

Die Fürther hatten im Vorfeld nichts unversucht gelassen und ihre abstiegsbedrohte 2.Mannschaft gleich mit mehreren Akteuren aus dem Profikader (2.Liga) verstärkt, wobei zumindest der Urlöwe Maxi Wittek außen vor blieb.
In einem harten Kampfspiel bei widrigen Platzverhältnissen schlugen unsere erneut ersatzgeschwächten Sechziger nach der Pause durch den immer wertvoller werdenden Herbstrückkehrer Markus Ziereis (12. Saisontor!) und den agilen Nico Karger zweimal eiskalt zu und feierten so den fünften Sieg in Serie.
Bereits acht Spieltage vor Saisonende haben die Löwen einen Punkt mehr auf dem Konto als in der erfolgreichen Vorsaison (Vizemeister hinter Unterhaching) und durften dankbar sein, dass Ingolstadt daheim gegen Seligenporten nicht über ein 1:1 hinauskam.
So werden die Spiele bei deutlichem Punktevorsprung auf die Konkurrenten immer weniger und die Meisterschaft rückt näher.
Ein Kompliment an Trainer Daniel Bierofka und den gesamten Teamkader, aus dem auch heute wieder sage und  schreibe 11 Eigengewächse zum Einsatz kamen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Auswärtslöwen

Ihre Heimstärke haben unsere Löwen mit beachtlichen 43 Punkten aus 16 Spielen bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nun gilt es, die bislang nur durchschnittliche Auswärtsbilanz von 18 Punkten aus 12 Spielen (50 %) zu optimieren, denn neben dem Toto-Pokalspiel am Ostermontag in Bayreuth stehen noch sage und schreibe sieben Punktspiele auf des Gegners Platz an.
Ein erfreulicher Auftakt dieser Auswärtstournee wäre heute Abend in Fürth sehr angesagt.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Mitfiebern in der Erdgas-Arena

In der überfüllten neuen Erdgas-Arena zu Kaufbeuren fand gestern Abend das fünfte Playoff-Viertelfinale der DEL 2 zwischen den Gastgebern und dem EC Bad Nauheim statt.
Mit einem Sieg konnte der ESVK in der Serie „Best of seven“ (das möge man einmal einem Fußballprofi zumuten!) im Dreitages-Spielrhythmus den Einzug ins Halbfinale realisieren.

Eigengewächs Max Schäffler war es schließlich nach fast 80 gespielten Minuten vorbehalten, in der Overtime das goldene Tor mit einem eiskalt verwandelten Penalty zu erzielen. Die Halle tobte noch dreißig Minuten nach Spielende, unterstützt von den heimischen Mundart-Rappern der Gruppe „Losamol“.
Meine Augen waren aber immer wieder mit bangen Blicken auf mein Smartphone gerichtet, welches zwar via „Fußballnet Schwaben“ die korrekte Spielzeit, aber nicht das souveräne Endergebnis von 4:1 meiner Sechziger gegen Garching anzeigte. So stand hier zu meinem Leidwesen bis zur 97. (!) Minute immer noch ein von Mauersberger erzieltes 1:0 und nicht das tatsächliche Resultat. Unnötiges Medialzittern war also angesagt.
Aufatmen nach einem endlich deutlichen vierten Heimsieg in Serie, der durch eine Standardstärke und schnelles Umschaltspiel herbeigeführt wurde, wobei letzteres zuletzt nicht unbedingt zu den Löwenstärken zählte.
Trotz des klaren Punktevorsprungs sollten die Sechziger – wie von Daniel Bierofka in der Pressekonferenz eindringlich gefordert – weiter gierig und scharf bleiben, um die zur Meisterschaft erforderlichen Punkte in den nur noch zwei Heim- und sieben (!) Auswärtsspielen unter Dach und Fach zu bringen.
Aus meiner persönlichen Sicht also ein rundum erfolgreicher Freitag.

Blau bleiben und natürlich auch a bissle rotgelb – es gibt keine besseren Farben!

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