Die härteste Nuss auch noch knacken

Den warnenden Zeigefinger erheben sie alle: SD Kreuzer, Trainer Bierofka und Kapitän Schindler. Noch ist nichts erreicht worden. Nun haben wir die beiden direkten Nichtabstiegsduelle gegen das zuletzt ungemein starke Paderborn sowie die aktuell schwächelnden Frankfurter vor der Brust.
Mit der gegen Braunschweig und St.Pauli demonstrierten Willenskraft, mannschaftlichen Geschlossenheit und Kampfmoral sollte das vor zwei Monaten noch unerreichbare Ziel des direkten Klassenerhalts quasi auf den letzten „Bierofka-Drücker“ doch noch verwirklicht werden. Ein Abstiegsdrama am letzten Spieltag möge uns erspart bleiben. Dazu muss die wohl härteste Nuss mit Paderborn am Sonntag geknackt werden.
Und wir  brauchen deutlich mehr als die prognostizierten 35 000.
Gebt euch einen Ruck, ihr Löwenfreunde und treibt unsere Sechziger zum kleinen Fußballwunder!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Überragender Kampfgeist wird belohnt!

Zweiter Auswärtssieg der Saison (gegenüber 5 im Vorjahr!), aber was für ein wichtiger!
Mit einer herausragenden kämpferischen Leistung siegten unsere Löwen vor vollem Haus und sensationellen 2 000 mitgereisten Fans (an einem Freitag Abend!) bei St. Pauli am Millerntor. Unter den Zuschauern auch Thomas David, der Vorsitzende des neuen Krumbacher Fanclubs „Blue Lions“ und seine Familie.
Großartig, was Daniel Bierofka in so kurzer Zeit bewirkt hat. Ein kompaktes, zusammenstehendes Mittelfeld mit unserem „Kopfballwunder“ Lazacette, unserem „Laufwunder“ (und das nach so langer Verletzungspause) Adlung, unserem „Vielseitigkeitswunder“ Bülow und dem „Torwunder“ Claasen, der sein allererstes Punktspieltor für 1860, das 1:0, zum richtigen Zeitpunkt mit einem satten Weitschuss machte, den ich ihm so gar nicht zugetraut hatte. Dazu die Abwehrkämpfer Mauersberger, Schindler, Kagelmacher und Wittek, die sich in jeden Schuss warfen und auch nach dem wunderbaren Kontertor des ersten Jokers Aycicek nach Vorarbeit des zweiten Jokers Okotie nicht locker ließen.
Einzig die wohl schwerere Verletzung von Wittek und die erneuten Unsicherheiten von Ortega im Kasten trüben minimal den tollen Gesamteindruck eines Teams, in dem einer für den anderen da war. Gekämpft wie die Löwen, man kann stolz auf euch sein.

Doch Vorsicht, ihr Sechziger! Noch ist trotz des vermeintlich sicheren Tabellenplatzes nichts erreicht und wir müssen zweimal gegen direkte Konkurrenz ran. Vor allem Paderborn zeigte heute trotz der Niederlage gegen Aufsteiger Freiburg ein ganz starkes Spiel, hatte aber bei mehreren Lattenschüssen und einem klaren Elfer nicht das Glück auf seiner Seite.
Wenn jetzt nicht gegen Paderborn am nächsten Sonntag die „Hütte“ brennt, wann dann?
Sie muss so brennen wie unser Interimscoach, der alles, aber wirklich alles aus dieser Mannschaft herauskitzelt.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Hurra, wir leben noch!

Was so ein „Lucky-Punch-Treffer“ in Minute 87 bewirken kann …
Unsere Löwen sind wieder mittendrin im Abstiegskampf statt nur dabei!
Wegen einer Familienfeier konnte ich heute nicht im Stadion sein, aber nach allem was man so liest, muss Sechzig viel aktiver (Pressing!) und kampfstärker aufgetreten sein als zuletzt und  sich durch das Jokertor (Okotie nach Liendl-Eckball) selbst belohnt haben.
Auch wenn spielerisch wieder Einiges im Argen lag … Diese Grundtugenden sind unverzichtbar, um auch in den letzten drei Spielen den Löwen in Liga 2 zu halten.
Danke, Biero für diesen neuen Charakter der oft so verzagten Mannschaft!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Biero und die letzte Hoffnung

Nun also der „Biero“.
Ein Löwe vor dem Herrn. Ich habe viele tolle Erinnerungen an einen, der eine sehr intensive Spielerkarriere erleben durfte und sich von zahllosen und zum Teil schwerwiegenden Verletzungen nie unterkriegen ließ.
Was für ein Herzblut-Kampflöwe! Mein Lieblingsspieler.
Hoffentlich wiederholt sich nicht der gescheiterte Versuch mit Ex-Spieler Vanenburg, der 2004 immerhin einen Spieltag länger bekam, um das sinkende Erstligaschiff doch noch zu retten, was letzten Endes mit 2 von 15 Punkten kläglich scheiterte.

