Es fehlt an Struktur im Spiel

Ich schätze Torsten Fröhling für seine bodenständige, ehrliche und direkte Art.
Seine gestrige Auffassung über das 0:1 seiner Löwen in Heidenheim, als er von einem ordentlichen Spiel seiner Mannschaft sprach, kann ich aber in keinster Weise teilen.
Seit Jahren warten wir Löwenfans doch auf ein wirklich ordentliches Spiel unserer Sechziger. Das Match in HDH, das ohne des Eichers Reflexe wohl eher 0:3 oder gar 0:4 enden hätte können, fügte sich da nahtlos in die schlimme „Ahnengalerie“ seiner vielen Vorgänger ein.
Es fehlt ganz klar an Struktur im Löwenspiel. Darunter verstehe ich nicht die wohl an die 50 Rückpässe zum eigenen Tormann, auch nicht die Querpässe zwischen Innenverteidiger 1 und Innenverteidiger 2.
Nein. Es fehlen die einstudiert wirkenden, automatisierten Spielzüge in der gegnerischen Hälfte, wie sie eigentlich selbstverständlich sein sollten.
Außenverteidiger, die anspielbar und -bereit sind, die den Ball fordern und mit geschicktem Hinterlaufen den Gegner aushebeln. Offensive Mittelfeldspieler, die ebenfalls den Ball haben wollen und mit Pässen in die Schnittstellen der gegnerischen Abwehrreihen aufwarten. Bewegliche Stürmer, die den Ball technisch sauber behaupten, verteilen, um sofort wieder gefährlich im Strafraum aufzutauchen. Die auch mal ein 1 – 1 erfolgreich bestehen. Dazu ein schnelles, kombinationssicheres Direktspiel, das den Gegner mürbe macht.
Wie oft haben wir diese Struktur im Löwenspiel gestern gesehen?
Wie viele saubere Flanken kamen von außen? Wie oft wurde der Ball über mehrere Stationen in den eigenen Reihen behauptet? Wie viele Torchancen hatten wir?
3 – 4 halbe in 93 Minuten!
Wir brauchen dringender denn je einen kreativen Mittelfeldspieler (besser zwei!), mindestens einen schnellen und mutigen Außenverteidiger und dazu einen beweglichen Stoßstürmer, der dieses Prädikat auch verdient. Nur dann sehe ich eine reelle Chance, eine bessere Rolle als in der Vorsaison zu spielen. Die Zeit drängt!!!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Bodenlos in Rot

Es war schon ein schlechter Witz, dass unsere Löwen heute in Heidenheim auf Druck der Heimmannnschaft in roten (!) Stutzen antreten mussten. Das konnte ja nicht gut gehen.
Aber was die Fröhling-Schützlinge dann in den 93 Minuten, insbesondere nach Minute 60, ablieferten, war bodenlos. Alle, die wie ich auf einen neuen Teamspirit, auf automatisierte Laufwege nach zwei intensiven Trainingslagern gehofft hatten, die wurden bitter enttäuscht. Hier siegte eine höchst durchschnittliche Heidenheimer Elf gegen eine Löwentruppe, die in dieser Verfassung nach sechs Spieltagen ohne oder mit ganz wenigen Punkten als Abstiegskandidat Nummer 1 dastehen wird. Da lege ich mich fest.
Stark nur Eicher im Tor mit überragenden Reflexen, der ein 0:3 oder 0:4 verhinderte. Allerdings ohne jegliches Zutrauen bei hohen Bällen.
Beide Außenverteidiger desolat.
Wittek, was nützen tolle technische Kabinettstücken, wenn ich meine Seite aufgrund haarsträubender Stellungsfehler das ganze Spiel über nicht dicht kriege. Kovac der unsichere Gegenpol rechts, über den fast alle gegnerischen Angriffe liefen.
Im Mittelfeld nur der verletzt ausgeschiedene Adlung mit wenigen konstruktiven Aktionen, Rama viel zu eigensinnig, Simon stand nur auf dem Spielberichtsbogen, ein Totalausfall. Claasen sehr bemüht, aber unproduktiv. Okotie immerhin mit deutlich besserem Laufeinsatz als in der Rückrunde. Kagelmacher weiß oft nicht, welche Laufwege er auf der neuen Sechserposition zu gehen hat.
Insgesamt ein bodenloser Auftritt in roten Stutzen, ein Spiegelbild der nicht vorhandenen Arbeit unseres Sportdirektors, der diesen Kader zu verantworten hat.
Es muss einem schon nach dem ersten Spieltag himmelangst um diese Löwen werden.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Startschuss

