Bieros junge Löwenbande

Hier könnte und dürfte etwas im Entstehen begriffen sein, wie die Jubelszenen am Fankurvenzaun nach dem zu hoch ausgefallenen 4:1 im ersten RL-Spiel in Memmingen unter Beweis stellten. Eine junge, dynamische, durch erfahrene Spieler wie Mauersberger und Mölders gut ergänzte Mannschaft, deren Dreh-und Angelpunkt – und dies auch noch in seiner Heimat – Rückkehrer Timo Gebhart war.
Es war sicher nicht alles Gold, was da glänzte. Vor allem unsere rechte Abwehrseite hatte das ganze Spiel über gewaltige Probleme. Auch das konsequente Verhalten in den vielen Zweikampfsituationen, die Realität in dieser Liga sein werden, ließ zu wünschen übrig. Daniel Bierofka wird aber schon wissen, wo er die Hebel anzusetzen hat.
Von den zahlreichen Löwenfans großartig unterstützt, war dies endlich wieder eine Mannschaft auf dem Platz, die sich gemeinsam über die vier schön herausgespielten Tore freuen durfte. Diese junge Löwenbande machte Spaß.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Danke, Markus Fauser!

Als  „Insolvenzverhinderer“  in quasi letzter Minute haben Sie einen verdammt guten Job gemacht und rund um die Uhr dafür gekämpft, dass es sportlich und wirtschaftlich weiter geht. An vielen Fronten mussten Sie gleichzeitig kämpfen.
Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ dafür.
Nun steht endlich wieder der Sport im Mittelpunkt. Memmingen.
Regionalligarealität mit Heimspielcharakter. Biero, lass Deine jungen Löwen los!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!
Der Löwe wird niemals untergehen.

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Seltsame Aussagen zur AA

In vielen Zweitligaspielen habe ich mir gedacht, was wohl in den Köpfen unserer Spieler vorgeht, wenn sie aus dem Spielertunnel nach oben steigen und den Blick in eine jämmerlich gefüllte Arena bei nicht einmal zu 20 % besetzten Rängen werfen.
Trostlos. Alles andere als motivierend und das in einem „Heimspiel“.
Und dann hörst du am Wochenende von seltsamen Aussagen der vor mir sehr geschätzten Meisterlöwen Heiß und Grosser, dass man doch tatsächlich auch in der neuen Saison dort auflaufen möge, um hier die Rückkehr in den Profifußball so schnell wie nur möglich zu realisieren.
Offensichtlich haben die beiden überhaupt keine Vorstellung davon, was Fußball in der 4.Liga zu bedeuten hat. Kommt endlich in der Realität an.
Es wäre der absolute Wahnsinn, gegen Eichstätt, Pipinsried oder Seligenporten dort zu spielen, wobei ich diesen Vereinen wohlgesonnen bin.
75 000 Plätze und davon vielleicht 7 000 belegt. Eine verrückte Vorstellung.
Die Arena war nie unsere Heimat und wird es nie werden.
Man muss das GWS bei allen offensichtlichen Mängelerscheinungen annehmen, wie es halt so ist, und froh darüber sein, überhaupt eine Spielstätte zu haben, in der 4.Liga und auch die dritte machbar und zugelassen sind.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Wie gut, dass es solche Löwen gibt!

In den letzten sechs Jahren bin ich regelmäßig bei Fanclubs gewesen und immer mit einem guten Gefühl heimgekehrt.
So auch gestern Abend bei meiner Lesung (60 Momente) im Biergarten der Vereinsgaststätte des FC Haunstetten. Die Lechlöwen Augsburg um ihren rührigen Vorstand Wolfi Negele und die Fanclublegende Wulfi Fischer, der viele Jahre lang auch Regionsvorsitzender gewesen war, zeigten sich nicht nur als freundliche Gastgeber mit echtem Löwenherzblut, sondern auch als hervorragende Zuhörer, als ich ein paar Anekdoten und besondere Momente von den Sechziger Jahren bis in die Neuzeit zum Besten gab.
Danke für den wunderbaren Abend bei euch, die ihr auch in schwierigen Zeiten echte Löwen seid. Wie gut, dass es solche im Internet-Bashing-Zeitalter gibt!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Werter Herr Ismaik!

