Löwen sein!

Löwen sein am Sonntag vor guter Kulisse gegen das Topteam aus Braunschweig.
Löwen sein gegen die norddeutschen Löwen.
Im Duell der Meister von 1966 und 1967 (als die Löwen Vizemeister wurden, lang, lang ist’s her , seufz …).
Löwen sein und den Funken vom Platz auf die Ränge überspringen lassen.
Löwen sein und vom Anpfiff weg leidenschaftlich in jeden Zweikampf gehen.
Löwen sein und als geschlossene Einheit auftreten, wo jeder dem anderen hilft und die Bereitschaft signalisiert, Fehler des anderen auszubügeln.
Löwen sein und eiskalt im Torabschluss sein. (gilt nur für das gegnerische Tor!)
Löwen sein und vor dem eigenen Tor hochkonzentriert und im Verbund gemeinsam verteidigen.
Löwen sein und das Bewusstsein auch für uns Fans spürbar auf dem Platz vorleben, dass jeder zum Ausdruck bringt, um was es für den Traditionsverein 1860 München geht.
Löwen sein, alle Fans, die weißblaue Nordkurvenwand, der wilde Süden, die Haupttribüne und die Gegengerade, und das Team 90 Minuten plus Nachspielzeit nach vorne treiben und zum Sieg schreien.
Löwen sein und den Braunschweigern sofort zeigen, dass sie ihre Punkte zum Aufstieg wo anders holen müssen.
Löwen sein ab 13.30 Uhr. Wir haben alles selber in der Hand und in den Fußballerbeinen.
Auch in unseren Stimmen!
Löwen sein. Unser Verein. Unsere Leidenschaft. Unsere Liebe.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Zwei Bilanzen des Löwengrauens

Wie wohl viele andere Löwenfans konnte ich diese Nacht nur sehr schlecht schlafen, lag immer wieder wach und grübelte, warum wir mit dieser nominell gut besetzten Mannschaft wieder in den Abstiegssumpf gezogen wurden.
Zwei Statistiken der beiden letzten Spieljahre geben die Antwort:
1.  Desaströse Auswärtsbilanz
Man mag es gar nicht glauben, aber in den beiden letzten Spieljahren holten unsere Mannschaften von 96 möglichen Punkten in 32 Auswärtsspielen gerade deren 19!
Unsäglich. Katastrophal. Beschämend. Nicht einmal 20 % der möglichen Punkte.
Eines TSV 1860 München unwürdig.
Dabei hatte uns noch 2014/15 letztlich nur die gute Punktzahl in Auswärtsspielen wenigstens noch auf den Relegationsplatz geführt.
2.  Unglaubliche Abschlussschwäche
In 22 der bisher gespielten 30 Begegnungen dieser Saison erzielte unsere Mannschaft lediglich einen oder gar keinen Treffer! In sage und schreibe 9 Partien gelang kein eigenes Tor … Eine Bilanz des Horrors, die nur durch das 6:2 gegen Aue in der Vorrunde etwas geschönt wird. Die individuellen Bilanzen der eingesetzten Stürmer sind erschütternd und man weint nun sogar einem Okotie nach, der aktuell in China ein Schweinegeld kassiert, obwohl er dort kaum zum Einsatz kommt.
Auch das gestrige Spiel verdeutlichte unser Problem, einen Spieler in der sogenannten Box (im Eishockey spricht man vom Slot) zu haben, der eigentlich gut gemeinte Flanken hätte verwerten können. Und trotzdem:
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Haben sich die „Fußballteufel“ gegen Sechzig verschworen?