Der FCK hat gestern Abend im Auftaktspiel gegen Aufsteiger Duisburg einen bemerkenswerten Start hingelegt und mit 3:1 an der Wedau gesiegt.
Solch einen selbstbewussten Auswärtsauftritt wünscht man sich auch einmal von unseren Löwen, die erst morgen auf der schwäbischen Alb in Heidenheim um die ersten Saisonpunkte kämpfen. Mit einer nahezu identischen Mannschaft zur Vorsaison, weil es Poschner nicht verstanden hat, das Team sinnvoll zu verstärken.
Deshalb sind – und das hört man ja auch immer wieder aus Spieler- und Trainerkreisen – die altbewährten Tugenden wie Lauf- und Zweikampfbereitschaft und innerer Zusammenhalt auf dem Platz noch mehr gefragt. Zweifel bleiben …
Blau bleiben –  es gibt keine bessere Farbe!

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Skandalclub???

Kommt die Sprache auf unsere Löwen, dann ist sofort und unweigerlich die Rede von „Skandalverein, Chaosclub etc.“
Vor allem ein gewisser Tillmann Mehl von der Augsburger Allgemeinen weidet sich förmlich an seinen eigenen journalistischen Ergüssen, wenn es um 60 geht. So grenzte sein einleitender Satz über die MV vor 10 Tagen in der schon unverschämten Feststellung, dass sich der Versammlungsleiter Siegfried Schneider ja ohnehin mit Intrigen und Ränkespielen aus der Politik bestens auskenne. Kein Wort darüber, dass unser zugegebenermaßen sehr komplizierter und schwieriger Verein vor den fast 1000 Anwesenden eine überaus harmonische und sachliche MV abhielt, was so halt nicht ins Schubladendenken des Herrn Mehl passte.
Was ist eigentlich ein Skandalclub?
Der unsrige mit seinen fast schon komödiantischen Irrungen und Wirrungen?
Oder sollte man den Blick nicht ein paar Hundert Meter südwestlicher zur (im Löwen-Volksmund so bezeichneten) „Schäbigen Straße“ richten?
Da kann ein Ehrenpräsident und selbsternannte Lichtgestalt des deutschen Fußballs vor knapp zwei Jahren mit seiner lässig-charmanten Art verkünden, dass die Roten 1967 absichtlich mit 2:5 in Braunschweig unter die Räder kamen, um eine Titelverteidigung der Blauen zu verhindern. Spielmanipulation – ein sportlicher Skandal.
Kurz vor seinem Tod sagte mir Meisterlöwe Manni Wagner, dass ihn „der Franz“ von allen Bayernspielern menschlich am meisten enttäucht habe.
Da ist der Herr Vorstandsvorsitzende (intern nur als Killer-Kalle bezeichnet) nach einem Zolldelikt (zwei Uhren im Wert von einer Viertelmillion Euro hatte der gute Mann schlichtweg vergessen zu verzollen) seit fast zwei Jahren vorbestraft, was aber kein Hemmnis für die Spitzenkräfte der deutschen Wirtschaft im Aufsichtsrat des FCB darstellt.
Man ändert halt mal blitzeschnell die eigene Vereinssatzung und streicht den Passus, dass nur unbescholtene, integre Bürger Vereinsmitglied sein können. So geschehen im Falle des ebenfalls vorbestraften Ex- und Bald-wieder-da-Präsidenten U.H., für den sämtliche Ampeln nach seinem Steuerbetrug in deutlich zweistelliger Millionenhöhe wieder auf Grün gestellt wurden. Der – und dies auch im Vergleich zum ebenfalls wegen Steuerdelikts in allerdings deutlich geringerer Höhe – inhaftierten Vater des Tennisstars Steffi Graf mit allen nur denkbaren Privilegien eines Knastbruders ausgestattet wird, von denen ein Peter Graf nur träumen konnte.Während UH, der doch nie eine richtige Zelle von innen gesehen hat, als Vorbestrafter – und dies ist ein Megaskandal – in der Jugendarbeit eingesetzt wird und mittlerweile wieder Bäder in der Menge genießt und sich am Wochenende am heimischen Tegernsee entspannen darf. So was ist meines Erachtens skandalös.
Von Bayernspielern, bei denen gegenüber der eigenen Partnerin mal ganz schnell die Hand ausrutscht oder die am eigenen Geburtstag schnell mal eine minderjährige Gewerbetreibende einfliegen lassen, brauchen wir an dieser Stelle gar nicht mehr groß zu reden.
Der Boulevard legt seine schützenden Hände über den Marktbeherrscher und wagt doch gar nicht, wie im Falle UH tiefer nachzubohren, wo z.B. diese Unsummen hergekommen sind.
Da doch lieber Chaos und Selbstzerfleischung als diese Verlogenheit, wie sie aktuell auch beim Transfer des alkoholisierten Ferrari-Zerlegers Vidal an den Tag gelegt wird, der vor vier Jahren noch zur Persona non grata erklärt worden war.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Baustellen

