Den Kampf angenommen

7 gelbe Karten für 1869 sorechen eine deutliche Sprache: Unsere Mannschaft scheint die in der zweiten Liga erforderlichen Grundtugenden verinnerlicht zu haben.
In den Vorjahren hätten wir uns womöglich den Schneid abkaufen lassen, aber gestern zeigten die Sechziger im Hexenkessel Millerntor (warum hörte man unsere über 1 000 Fans auf der Sky-Übertragung eigentlich so gut wie nie?) gute Moral und holten verdientermaßen einen zweimaligen Rückstand auf.
Wo stünde man nur, wenn nicht in mindestens drei Spielen kapitale, auf diesem Niveau unverzeihliche Fehlerböcke „geschossen“ worden wären?
Nur gut, dass Michi Liendl sich derzeit in sehr guter Form (auch körperlich!) befindet und auch Mölders zur alten Spritzigkeit zurückfindet.
Die Spiele von 1860 sind alle spektakulär und sehenswert. (siehe das traumhafte 2:2 von Andrade 60 Sekunden nach seiner Einwechslung)
Die Aussagen eines Ewald Lienen, der sein Nicht-Aufstiegstrauma von 1977 wohl immer noch nicht überwunden hat, mögen der Emotion nach dem hitzigen Spiel geschuldet sein, fair und sachlich waren sie in keinster Weise.
Für Sonntag gegen Hannover 96 habe ich ein gutes Gefühl, wenn es Degenek, Wittek und Perdadaj gelingt, mit größerer Konzentration Fehlervermeidung zu betreiben.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Verlosung eines Trikots von Benny Lauth

Gerne weise ich darauf hin, dass man auf der Website www.ballplayrs.com ein handsigniertes Trikot von Löwenidol Benny Lauth gewinnen kann.
Teilnahme auch unter https://m.facebook.com/ballplayrs/

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

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Woche der Weichenstellung

Immer noch steht man unter dem Eindruck des freitäglichen Spieles gegen Union Berlin, das so unglaublich wie unnötig verloren ging.
Die beiden nächsten Spiele gegen die angeknockten Gegner St.Pauli und das einzige Wiesn-Heimspiel gegen Hannover werden zum Weichensteller für diese Saison in dieser unglaublich ausgeglichenen zweiten Liga 2016/17.
Personelle Veränderungen (Bülow für Degenek, Aycicek für Claasen) wären nach den letzten Eindrücken dringend angesagt. Wir müssen defensiv wieder stabiler stehen und offensiv variabler spielen.
Die Spannung in dieser Woche der Weichenstellung steigt von Tag zu Tag.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Bittere Heimniederlage trotz sehr engagierter Vorstellung

Wann hat es das zuletzt bei unseren Sechzigern gegeben? Eine Mannschaft, die trotz einer 1:2-Niederlage von der Nordkurve gefeiert wird!
Die Fans honorierten die Leidenschaft, die Laufbereitschaft, den bedingungslosen Kampf, den die Löwen gegen eine sehr kompakte Mannschaft aus Berlin lieferten, die unsere kapitalen Abwehrfehler (Perdedaj und der im Presseinterview zuletzt so selbstgefällige Degenek mit einem kapitalen Bock) gnadenlos ausnützten.
Es war wirklich jammerschade, dass sich unsere Mannschaft trotz drückender Dominanz in Überzahl, trotz überlegten und gut strukturierten Flügelspiels, trotz zahlloser Abschlüsse, nicht selbst belohnte.
Vor allem der eingewechselte Aycicek wirbelte im Verbund mit dem agilen Wittek ein ums andere Mal über links, der erneut überzeugende Liendl sorgte für kluge Spielverlagerungen und vorne war Mölders ein ständiger Unruheherd.
Hoffentlich gibt diese unnötige und unverdiente Niederlage gegen Eisern Union keinen Knacks vor den weiteren schweren Aufgaben in dieser englischen Woche, am Donnerstag bei St.Pauli und am Sonntag im Wiesnheimspiel gegen Hannover 96.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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So macht Sechzig wieder Spaß!

Bis zur letzten Sekunde der langen Nachspielzeit war Zittern angesagt, ehe der hochverdiente Auswärtssieg in Nürnberg unter Dach und Fach war. Schon lange nicht mehr habe ich solch eine geschlossene Mannschaftsleistung unserer Löwen gesehen, die gegen einen hochmotivierten Gastgeber kühlen Kopf bewahrten und mit zwei blitzsauberen Toren aufwarteten. Die oft kritisierten Adlung und Liendl harmonierten im Mittelfeld ebenso prächtig wie die laufstarken Mölders und Olic in der Spitze.
Da stand eine kompakte Einheit auf dem Platz, die den Club klarer beherrschte als es das knappe Ergebnis besagt. In den Bereichen Ballbesitz, Torschüsse und Zweikampfverhalten dominierten unsere Jungs eindeutig.
Nun sollte am Freitag gegen Union nachgelegt werden und die gute Ausgangsbasis nach immerhin drei Auswärtsspielen zum Saisonstart gefestigt werden.
Heute gibt’s auch kein Suppenhaar, die Freude über die vor allem spielerisch überzeugende Leistung der Sechziger hat Vorrang.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Die Bierofkas – zwei Löwenurgesteine

Ich hatte gestern das Vergnügen und die Ehre, mit zwei Löwenurgesteinen, Vater und Sohn Bierofka, nach dem Training der Amas und vor dem Trainingsspiel der Profis, sprechen zu dürfen.
Beide zeichnet die Leidenschaft für unsere Löwen und die Vereinstreue über Generationen (schon der Opa war und ist ein Blauer vor dem Herrn) aus. Willi war wichtiges Mitglied der 77er-Aufstiegsmannschaft (Bielefeld!), der leider schon mit 26 Jahren seine Karriere als offensiver, technisch starker Linksverteidiger beenden musste.
Über Daniel brauche ich nicht viele Worte zu verlieren.
Löwenbiss und fantastische Einstellung zum Verein trotz zahlloser Verletzungen, Augen mit weißblauer Strahlkraft und der absolute Wille, seine Mannschaften nach vorne zu bringen und diese auch sehr offensiv einzustellen. Der perfekte Mann für den Nachwuchsbereich und irgendwann bestimmt wieder ganz oben tätig.
Wegen solcher Menschen liebt man diesen Verein!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Verliert Milos Degenek die Bodenhaftung?