Als Löwenfan könnte man derzeit nur noch heulen vor Wut und die Titelfrage dieses Blogs sei erlaubt.
Die Mannschaft liefert ein starkes, laufintensives, kämpferisches und auch spielerisch überzeugendes Auswärtsspiel am Betze ab und kassiert dennoch die sage und schreibe neunte (!!!) Niederlage in den letzten 10 Spielen auf des Gegners Platz. Die Bilanz eines Absteigers … Die Mannschaft ist den roten Teufeln von der Spielanlage her in allen Belangen überlegen und steht am Ende wieder mit leeren Händen da.
Das Siegtor macht unser dänischer Mittelstürmer mit einem schönen Kopfball ins eigene Tor. Der mir genauso leid tut wie Trainer Pereira, das leidenschaftlich kämpfende Team und unsere großartigen Fans unter den knapp 28 000 in Kaiserslautern.
Bitterer kann eine Niederlage nicht sein und die Abstiegssorgen werden immer größer.
Eines muss ich auch noch loswerden. Unsere beiden schnellen Außen Lumor und Amilton spielen sich immer wieder stark bis zur Grundlinie durch, aber die Hereingaben sind schwach und finden nie einen Abnehmer. Das kann man trainieren …

Aber: Wir sind Löwen und müssen die Wut und Enttäuschung in positive Energie umwandeln und das Heimspiel gegen Braunschweig gewinnen. Das ist möglich!
Wir leiden, aber wir leben noch!!!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Blaue Negativ-Energiequelle AA

Vor ein paar Jahren hatte mir ein Löwenfan aus Glonn im Gespräch erzählt, dass er die negative Aura der roten Arena für die vielen Punktverluste der Blauen verantwortlich mache. Während bei Rot immer dieses „mia san mia“ im weiten Rund dazu führe, dass selbst aussichtslose Spiele (siehe Juve im Vorjahr) durch die positive Grundenergie in der AA noch gedreht werden, sei bei uns Blauen das Gegenteil der Fall.
Immer herrsche eine – selbst in der Kurve – fatale Negativenergie vor, dass man ja eh noch den Ausgleich kassieren werde, dass sie wieder um ein Tor betteln, dass sie sich wieder zu sehr zurückziehen (siehe Sandhausen!), wobei ich mich persönlich da nicht ausnehmen möchte.
Ausnahmen wie das fast schon legendäre 2:1 gegen Kiel mit Kai Bülows Last-Minute-Tor und der elektrisierenden Stimmung im Stadion bestätigen die Regel.
Der gemeine Löwenfan weiß in den meisten Fällen schon im voraus, dass eine 1:0-Führung in den seltensten Fällen zum Sieg reicht. So auch diese Saison gegen Kaiserslautern, Heidenheim, Stuttgart und zuletzt Sandhausen.
Die angespannte Unruhe und negative Erwartungshaltung auf den Rängen überträgt sich trotz aller Stoßgebete auf die Mannschaft, die mit ihren regelmäßigen „Rückzugsgefechten“ nach Führung aber schon auch ihren Teil zur Negativenergie auf den Tribünen beisteuert.
Ich glaube kaum, dass dieser blaue Teufelskreis in der AA durchbrochen werden kann und hoffe wie viele andere auf einen eigenen Löwenkäfig, wie es zum Beispiel auch das altehrwürdige GWS in der Saison 94/95 war, als eine sehr limitierte Löwenmannschaft im Wechselspiel mit einem positiv gestimmten Publikum selbst wesentlich höher eingestufte Teams mit Leidenschaft und Kampfmoral in die Knie zwang.
Dieser Zündfunke springt in der AA viel zu selten von den Rängen auf den Rasen über, schon gar nicht bei 17 600 wie am Ostersonntag trotz aller verzweifelter Bemühungen der engagierten Nordkurve.
Dieses 75 000 – Mann-Stadion war nie und wird nie eine emotionale Trutzburg und Festung für Mannschaften des TSV 1860 werden. Dies haben endlich auch die Verantwortlichen um unseren mittlerweile blau infiltrierten und eng partizipierenden Hasan Ismaik erkannt. Das und die Hoffnung auf bessere Zeiten nach dieser erneuten „Sch …-Saison“ sollten wir treuen Fans uns nicht nehmen lassen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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„Schöne“ Osterbescherung

