Lesung in der Märchenwelt

Am 25.11. um 19 Uhr steige ich nach längerer Pause wieder mal in den „Lesering“ und werde dabei von meinem Nachbarn Charly Schur und seinem Chor „PopChorn“ wie schon 2013 unterstützt. Wird bestimmt ein netter und kurzweiliger Abend unter dem Motto
„Musikalische Lesereise von den Sechzigern bis heute“.
Die Veranstaltung zugunsten des Fördervereins „Märchenwelt“ findet im Atelier Fleschutz (Cafe Kunterbunt) in Breitenbrunn im Unterallgäu statt.

Plakat musikalische Zeitreise

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Rückkehr zu den Löwentugenden nötig

Immer wieder habe ich in den letzten Wochen gewarnt, dass unsere Sechziger in vielen Spielen zu sehr im reinen Verwaltungsmodus agiert haben.
Drei Niederlagen in den letzten fünf Spielen sind bedenklich. Vor alllem die Art und Weise, wie heute beim Tabellendreizehnten in Burghausen sang – und klanglos mit 0:2 verloren wurde, gibt zu denken.
Spielerisch erneut dürftig. Vorne ohne Durchschlagskraft und hinten – abgesehen von Keeper Hiller – wackelig. Bereits Niederlage Nummer 4.
Keiner durfte erwarten, dass die Löwen nur so durch die Regionalliga rauschen, aber dennoch sei die Frage erlaubt, warum man bei einem Training unter Profibedingungen keine Fitnessdominanz gegen Halbprofimannschaften aufbauen kann.
Auch die nächsten Gegner Buchbach, Rosenheim und Schalding werden uns mit Sicherheit alles abverlangen und da muss unsere Mannschaft endlich mal wieder über 90 Minuten das abrufen, was sie über weite Strecken der Vorrunde ausgezeichnet hat.
Dynamik über die Außenbahnen. Zweikampfstärke. Laufbereitschaft. Zusammenhalt in kritischen Situationen. Kaltblütigkeit im Torabschluss.
Gerade bei den aktuell tiefen Böden sollte sich das Training bemerkbar machen. Spielerisch (v.a. Mittelfeld!) müssen wir in der Winterpause personell und qualitativ nachlegen. Unbedingt.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Burghausen – da war doch was?

Saison 2005/06. Rieseneuphorie um die AA. Fast 50 000 im Schnitt in den ersten Spielen. Stadiontourismus? Durchaus auch Reaktion auf den guten Tabellenplatz.
Ende November auf Platz 1.  Wiederaufstiegsträume.
Dann das ominöse Spiel in Burghausen an einem kalten Novemberfreitag.
2:0- Sieg und dann doch keine Punkte. Ein gewisser Herr Vucicevic rasselt im hohen Bogen durch die Dopingkontrolle nach Spielende. Haarwuchsmittel ???
Punkte weg und der Anfang einer Dauerkrise. Wiederholungsspiel im Frühjahr – natürlich ein 0:1. Trainerwechsel (Maurer – Schachner) ohne jede Wirkung.
Abstiegs- statt Aufstiegskampf. Rückspiel gegen Burghausen vor 56 000 1:1.
Zitterpartie gegen acht Saarbrücker und ein glückliches 1:0. Mühseliger Klassenerhalt.
Alles Schnee von gestern. Aber dennoch unvergessen.
Samstag 14 Uhr. Burghausen – 1860 zwei Klassen tiefer.
Bitte diesmal dopingfrei zu drei wichtigen Punkten. Auf geht’s, Löwen!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Choreographien

Ein Riesenkompliment den Machern der grandiosen und so vereinsfarbenfrohen Choreographie zum Einlauf der Mannschaften am Freitag.
Wie viel Mühe, wie viel Arbeitszeit, wie viel Vereinsleidenschaft steckt in diesen großartigen Meisterwerken unserer jungen Vereinschoreographen!
Danke dafür, dass ihr eure Begeisterung für Sechzig so explizit nach außen tragt.
Sagt mir bitte einen Viertligisten in dieser Republik, der so etwas zustande bringt?