So langsam geht mir als tolerantem Löwenmenschen die nicht vorhandene Hutschnur hoch, wenn ich ihre – nach mehrwöchiger Facebookpause – gestern erfolgten Verbalergüsse lesen muss. Immerhin haben Sie ja bereits erkannt, dass mit Markus Fauser ein überaus kompetenter Fachmann, der vom e.V. geholt worden war, rund um die Uhr für die Sicherung der sportlichen und wirtschaftlichen Zukunft kämpft.
Dazu ein Daniel Bierofka und ein Wolfgang Schellenberg, die im sportlichen Bereich Herausragendes leisten.
Hatten Sie nicht einen gewissen Herrn Huber favorisiert, der in der Schweiz gleich bei mehreren Vereinen mit seinen Rettungsversuchen nur noch verbrannte Erde hinterlassen hat? Es wäre die nächste Ihrer fatalen Fehlentscheidungen auf dem personellen Sektor gewesen.
Hatte nicht der e.V. Ihnen im letzten Jahr in großer Selbstverleugnung sämtliche (Narren?) Freiheiten eingeräumt? Wohin das führte, ist hinlänglich bekannt.
Ihre Personalpolitik war ein einziges Desaster, dessen Aufarbeitung dem Verein ein Vermögen kosten kann. Man denke nur an die Personalien Eichin, Power (was für ein ungehobelter Mensch!) oder Runjaic.
Sie allein sind für die finanziellen Schäden und Altlasten verantwortlich, niemand sonst.
In der größten Krise haben Sie sich zusammen mit Ihrem unterwürfigen Präsidenten aus dem Staub gemacht, um nun die verbliebenen Vereinsverantwortlichen übelst zu beschimpfen. Diese würden den Verein wie eine Wurstbude führen …
Dazu noch Ihre sinnentleerten Kommentare zum hoch engagierten Hauptsponsor „Bayerische Versicherung“. Geschäftsschädigend.
Ich sage Ihnen, dass nicht nur ein Herr Fauser rund um die Uhr für den Erhalt, auch den Erhalt der letzten Portion an Eigenständigkeit des e.V.  kämpft.
Können Sie vom Dönerstand in Abu Dhabi aus überhaupt ermessen, was diese von Ihnen so unflätig abgekanzelten Menschen aktuell an Lebenszeit für den TSV 1860 München aufbringen? Im Ehrenamt wohlgemerkt. Ich glaube nicht.
Markus Fauser hat es doch gestern auf den Punkt gebracht, dass Indiskretionen diesen Verein lähmen. Ihre Aussagen bestätigen ihn eindrucksvoll.
Ihr Verhalten verrät, dass die von Ihnen beklagte 50 + 1 – Regel Sinn macht.
Es reicht nicht, Darlehen in einen Verein zu pumpen. Man kann auch nachvollziehen, dass Sie langsam nervös werden, träfe Sie doch eine Insolvenz der KGaA in Mark, Bein und Geldbeutel. Als Retter brauchen Sie sich definitiv nicht mehr feiern lassen.
Man denke nur an Ihre mail an die SZ am schwarzen Freitag des 2.Juni 2017.
4.
Mehr stand nicht darin. Liga 4 als Erziehungsmaßnahme eines unberechenbaren und
schlecht beratenen Investors, der unseren Club in eine Lage manövriert hat, in die wir auch ohne Sie schon 2011 hätten kommen können.
Schauen Sie bitte, dass Sie Ihre Anteile schnellstmöglich an den Mann/Frau bringen.
Dieser wunderbare und liebenswerte TSV 1860 München hat einen besseren und zuverlässigeren Mäzen verdient.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Tief durchatmen

Am Ende dieses letzten Freitags, nur vier Wochen nach dem schwarzen Löwenfreitag zu Beginn dieses Monats, ist leichtes Aufschnaufen und dezente Hoffnung angesagt.
Die Hoffnung, dass die Spielzeit in der RL Bayern (Gott sei Dank ohne chinesische Ehrengäste, die doch ohnehin nur der weiteren Totalvermarktung des FCB und des BVB im asiatischen Raum dienlich sind) sportlich nach den heutigen Vertragsabschlüssen gesichert ist. Auch die Hoffnung, dass Geschäftsführer auf Abruf Markus Fauser seine zeitintensive Arbeit mit dem Ziel der Insolvenzvermeidung weiterhin so engagiert und kompetent, so integrativ und zielorientiert, fortführen wird und alternative Sponsoren akquirieren wird. Tief durchatmen. Die Hoffnung lebt.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Löwenangst