So langsam gehen einem die Argumente und der Mannschaft die Spiele aus. Zum gefühlt hundertsten Mal in den letzten fünf Jahren gab 1860 gegen einen äußerst schwachen Gegner ein 1:0 in den Schlussminuten noch aus der Hand. Nach klarer Dominanz über weite Strecken des Spieles und einer psychologisch doch wichtigen Führung durch Bülows schönes Kopfballtor in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, lud man den unbedarften Gegner nach einem Standard förmlich zum Ausgleich ein.
Egal wer bei uns Trainer ist: Man hört seit Jahren nach einer 1:0-Führung unerklärlicherweise mit dem Fußballspielen auf und bettelt um das 1:1.
Gegen wen wollen sie eigentlich noch gewinnen, wenn nicht gegen diese schwachen Sandhäuser. Die Konkurrenz punktet fleißig weiter …
Frohe Ostern sehen aus Löwensicht ganz anders aus …
So ein Spiel musst du mit mindestens 3:0 gewinnen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Hausgemachter Abstiegsstress macht mir große Sorgen

Eigentlich hätten wir eine Mannschaft, die locker um Platz 5 bis 8 mitspielen müsste, wobei dies mit einem Sieg in Aue durchaus möglich gewesen wäre.
Bei uns schaffen Spieler nicht den Sprung in den Kader, die bei einigen anderen Zweitligaclubs Stamm spielen würden.
Aber wie fast immer in den sogenannten 6-Punkte-Spielen gegen direkte Konkurrenten (Pauli, Bielefeld, nun Aue) hat unsere Mannschaft „abgekackt“.
Ich mache mir riesengroße Sorgen bei nur noch sechs ausstehenden Spielen, die es in sich haben. Sandhausen (nicht gerade unser Lieblingsgegner!), am Betze, Braunschweig (H), Dresden (A), Bochum (H) und Heidenheim (A). Ein knackiges Programm.
Noch mehr Sorgen bereiten mir folgende Punkte:
1. Die unerklärliche Auswärtsschwäche (acht Niederlagen in den letzten neun Spielen),
die ich in fast 50 Fanjahren so noch nie erlebt habe.
2. Das manchmal kreisklassenmäßige, stümperhafte Abwehrverhalten mit
haarsträubenden individuellen „Böcken“, das sich wie ein roter Faden durch diese
Saison zieht. So wurden in der Vorrunde gegen Union, Pauli, Würzburg, Stuttgart
und Hannover Punkte abgeschenkt, in der Rückrunde wiederholte sich dieses
unerklärliche „Spiel“ gegen Pauli, Hannover, Stuttgart und nun Aue, so dass man schon
von 10 bis 12 Punkten (!) sprechen kann, die unsere Helden den Gegnern auf dem
Präsentierteller servierten. Wir haben ein Riesen-Konzentrationsproblem!
3.  Dazu mag auch beitragen, dass kaum einer von unseren Funktionären im hier und
heute lebt. Dauernd liest und hört man nur von der kommenden Saison, in der nach
13 Jahren endlich der Wiederaufstieg realisiert werden soll. Danach ab in die CL …
Wir müssen uns endlich der gruseligen Realität stellen und die heißt knallharter
Abstiegskampf in dieser ausgeglichenen Liga.
  Wer dies immer noch nicht kapiert hat, dem ist nicht mehr zu helfen!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Wie oft noch, Herr Boenisch?

Dies ist der allererste Blog, den ich vor Spielende schreibe, aber mein Frust über diese völlig unnötige und sinnentleerte Pleite in Aue ist grenzenlos.
Da fahren 1500 Löwenfans mit ins Erzgebirge, da spielt die Mannschaft 40 Minuten lang ein starkes Auswärtsspiel mit klaren Torchancen, bis unser heutiger Kapitän (!) Boenisch wieder kapital patzt (er hätte den Rückpass von Busch nicht an sich vorbeilaufen lassen dürfen!), einen Elfer und eine rote Karte produziert und damit die gute Leistung der Mannschaft einmal mehr kaputt macht. Untragbar und unfassbar.
Auch das Torverhältnis wird nun negativ gestaltet. Ich könnte vor Wut …
Und viele träumen wirklichkeitsentrückt von nächster Saison und der CL. Die Realität heißt wieder nackter Abstiegskampf. Wieder einmal in einem 6-Punkte-Spiel abgekackt.
Ich habe kein gutes Gefühl für die nächsten Wochen …

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Leidenschaftliche Löwen ohne Happyend

