Abstand nach unten ausbauen!

Das morgige Bayernderby gegen den Nürnberger Club verspricht Hochspannung und mit einer Wiederholung des Hinrundensieges könnten unsere Löwen einen großen Schritt raus aus der unmittelbaren Abstiegszone machen und den Abstand nach unten ausbauen.
Die siegreiche Mannschaft des KSC-Spieles soll es wohl richten und die auswärtsstarken Franken ohne Punkte zurück in die Noris schicken.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Kai-Nachspielzeit-Kopfballungeheuer-Bülow

Erneut der Löwenretter- Kai Bülow zum 2:1 gegen den KSC am 11.2.2017

 

Bei strahlendem Vorfrühlingswetter merkte man von Beginn an, dass unsere Mannschaft nach dem erbärmlichen Lotteauftritt um Wiedergutmachung vor der erwartet enttäuschenden Kulisse von rund 18 000 bemüht war.
Pereira hatte die richtigen Konsequenzen aus dem Mittwochspiel gezogen und sein defensives Mittelfeld mit Lacazette und Bülow stabilisiert. Auch den schnellen Rückstand nach der Pause steckte die Mannschaft gut weg und Joker Olic köpfte nach wenigen Sekunden zum Ausgleich ein. Als sich schon alles auf ein Remis eingerichtet hatte, war – was mich für ihn nach den ganzen und zum Teil unflätigen Shitstormattacken doppelt freut – Kai Bülow als Spezialist für ganz späte Tore mit einem schönen Kopfball zur Stelle und sicherte die so wichtigen Dreifachpunkte in diesem 6-Punkte-Spiel.
Die Mannschaft sollte aber weitere Aufwärtstrends nach dem Tiefpunkt „Lotte“ folgen lassen und im Montagsspiel gegen den Club nachlegen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Wiedergutmachung!!!

Ohne wenn und aber, ohne irgendwelche Alibis: Das morgige Heimspiel gegen den ebenfalls stark abstiegsbedrohten KSC muss gewonnen werden, damit nach dem in jeder Hinsicht desaströsen Pokalaus von Lotte wieder ein Hauch von leiser Vorfrühlingshoffnung an der Grünwalder Straße eingeatmet werden kann.
11 Krieger müssen auf dem Platz stehen und da gehört ein Ivica Olic, der warum auch immer in Lotte nicht zum Einsatz kam, unbedingt dazu. Auch ein Kämpfer wie Lacazette.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Ich hätte im letzten Blog viel lieber über einen tollen Pokalsieg der Löwen geschrieben, aber so gab es wenigstens mit 1564 (!) Besuchern einen neuen Tagesrekord.

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Bankrotterklärung und Verarschung der treuen Fans