Der „Biero“ ist aus anderem Holz geschnitzt! Und … er hat absolut nicht zu verlieren, wohl aber die unter Möhlmann oft leblos wirkende Mannschaft.
Ich habe es mir schon damals bei meinen Besuchen an der GWS gedacht:
Da ist überhaupt keine herzliche Beziehung zwischen Trainer und Mannschaft.
Stattdessen viel Negativismus und Dienst nach Vorschrift. Kein Feuer, das im Abstiegskampf unbedingt brennten sollte.
Wenn einer das „Löwenfeuer“ wieder entfachen kann, dann Neutrainer Daniel Bierofka.
Einer, der immer brennt. Auch ohne die Erfahrung von 500 Profispielen als Trainer.
Alles Gute, „Biero“, mach das Löwenwunder wahr!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Sieht so Motivation im Abstiegskampf aus?

„Ich habe nicht zu 100 % ein klares Bild von der Mannschaft.“ –
„Ich weiß nicht, wen ich spielen lasse.“ –
„Ich weiß nicht, auf wen ich mich verlassen kann.“ –
„Ich hoffe einfach, dass sie nicht verkrampfen und aus Angst und Sorge nicht die Leistung abrufen können.“  (Aussagen von Löwentrainer Benno Möhlmann in Bild München vom Donnerstag, vor dem Duisburgspiel)

Fehlen einem als Fan da nicht die Worte, wenn die Erfahrung von über 500 Zweitligaspielen solche Äußerungen von sich gibt?
Demotivierend. Planlos. Selbstmitleidig. Frei von jeglichem Selbstbewusstsein, dass gerade in der sportlich so prekären Situation vor einem 6-Punkte-Spiel nach außen demonstriert werden sollte. Krassester Widerspruch zu seinen 5 Tage zuvor gemachten Aussagen, dass er zu 99,2 % vom Klassenerhalt überzeugt sei.
Eine Bankrotterklärung eines Mannes, der seit Oktober (!) diese Mannschaft trainiert und sie mittlerweile eigentlich kennen sollte.

Ich bin alles andere als ein Freund ständiger Trainerwechsel. Aber nach diesen Statements sollte Möhlmann, dessen negative Ausstrahlung mit seiner fast schon destruktiven Mimik am Spielfeldrand mich schon länger stört, von sich aus ein Zeichen setzen und sein Amt zur Verfügung stellen.
Was sollen denn Spieler wie Bülow, Mölders oder Mauersberger, die sich auch gestern den Arsch für unseren Verein aufgerissen haben, über diese Worte denken?

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!
Noch ist nicht alles verloren. Es sind zwei Punkte zum Relegationsplatz.

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Brutales Löwendrama an der Wedau

Die Voraussetzungen  waren schon vor Spielbeginn alles andere als ideal, denn neben den Dauerverletzten fiel mit Kapitän Schindler der dritte Spieler der etatmäßigen Viererkette kurzfristig aus.
Dennoch zeigte sich die neuformierte Defensive um den starken Mauersberger lange Zeit sehr stabil, so dass die Zebras kaum zu Chancen kamen.
Auf der anderen Seite blieb unsere Offensive in diesem Abstiegsk(r)ampf  ebenfalls äußerst stumpf, da immer wieder gute Konterchancen durch ungenaues Abspiel verschenkt wurden. Rama zeigte sich engagiert, dribbelstark mit schnellen Bewegungen, aber einmal mehr mit falschen Entscheidungen und verspätetem Abspiel.
Dann dieses Traumtor von Liendl aus 28 Metern in den Duisburger Torwinkel.
Hoffnung ………………………………………….
Die sich leider wieder nicht erfüllte, denn der am Schluss verzweifelt anrennende MSV erzielte durch den 20 Sekunden zuvor eingewechselten Bröker ein „Kein-Tor“, war der Ball doch niemals eindeutig hinter der Linie.
Was nun folgte, war ein typisches Löwendrama. Die viel zu harte Gelb-Rote für Degenek, das halbe Eigentor von Claasen beim Rettungsversuch und in der Nachspielzeit die vergebene 100-Prozentige von Adlung.
Trotzdem: Verloren hat das Spiel die Mannschaft, die zum wiederholten Male eine Führung nicht über die Zeit bringen konnte. Allerdings spürte man Adlung, Bandowski oder Rama den nicht optimalen Fitnesszustand nach Verletzungen deutlich an.