Was für ein Südderby gestern vor der Länderspielkulisse von 47 100 , darunter unglaublich viele Stuttgarter an einem frühen Mittwochabend.
Leider wurde die kämpferische Topleistung unserer Löwenmannschaft am Ende nur mit einem Punkt belohnt, weil Sebastian Boenisch, der im Februar einen sehr sympathischen Eindruck bei der Regioversammlung in Krumbach hinterlassen hatte, erneut einen heftigen Aussetzer verzeichnete, der zum schlussendlich verdienten 1:1 führte.
Allerdings hätten auch die Sechziger für ihren aufopferungsvollen Einsatz über 94 Minuten und ihr starkes Defensivverhalten (der ganzen Mannschaft!) den Sieg gegen eine sehr gute VFB-Mannschaft, die zwar viel Ballbesitz verbuchte,  verdient gehabt.
So heißt es am Sonntag in einem richtungsweisenden Spiel bei den unbequemen Erzgebirglern in Aue unbedingt erneut zu punkten, um gestärkt aus dieser englischen Woche herauszugehen.
Trainer Pereira gefällt mir mit seinem leidenschaftlichen Einsatz am Spielfeldrand und seiner analytischen und durchaus selbstbewussten Vorbereitung auf jeden Gegner.
Mit der Grundeinstellung vom Mittwoch sollte auch in Aue gepunktet werden können.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Endlich das Ende der Auswärtsblockade

Gestern Abend bei einer schwungvollen Theatervorführung in Kirchheim, bei der eine junge Kollegin in einer tragenden Rolle überzeugend mitwirkte:
Unglaublich, wie viele Löwensympathisanten mit dem Handy in der Hand und einem breiten Grinsen im Gesicht das Ende der Auswärtsblockade (acht Niederlagen in Serie) genossen. Das verdiente 1:0 bei der Fortuna in Düsseldorf durch Stefan Aigners überlegtes Kopfballtor nach schöner Flanke unseres „Standardexperten“ Michi Liendl kommt genau zur rechten Zeit, um den Abstand nach unten auszubauen und beste Werbung für den Südklassiker gegen den VFB am Mittwoch zur unmöglichen Anstoßzeit zu machen.
So werden wohl über 40 000 ab 17.30 Uhr in der AA dabei sein!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Rotgelbe Glücksmomente

Es ist ja allgemein bekannt, dass zumindest ein nicht ganz unwesentlicher Teil meiner blauen Herzblutkammer auch rot-gelb angehaucht ist.
Ich kann mich in den letzten 20 Jahren nicht daran erinnern, dass der ESV Kaufbeuren je eine solch in sich gefestigte, den Teamspirit über alles stellende Einheit auf das Eis schickte. Selbst in schier aussichtslosen Situationen gibt sich dieses aus starken ausländischen Kontingentspielern (drei Finnen, ein Kanadier) und hoffnungsvollen Eigengewächsen zusammengestellte Team nie auf.  Dazu ein alles überragender Tormann Stefan Vajs, der zum besten Spieler der diesjährigen Saison gewählt wurde.
Gestern der vorläufige  Höhepunkt, ein 3:2 – Sieg im alles entscheidenden 7. Spiel in 14 Tagen in Dresden (das möge man einmal einem Profikicker zumuten!) und der damit verbundene Einzug ins Play-Off-Halbfinale der DEL 2, die Genialwerbung für die neue Saison im neuen Stadion neben dem Fußballplatz der SpVgg Kaufbeuren.
Noch aber gilt es, die altehrwürdige Halle am Berliner Platz mit positiven, wenngleich auch wehmütigen Emotionen zu einem erneuten Hexenkessel werden zu lassen.
Die beiden Heimspiele gegen den mehrfachen Meister Bietigheim waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft.
Wie sehr wünsche ich mir auch unsere Löwen als vorbildlich fightende und nie aufgebende Einheit auf dem Platz. Startet in Düsseldorf am Freitag eine positive Serie wie im Vorjahr, als das 3:2 in der AA der Auftakt zu einer grandiosen 9-Punkte-Woche wurde.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe! (gleich danach kommt aber schon rotgelb!)

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