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Ausgebaut

Durch einen glanzlosen 2:0 – Sieg gegen den FC Memmingen konnten unsere Löwen gestern Abend ihren Vorsprung auf die Konkurrenz wieder auf acht Punkte ausbauen.
In Anbetracht der schwierigen nächsten Aufgaben gegen Burghausen, Buchbach und Rosenheim sollten sich unsere Akteure aber umbesinnen und die zuletzt gezeigten Nachlässigkeiten nach einer Führung ganz schnell wieder abstellen.
Es kann nicht sein, dass man nach einem 2:0 (Tore Karger und Weber) erneut in den reinen Verwaltungsmodus verfällt und den Gegner dazu einlädt, wieder ins Spiel zurückzufinden. Das ging gegen Bayreuth und Memmingen gerade noch gut, sollte aber zukünftig tunlichst vermieden werden.
Dies hat auch Daniel Bierofka zurecht heftig kritisiert.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Nachtrag: Auch das GWS soll zumindest auf 15 500 ausgebaut werden. Ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung, dem noch einige weitere folgen sollten.
Auch halte ich es für sinnvoll, bei sogenannten Risikospielen im Falle eines Aufstiegs in Liga 3 auf das Olympiastadion auszuweichen. Dies wurde auch 2004/2005 so praktiziert.

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Vorrundenerster mit stolzen 41 Punkten

Was für ein wertvoller Sieg heute gegen eine spielerisch überzeugende Bayreuther Mannschaft (mir unerklärlich, wie die nunmehr neun Niederlagen in Folge kassiert haben) trotz einer über weite Strecken erneut nur durchschnittlichen Leistung.
Das Glück, welches uns in den letzten Spielen fehlte, hatten wir diesmal in der Anfangsphase und ich möchte gar nicht wissen, wie unsere ohnehin am Anfang sehr nervös und zerfahren agierende Mannschaft auf das durchaus mögliche 0:1 reagiert hätte.
Sei’s drum. Die Innenverteidigung stand nach 30 Minuten sicherer und ließ kaum noch Möglichkeiten der wackeren Oberfranken zu. Was dennoch auf die Kiste kam, wehrte unser Marco Hiller im Tor sehr reaktionsschnell ab.
Die Gäste ließen kräftemäßig nach und so stand am Ende ein verdienter 3:0 – Sieg, der durch die Punktverluste der Konkurrenz an Wichtigkeit gewann.
Dennoch sollten die Verantwortlichen nach den nächsten fünf (!) Punktspielen plus Pokalspiel in der langen Winterpause personell nachrüsten.
Wir brauchen dringend einen spielstarken Mann im offensiven Mittelfeld für unseren Langzeitausfall Timo Gebhart (jammerschade!) und einen schnellen und agilen Rechtsverteidiger mit Offensivdrang.  Ob sich dies verwirklichen lässt?
Zudem waren wir heute in der Rückwärtsbewegung sehr nachlässig und im Passspiel immer wieder ungenau, was ein stärkerer Gegner vielleicht ausgenutzt hätte.
Freuen wir uns aber heute Abend vor dem nächsten Heimspiel am Freitag gegen die zuletzt auswärtsstarken Memminger über die verdiente Tabellenführung nach 18 intensiven Spielen.
41 Punkte sind ein Pfund, aber kein Ruhekissen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Kurze Spielpause zum Durchschnaufen

Unsere bislang trotz der beiden letzten Niederlagen so wackeren Löwen haben sich die Spielpause an diesem Wochenende nach den Strapazen der vielen englischen Wochen mehr als verdient.
Bereits am Dienstag folgt dann zu ungewöhnlicher Anstoßzeit an diesem besonderen „Luther-Feiertag“ das Heimspiel gegen die zuletzt arg gebeutelten und gerupften Bayreuther, die aber keineswegs unterschätzt werden dürfen, ehe nur drei Tage später das erste Rückrundenheimspiel gegen Memmingen angesetzt ist.
6 Punkte wären angesichts der Ingolstädter Erfolgsserie sehr angesagt, zumal die Wochen darauf mit Burghausen (A) und Buchbach (H) mit Sicherheit nicht einfacher werden.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Bittere Derbyerfahrung