Dem morgigen Freitag sehe ich mit einer großen Portion Anspannung und Unsicherheit entgegen.
Wird es an diesem letzten Junitag 2017 die ersehnten positiven Signale durch GF Markus Fauser geben, oder wird dieser Freitag zum schwärzesten Tag in der langen Geschichte eines der ältesten Traditionsvereine in Deutschland?
Ist es gelungen, seriöse Kräfte aus den „Unternehmen für 1860“ zu bündeln, um auch ohne eine weitere Unterstützung des so unberechenbaren Herren aus dem Orient eine echte Zukunftsperspektive zu haben?
Wird so diese in der Vorbereitung so frisch und jugendlich aufspielende und von Daniel Bierofka großartig motivierte Mannschaft eine echte Zukunft haben oder zerfällt das zerbrechliche Gebilde 1860 in seine Einzelteile?
Wird der ach so seriöse und löwenfreundliche Herr Uli H. (Zitat 2000: Sechzig muss zerstört werden!) den Löwen einen machbaren Auszug aus der AA ermöglichen?
Von mir aus kann der gern steuerfrei den bayerischen Defiliermarsch spielen …
Wie wäre es mit einem schon 1982 verweigerten Benefizspiel zugunsten des TSV 1860, um sich – wie schon bei zig anderen Vereinen in Finanznot – als der barmherzige Samariter abfeiern zu lassen?
Die Spannung ist unerträglich und zerreißt einen schier.
All ihr Schutzengel dieses wunderbaren Vereins Sechzig München:
Zeigt weißblaue Flagge und steht den Löwen bei!!!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Nachtrag: Ich gehe regelmäßig auf eine in Löwenkreisen bekannte Website und frage mich immer mehr, ob da bei den Bewertungen zu den Kommentaren alles mit rechten Dingen zugehen kann.
Beispiel: Du gibst einem „pro.Ismaik-Beitrag“ ein glattes Minus und tatsächlich erscheinen wie von Geisterhand 10 Daumen nach oben. Ein technisches Problem???

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Weltweit einzigartig

Weltweit einzigartig: Millionenschweres Investment eines mittlerweile stark kriselnden jordanischen Immobilienspekulanten, der sein zehnstelliges (!), obszönes Vermögen innerhalb eines Halbjahres (Quelle: Forbesmagazine) geviertelt hat.
Der im letzten Jahr mit einem bis zur Selbstverleugnung (Zitat: Vize Heinz Schmidt) abnickenden Vereinsrat alle Freiheiten auf dem sportlichen und wirtschaftlichen Sektor
besaß, den dritthöchsten Spieleretat der zweiten Bundesliga aufstellte, aufgrund äußerst dubioser Spielerberater und Einflüsterer das Kunststück fertig brachte, mit diesem Kader jämmerlich in die dritte Liga abzusteigen. Der aus seinem Totalfrust und gekränkter arabischer Eitelkeit heraus den Verein durch seine Zahlungsverweigerung bis in die viertklassige Regionalliga Bayern abstürzen ließ.  Der schließlich Gott und die Welt im Verein für dieses Totalversagen verantwortlich machte, nur nicht sich selber.
Der weiterhin – vor allem in einem kommerziellen Internetblog – zahlreiche Befürworter hat, die sich immer noch keine Rückkehr in den Profifußball ohne ihren vermeintlichen Heilsbringer aus dem Morgenland vorstellen können.  Die sich verbal auf niedrigstem Niveau bewegen und nicht davor zurückschrecken, echte Löwenseelen wie Roman Beer, Markus Drees, Hans Sitzberger oder Heinz Schmidt aufs Unflätigste zu beschimpfen und sogar zu bedrohen.
Der e.V. hat gewiss auch schwerwiegende Fehler gemacht und muss sich vor allem vorwerfen lassen, dem Treiben des Investors nicht rechtzeitig Einhalt geboten zu haben.
Dennoch bin ich wie viele andere  Löwenfreunde in der ganzen Republik der festen Überzeugung, dass dieses Investment nach sechs Jahren hoffnungslos gescheitert ist und ein Ende mit Schrecken einem Schrecken ohne Ende vorzuziehen sein sollte.
Dieser traditionsreiche Verein hat so wunderbare Herzblut-Löwen wie einen Daniel Bierofka in seinen Reihen, die alles, wirklich alles tun werden, um das gestrandete Vereinsschiff auch unter schwierigsten Rahmenbedingungen wieder flott zu bekommen.
Der gestrige 4:0 – Sieg bei einem Pokalturnier gegen den FCA 2 war ein erstes Signal, dass man sich zumindest sportlich keine größeren Sorgen um unsere Löwen machen muss.
Daniel Bierofka ist auf dem besten Weg, endgültig zu einer der größten Löwenlegenden zu werden. Meine besten Wünsche begleiten ihn auf seinem Weg.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Soeben kam die Meldung heraus, dass die für 2.7. geplante Mitgliederversammlung verschoben wurde. Ich halte dies für eine vernünftige Entscheidung, um die Mitglieder über die aktuell noch nicht spruchreifen Entscheidungen (Stadionfrage, Sponsoren)
umfassend informieren zu können.

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Der Löwe lebt!