Die gestrige erste Testspielniederlage mit 1:3 gegen ein starkes Werder Bremen ist sicherlich kein Beinbruch, aber die eine oder andere Baustelle gilt es schon noch zu bearbeiten.
So fehlt nach wie vor ein Kreativspieler im zentralen Mittelfeld, der dem Löwenspiel seinen Stempel aufzudrücken weiß und unsere Spitzen „füttert“.
Auch scheint mir die linke Abwehrposition mit dem jungen und körperlich oft noch überforderten Wittek nach dem langfristigen Ausfall von Bandowski (Ermüdungsbruch) nicht optimal besetzt. Ein spiel- und dribbelfreudiger Außenspieler im Mittelfeld würde unser Spiel beleben.
Noch wichtiger wird es aber sein, beim ersten Spiel am 26.07. in Heidenheim als selbstbewusste, geschlossene Einheit aufzutreten und endlich wieder mal einen Saisonstart positiv zu gestalten. Das Startprogramm mit vier (!) Auswärtsspielen in den ersten sechs Begegnungen hat es wahrlich in sich!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Harmonie statt Chaos

Alle, die sich sensationslüstern auf den Weg in die Münchner Tonhalle zur MV gemacht hatten und auf chaotische Wortduelle gehofft hatten, all die Zyniker, Weltuntergangspropheten und Dauermiesmacher, die sonst in den sozialen Netzwerken ihr schlimmes Unwesen treiben, mussten heute enttäuscht nach über sechs Stunden Versammlungsmarathon den Heimweg antreten.
Souverän führte der frühere Kultusminister und Interimspräsident Siegfried Schneider durch die Veranstaltung. Man spürte allen Handlungsträgern im Verein deutlich an, dass die Sehnsucht nach einer ruhigen und geordneten MV nach all den Wochen des Chaos und der Grabenkämpfe größer war als das Bedürfnis, alte Rechnungen zu begleichen oder sich selbst zu inszenieren. Einen überaus überzeugenden Auftritt legten der Investorenverhandler Karl-Christian Bay und vor allem Geschäftsführer Markus Rejek hin. Sachlich. Aber auch emotional. Seine Kernaussagen: „Die Fehler liegen bei 60 im System. … Man legt sich immer wieder selber Steine in den Weg …. Ruhe ist wichtig …
Man darf zurecht stolz sein auf die eigene Nachwuchsarbeit (aktuell 11 Eigengewächse im Profikader (!)“. Wohltuend informativ und medial unterstützt.
Positiv ist auch, dass der bisherige Vize, Schatzmeister Heinz Schmidt, dem im Frühherbst zu wählenden neuen Präsidium voraussichtlich erhalten bleibt, ein sehr guter Mann.
Auch die Wahl des Verwaltungsrates brachte ein Ergebnis, mit dem wohl ganz viele der fast 800 Stimmberechtigten im überhitzten Saal der Tonhalle leben können.
Insgesamt ein Sonntag, der nach ganz schlimmen und diffusen Vereinswochen Mut macht, dass sich 1860 – auch in seiner Eigenständigkeit gegenüber dem Investor – durchaus auch von seiner positiven Seite zeigen kann und im Zusammenhalt seiner Mitglieder lebt.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Spannung vor der MV