Ich habe nur noch eine ganz vage Hoffnung auf den Klassenerhalt, wenn man solche Spiele nach Führung verliert:
Dass unsere Mannschaft alle Wut über dieses unverdient verlorene Spiel in positive Energie und die nötige Grundaggression für die letzten vier Zweitligaspiele dieser unsäglichen Saison 2015/16 legt und viel giftiger als zuletzt agiert.
Die Hoffnung stirbt bekanntlich ganz zum Schluss …

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Keine Interviews und weniger Pressekonferenzen

Meine Bitte an alle Löwenverantwortlichen:
Verzichtet die letzten Tage vor dem Duisburgspiel auf die nervigen, mittlerweile nur noch penetranten Pressekonferenzen, Durchhalte-Statements und sonstigen Banalitäten.
Seid endlich mal richtig fokussiert auf diese vorentscheidende Aufgabe.
Worte sind so viele gesprochen worden – lasst endlich Taten sprechen!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Duisburg

Ja, der MSV. Todgesagte leben länger. Dieses 2:1 beim 18 Spiele unbesiegten Club erinnert fatal an die Schlussphase der Vorsaison, als das auswärtsschwache St. Pauli beim zuhause unbesiegten FCK mit 2:0 gewann und dann seine Aufholjagd startete.
Freitag ab 18.30 Uhr muss unsere Mannschaft endlich den Abstiegskampf bis unter die Löwenhaut verinnerlicht haben und unter Ausschaltung kapitaler individueller Fehlleistungen dieses so vorentscheidende Duell siegreich gestalten.
Alle andere wäre nur ein Schritt auf dem „highway to Liga 3-Höllentrip“.

Jetzt freue ich mich aber über den erzitterten und erkämpften Klassenerhalt meiner rotgelben Eishockeyliebe ESV Kaufbeuren mit dem 4:2 im alles entscheidenden siebten Spiel gegen Heilbronn in der DEL 2. Das war nichts für schwache Nerven.
Die wir in den nächsten Wochen hoffentlich nicht mit unseren Löwen weiter malträtieren müssen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Steilvorlage wieder nicht genützt

Da legt Paderborn einen unterirdischen Heimauftritt hin, wird von Union und speziell unserem „Löwenfreund“ Bobby Wood mit 0:4 aus dem eigenen Stadion geschossen, da verlassen deren sogenannte Fans nach 28 (!) Minuten fluchtartig das Geläuft, und unsere Mannschaft ist wieder einmal nicht in der Lage, diese steilste aller Steilvorlagen zu nützen.
Nach verschlafenem Beginn zeigte man sich zumindest engagiert, lauffreudig und dominant, aber die schlimme Abschlussschwäche, die diesmal auch Mölders befiel, verhinderte den so dringlichen Heimsieg.
Unerklärlich ist mir, wie ein solch erfahrener Coach wie Möhlmann einen zwar kampf- und laufstarken, aber defensiv (Stellungsspiel, Spielverständnis) nicht einmal Landesliganiveau aufweisenden Linksverteidiger wie Yegenoglu 90 Minuten auf dem Platz lässt. Dessen haarsträubende Patzer haben uns schon gegen den KSC und den FSV daheim wichtige Punkte gekostet, der Junge steht jedes Mal falsch zum Gegenspieler.
Ein Bandowski blieb 90 Minuten auf der Bank, da fehlen einem die Worte!
Ich bin von Möhlmann in den letzten Spielen (gerade was Auswechslungen betrifft) maßlos enttäuscht. So geht es auf direktem Weg in Liga 3.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Nur noch sechs …

Spiel 1 von sechs Restpartien der Saison 2015/16. Fürth.
Die Heimbilanz seit 2004:
2:1, 2:2, 0:3, 0:3, 3:1, 3:1, 3:0, 1:4, 1:0, 2:0 … 6 Siege, 1 Remis, 3 Niederlagen.
Morgen müssen um 20.17 Uhr drei Punkte auf der Habenseite stehen.
Ohne wenn und aber. Zeigt euch als echte Löwen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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