Glonn im Landkreis Ebersberg. Heimat meines verstorbenen Vaters.
Wunderschöner Markt südöstlich von München Richtung Rosenheim.
Gestern Sehnsuchtsort vieler Löwenfreunde aus verschiedenen Fanclubs der Region.
Initiiert hatte das bestens besuchte Zusammentreffen mein langjähriger Löwenfreund Klaus Kämpf, für mich immer schon ein großartiger Kämpfer für die Freiheit und Selbständigkeit des e.V. von 1860 und eine Rückkehr in die Heimat „Sechzger Stadion.“
Rund 150 Leute kamen zu einer intensiven Diskussionsrunde mit dem neuen Präsidenten Robert Reisinger, Verwaltungsrat Richard Ostermeier und Vertretern der „Unternehmen für 1860“ und des Hauptsponsors „Bayerische Versicherung“.
Ganz junge, jugendliche, mittelalterliche und blaue Senioren. Tolle Löwenmenschen.
Für mich war es nach den letzten Wochen der Traumatisierung und Depression fast so was wie eine kleine Löwen-Auferstehung. Man spürte bei jedem Gesprächsbeitrag den Willen und die Leidenschaft, die ein Klaus Kämpf und andere für Sechzig vorleben.
Aufbruchstimmung. Ganz unten (so tief wie noch nie in der Löwenvergangenheit!), aber mit der großen Hoffnung, irgendwann in den nächsten Jahren wieder obenauf zu sein.

Robert Reisinger – kein Fassadenlöwe oder gar Profilneurotiker.
Ruhig. Überlegt. Sachlich. Einer, dem ich zutraue, auch dem Herrn HI die Stirn zu bieten.
Ein Schritt nach dem anderen – seine Devise. Hoffentlich ist er mit seinen Mitstreitern der Reanimateur des herzkranken Löwenpatienten.
Dieser, unserer Verein braucht Menschen mit Tatkraft statt Schaumschlägereien, mit positiver Energie statt permanentem Selbstmitleid. Er braucht Menschen, die Brückenbauer über alle Gräben, +-Denker statt mieslauniger Minus-Dauernörgler sind. Er hat es verdient, dieser TSV 1860 München.  Herzblut und Sachverstand hat er verdient.
Der Löwe lebt. Wann brüllt er wieder?

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

P.S. : Das bayerische Fernsehen zeigte gestern zur  besten Sendezeit um 20 Uhr einen dreiminütigen Beitrag von diesem Fantreffen in Glonn, der unter Mediathek angeschaut werden kann.

Von Links: Die Sponsoren der BV, der Unternehmer für 60, Präsident Robert Reisinger, Klaus Kämpf (Organisator), Uli Niedermair und Verwaltungsrat Ritschi Ostermeier

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Zerbrechliches Gebilde stabilisieren

Gut, dass es in diesen dunklen Löwentagen auch Menschen wie Daniel Bierofka und Wolfgang Schellenberg gibt, die im Stillen an einer schlagkräftigen und jungen Mannschaft arbeiten, die uns hoffentlich viel Freude bereiten wird.
Das zerbrechliche Gebilde 1860 zumindest sportlich zu stabilisieren, dies wird die Kernaufgabe der nächsten Wochen und Monate sein.
Ansonsten weiß doch keiner, wie es weitergehen soll. Die Stadionfrage?
Das Binnenverhältnis Investor zum e.V.?
Vielleicht wird ja die Mitgliederversammlung Anfang Juli Aufschluss darüber geben können, in welche Richtung der TSV 1860 zukünftig marschieren wird.
Das erste Signal an den Investor mit der Besetzung der Geschäftsführerstelle war eindeutig. Wir sind als Verein durchaus auch in der Lage, Paroli zu bieten.
Deine Personalentscheidungen waren größtenteils Humbug und der eigenen Inkompetenz bzw. der Unfähigkeit deiner Berater geschuldet. Allerdings gebe ich auch zu bedenken, dass bei aller Kritik am Jordanier durchaus auch mal die Selbstkritik der e.V. Verantwortlichen angesagt sei. Unfairness und Unflätigkeiten im gegenseitigen Umgang waren nicht nur auf die Gesellschafterseite beschränkt.
Alle – ich betone alle – denen an Sechzig München wirklich etwas liegt, sollten persönliche Empfindlichkeiten zum Wohle des Vereins hinten anstellen.
Profilneurosen, Selbstdarstellungen, Eitelkeiten … müssen der Vergangenheit angehören.
Wir brauchen höchste sportliche und wirtschaftliche Kompetenz in dieser existentiellen Vereinskrise.
Der Verein ist immer größer als die Summe seiner Handlungsträger und 1860 muss ein wirklich großer Verein sein, der sich trotz jahrzehntelanger Misswirtschaft und sportlicher Ignoranz eben nicht zerstören hat lassen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe! (ehrlich wahr)

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