Ich schätze eigentlich die ruhige und sachliche Spielweise des frischgebackenen australischen Nationalspielers trotz gewisser Schwächen, aber sein zuletzt gezeigtes Verhalten gibt mir doch einige Rätsel auf. Vor allem verwundert mich, dass von den Verantwortlichen im Gegensatz zum Fall „Mölders“ überhaupt nicht reagiert wurde.
Einmal das befremdliche und unsportliche Verhalten vor dem Freistoß in Karlsruhe, als er seine Mätzchen im gegnerischen Torraum machte. Und dies trotz der Gefahr, mit Gelb-Rot vom Platz zu fliegen, der Mannschaft bei den tropischen Temperaturen einen Bärendienst zu erweisen nach einer weiteren Verwarnung des Schiris.
Dann dieses an einen von der „schäbigen Straße“ erinnernde protzige und selbstgerechte Zeitungsinterview, als er gewaltige Sprüche vom Stapel ließ. „Von mir aus können sie den Boateng holen. Der kann sich dann auf die Bank oder auf die Tribüne hocken. Die müssen mich schon überfahren, wenn sie meinen Stammplatz wollen.“    …
Schuster – bleib bei deinen Zweitligaleisten, fällt mir dazu nur noch ein.
Wer sich nach durchwachsenen ersten Saisonspielen selbst auf das Niveau der absoluten Weltklasse erhöhen mag, dem fehlt meines Erachtens eindeutig die Bodenhaftung, die unsere Profkicker nicht erst nach 12 Jahren der Zweitklassigkeit auszeichnen sollte.
Bleib mal schön auf dem Teppich, Milos!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Bieros Klassearbeit

Wer das kleine Derby der Regionalligamannschaften des TSV 1860 und des FC Bayern am Sonntagnachmittag auf Sport 1 sah, der traute manchmal seinen Augen kaum, so dominant wirkten unsere Löwen in der Spielanlage, im Zweikampfverhalten und auch im Spielwitz. Dass es letztlich nur zu einem 0:0 reichte, hatte man dem SR-Gespann zu verdanken, dass einen regulären Treffer nach Pressing im gegnerischen Strafraum nicht anerkannte.
Spieler wie Abwehrchef Uduokhai oder Neuhaus gehören eindeutig in den Kernkader der Profis.
Daniel Bierofka leistete nicht nur als 9-Punkte-Retter im Frühjahr vorzügliche Trainerarbeit. Seine Spielphilosophie beruht auf Aktivität gegen den Ball, frühem Stören des Gegners im Spielaufbau und schnellem, direktem Kombinationsfußball.
Da macht es richtig Spaß, zuzusehen, und die Mannschaft hat viel mehr Zuschauer als die sonst oft nur 1 000 verdient.

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Punktgewinn nach einer wahren Hitzeschlacht

Bei tropischen Temperaturen von fast 40 Grad (im Schatten, den es auf dem Platz nirgends gab!)  holten unsere Sechziger immerhin einen Punkt beim Angstgegner KSC, der uns in der Liga seit 2013 sechs Mal in Serie besiegt hatte.
Allerdings wäre bei mehr Zug zum gegnerischen Tor bei über 30 Minuten Überzahl deutlich mehr möglich gewesen, und ganz am Schluss hätte man sogar fast noch das 0:1 kassiert.
Vor allem Degenek war ein ständiger Unruhefaktor im Defensivverbund.
Perdedaj bot erneut auf der Rechtsverteidigerposition ein sehr ordentliches Spiel, der eingewechselte Aycicek sorgte für mehr Dynamik und Schnelligkeit und bereitete auch die einzig echte Torchance durch einen Kopfball des ebenfalls eingewechselten Mugosa mustergültig vor.
Vier Punkte und erst ein Gegentor nach drei Spieltagen (allerdings auch nur bei einem einzigen eigenen Treffer!) sind in Ordnung.
Zum Vergleich: 2014  und 2015 nur jeweils ein Punkt zum gleichen Zeitraum.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Den Pokalsieg erzwungen

Ich war gestern leider nicht da und habe den packenden Pokalkrimi gegen den KSC nur am Rande mitbekommen.
In einem attraktiven Spiel muss unser Neukeeper Jan Zimmermann eine ganz vorzügliche Leistung gezeigt haben. Auch Neuzugang Matmour bzw. Rückkehrer Aigner waren für den erkämpften und in der Nachspielzeit erzwungenen Sieg verantwortlich, bedienten sie sich doch bei beiden Löwentreffern in vorbildlicher Weise gegenseitig.
Ich bin überzeugt, dass dieser auch finanziell wertvolle Sieg unsere Sechziger am nächsten Wochenende zuversichtlich ins Badische reisen lässt, zum erneuten Duell und der schnellen Revanche gegen den dort beheimateten KSC.
Die Mannschaft sollte den Aufschwung nach den beiden Heimsiegen gegen Bielefeld und Karlsruhe mit in den Wildpark nehmen!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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