Morgen wartet eine spannende Mitgliederversammlung in der Münchner Tonhalle auf die Anwesenden. Kommen die richtigen, v.a. fähigen Leute in den Verwaltungsrat?
Werden die richtigen Weichen hinsichtlich eines neuen Präsidiums gestellt?
Wird es gelingen, die Eigenständigkeit und letzte Portion Unabhängigkeit des TSV 1860 gegenüber dem unberechenbaren Investor Ismaik zu bewahren?
Es bleibt die Hoffnung, dass es nicht zur Schlammschlacht kommt und sich die Mitglieder ein Beispiel an unserer Mannschaft nehmen, die auch ohne namhafte Neuzugänge in der Vorbereitung als echte Einheit zu überzeugen weiß (zuletzt ein 2:1 gegen den russischen Erstligisten Ufa) und dies hoffentlich auch in der am 26.7. in Heidenheim beginnenden neuen Saison unter Beweis stellen wird.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Ein schlimmes Löwenklischee

Nach wie vor hält sich überaus hartnäckig das Klischee, 1860 könne bei größeren Kulissen in der AA nicht erfolgreich Fußball spielen. Hier der Gegenbeweis mit allen Spielen seit 2005, bei denen mindestens 40 000 Zuschauer zugegen waren:

40 000:  60 – Kaiserslautern 3:1 (August 2007)
41000:   60 – Braunschweig  1:0 (September 2005)
42000:  60 – Unterhaching  1:0  (Mai 2007)
43000:  60 – Freiburg           1:1   (September 2006)
44000:  60 – Jena                  2:0  (Oktober 2006) und 60 – FCA 0:1 (November 2008)
45000:  60 – Regensburg     1:0   (August 2012)
47000:  60 – St.Pauli             2:1   (September 2007)
49000:  60 – Kaiserslaut.     0:1   (September 2006)
50000:  60 – Unterhaching 1:4   (Dezember 2005) und 60 – Köln 1:1 (September 2007)
51000:   60 – Aue 1:1  (November 2005),   60 – Aachen 0:0 (Nov. 2005),
60 – Rostock 4:1 (August 2005)
52000:  60 – KSC 2:0 (Mai 2006) und 60 – KSC 2:0 (April 2007)
56000:  60 – Burghausen 1:1 (April 2006)
57000:  60 – Kiel    2:1 (Juni 2015), 60 – Nürnberg 1:1 (Dezember 2008)
58000:  60 – FCA   0:3 (Januar 2008)
60000:  60 – Fürth 0:3 (Oktober 2007)
61000:   60 – Saarbrücken 1:0 (Mai 2006)
66000:  60 – Dresden 1:2 (September 2005)
68500:  60 – Nürnberg 2:1 (Mai 2015)
69000:  60 – FCA 0:3 (April 2007)
Außerdem: DFB-Pokal 71000 60 – Dortmund 0:2 n. V. September 2013

Punktspielbilanz bei Spielen mit mehr als 40000 Zuschauern:
Siege: 12          Remis: 6             Niederlagen: 7
Gleichzeitig wird aber auch ersichtlich, dass die großen Kulissen fast alle in den ersten drei bis vier Jahren erreicht wurden und die AA nicht das Stadion des TSV 1860 war und sein wird.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

 

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Dickes Ausrufezeichen

Unseren Löwen ist heute Abend gegen den Schweizer Serienmeister und CL-Teilnehmer FC Basel mit einem verdienten 2:1-Sieg vor rund 2000 Zuschauern in Geretsried ein Achtungserfolg geglückt, der Motivation und Selbstvertrauen für das zweite Trainingslager in Bad Häring steigern sollte. Torsten Fröhling hat die spanischen Quertreiber Sanchez und Rodri, die bei den Laufeinheiten eine desolate Profieinstellung zeigten, ebenso daheim gelassen wie Bobby Wood, der nach seinen beiden Siegtreffern in Holland und gegen Deutschland ganz offensichtlich die bayerische Sprache verloren hat und in einem Anflug von Größenwahn Interviews nur noch auf Englisch gibt.
Lieber Bobby, Dankbarkeit gegenüber deinem Ausbildungsverein sieht anders aus!

Da war ein Team auf dem Platz in Geretsried, das sich auch durch das schnelle 0:1 nicht aus dem Konzept bringen ließ und mit Neudecker, Tafertshofer, Mulic und Kovac Eigengewächse mit Herzblut und Löwenbiss stellte.Die Übertragung im TZ-Livestream zeigte einen spielfreudigen Adlung und einen Hain, der beim Siegtreffer eiskalt abschloss. Man darf solche Tests nie überbewerten, aber Fitness und Zusammenarbeit auf dem Platz waren überzeugend.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Löwenschmankerl 2

„You’ll never walk alone!“      Die blaue Nordkurve beim Spiel gegen Kiel!

Löwen-Gänsehaut pur statt Dauerfrust!

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