0:1. Nicht einmal unverdient, auch wenn die Löwen durch Mölders und Ziereis in den starken 20 Minuten nach dem Seitenwechsel die klarsten Chancen des Spieles hatten.
Nicht unverdient, weil die jungen Bayernspieler alles in die Waagschale warfen und wussten, dass nur ein Derbysieg ihre bislang so verkorkste Saison retten würde.
Mehrere Spieler der Roten hatten Krämpfe gegen Spielende.
Und unsere Mannschaft? Keine Krämpfe, aber seltsam verkrampft vor der Pause.
Selten griffig. Selten Herr der Zweikämpfe im Mittelfeld. Selten mit Zugriff, vor allem auf die zweiten Bälle. Erneut schwach auf den Außenbahnen (Weeger, Steinhart) , mäßig im Spielaufbau.
Ein Timo Gebhart, aber auch ein Felix Weber wurden schmerzlich vermisst.
Diese erneute Niederlage ist aber hoffentlich ein positiver Warnschuss an alle Träumer im Umfeld, für die die RL-Meisterschaft schon längst eingetütet war und nur noch die möglichen Gegner in der Relegation diskutiert wurden.
Du musst auch in der Viertklassigkeit in jedem Spiel an deine Leistungsgrenze gehen.
Dies war ausgerechnet heute bei einigen nicht der Fall. Schade eigentlich.
Aber längst kein Beinbruch, wenn die Mannschaft in den sieben (!) noch ausstehenden Pflichtspielen vor der Winterpause wieder anfängt, die volle Punktzahl einzufahren.
Aus dieser bitteren Derbyerfahrung kann und sollte auch Positives entstehen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!
P.S.: Respekt unseren Ultras, die sich im Gegensatz zu den Roten keinen Aussetzer im Stadion erlaubten.

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Einen kühlen Kopf bewahren

Dies wünscht man nicht nur unserer Mannschaft vor dem „kleinen Derby“ gegen die bislang so enttäuschenden Amas des FC Bayern, die aber gerade deswegen besonders gefährlich sein werden, sondern vor allem unseren Fans, die sich mehrheitlich bislang großartig benommen haben und deren positiver Ruf leider in Augsburg von einigen „Pyro-Vollpfosten“ beeinträchtigt wurde.
Lasst euch nicht provozieren! Denkt an eine zumindest mittelfristige Zukunft im GWS, die am Sonntag keineswegs leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden sollte.
Allen chronischen Dauernörglern und zynischen Kritikern des Stadions sei gesagt, dass es Stand hier und heute keine echte Alternative zum „Sechzger“ gibt, wobei ich mir schon eines wünschen würde:

Dass die Verantwortlichen – bei aller wiedergewonnenen Erneuerung der Fanfamilie – sich schon einmal in Sachen einer perspektivisch gesehen realistischen Lösung bezüglich einer angestrebten Rückkehr in den Profifußball äußern sollten.
Bei aller Liebe zur Giesinger Löwenheimat: Auf lange Sicht kannst du ohne einen wohl utopischen Komplettausbau hier keine sportlichen wie betriebswirtschaftlichen Luftsprünge machen und man sollte schon einen Plan B in der Schublade haben.
Jammerschade, dass Mitte der Neunziger Jahre die Riesenchance durch Wildmosers Großmannssucht verpasst wurde. Statt in Fröttmaning auszubluten, sich am Giesinger Berg ein Alleinstellungsmerkmal, ein Stadion mit besonderem Flair mitten in der Stadt statt diesen geklonten Peripherie-Arenen, auszubauen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Kopf hoch, Löwen!

Ihr habt gekämpft wie echte Löwen, unterstützt von wohl über 10 000 leidenschaftlichen Fans und äußerst unglücklich mit 2:3 in Augsburg vor einer RL-Rekordkulisse von über 21000 verloren. Kurzfristige Ausfälle (nach Gebhart und Weber nun auch noch Mauersberger und Karger), eine lächerliche SR-Entscheidung (klarer Handelfmeter verweigert) und Schwächen auf den defensiven Außenbahnen (v.a. Koussou!) sorgten für eine unglückliche zweite Saisonniederlage.
Die Mannschaft hat bis zur letzten Sekunde der Nachspielzeit alles gegeben und wurde von der stimmungsvollen Fankurve zurecht trotz der Niederlage nach Spielschluss gefeiert.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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