Eigentlich sollte man nach der völlig verdienten und in der Höhe noch schmeichelhaften Pokalpleite beim Drittligisten Lotte kein einziges Wort mehr über die „Leistung“ der Löwen verlieren, aber der Frust muss einfach raus.
Was für eine planlos zusammengekaufte, ohne jede Nachhaltigkeit, ohne jedes Konzept zusammengestellte, in sich völlig disharmonische und sportlich unfähige Mannschaft!
In Lotte, das sicherlich mit Bremen und Leverkusen zwei wesentlich bessere Mannschaften rausgekegelt hatte, kann man rausfliegen, zumal es ja nur um 1,5 Millionen geht. Aber, meine mehr als gutbezahlten und überschätzten Löwenkicker:
Das war über die gesamte Spielzeit eine sportliche Bankrotterklärung vor den erneut für dumm verkauften Fans, die unter der Woche solch eine weite Strecke auf sich nehmen und dann solch ein sinnloses Gebolze zu sehen bekommen, womit ich ausdrücklich nicht den Gastgeber meine, der uns eine Lektion in Sachen Zweikampfführung auf schwierigem Terrain, Spielkultur und auch Teamgeist erteilte. Ein 4:0 wäre verdient gewesen!
Unser internationaler Trainer muss sich aber auch mal hinterfragen, warum Spieler bei uns auf völlig verkehrter Position spielen. Ein Boenisch, erwiesener Linksfuß, muss rechts spielen. Ein Wittek, ebenfalls reiner Linksfuß, spielt im zentralen Nirgendwo und lässt sich mehrmals wie ein Schulbub tunneln. Der soll endlich seine Flausen von der ersten Liga aus dem Kopf kriegen.
Ein Aigner, den ich gerne im Zusammenspiel mit dem agilen Anilton rechts gesehen hätte, muss links ran. Haarsträubende Fehlaufstellungen, gepaart mit fehlender Vereinsidentifikation eines Großteils der Spieler.
Vielleicht brauchen wir noch ein paar Brasilianer und Afrikaner, damit wir nächstes Jahr in Liga 3 zumindest international auffallen. Was für ein vogelwild zusammengestellter Kader mit über 30 Spielern, von denen die allerwenigsten den Charakter haben, den du als Spieler des TSV 1860 München einfach brauchst.
Harte Worte, ich weiß, aber es musste einfach raus.
Dieses Sechzig lebt nur noch von seinen Fans und die sind auch nicht endlos belastbar.
Als Löwe seit über 50 Jahren fühle ich mich heute Abend nur noch verarscht.
Kein Konzept. Kein Spielplan. Keine Leidenschaft. Bald schon keine Fans???

Blau bleiben – vielleicht hilft ein blaues Wunder!

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Harmonie und Hierarchie in einem Fußballteam

Ich war über 20 Jahre lang in meiner Krumbacher Heimat in allen Altersgruppen als Jugendtrainer aktiv und in all den vielen Jahren war für mich immer die Grundvoraussetzung für nachhaltigen sportlichen Erfolg, innerhalb der Gemeinschaft für echte Harmonie und auch eine klare Hierarchie zu sorgen.
Was das mit 1860 zu tun hat?
Nun, ich habe gestern diese für mich unerwartete erste Niederlage gegen Bielefeld aufgrund eines Schulausflugs zum Skifliegen in Oberstdorf nicht direkt verfolgen können, aber die Reaktionen des Pressewaldes lassen nur einen Schluss zu:
In dieser Mannschaft fehlt seit Jahren eine klare Hierarchie, die nach der Ausbootung von Kapitän Aigner noch mehr in Frage gestellt wurde, auch wenn diese aus sportlichen Gründen nicht ganz unerwartet kam. Es ist einfach kein Spieler auf dem Platz, der auch mal vorangeht, ein Zeichen setzt, wenn es nicht läuft und die Mitspieler positiv mitreißt.
Durch die viel zu spät verpflichteten Neuzugänge, die unbedingt im langen Trainingscamp schon dabei sein hätten sollen, wird zwar gesteigerter Wert auf individuelle Klasse gelegt, die einige gestern wohl auch unter Beweis gestellt haben sollen, aber ein intaktes und harmonisches Teamgefüge ist das bei vielen unzufriedenen Akteuren im Mammutkader wieder mal nicht. Man hat aktuell und hatte in den Vorjahren nie das Gefühl, dass hier eine Einheit auf dem Platz steht, die sich für unseren Verein den A. aufreißt und eine Legitimation für die viel zu hohen Zweitliga-Grundgehälter abliefert.
Positive Gruppendynamik spielt aber im modernen Profifußball immer mehr eine wichtige Rolle und wird bei Sechzig durch die wahllose Verpflichtung von Spielern aller Nationalitäten total in Frage gestellt.
Welcher von denen identifiziert sich denn zu 100 % mit unserem Club???
Da holt man einen Ba aus dem Senegal, dem offensichtlich niemand vorher zugetragen hat, wie brandgefährlich der gestern zweimal erfolgreiche Klos sein kann.
Vielleicht werde ich ja eines besseren belehrt und dem Trainerteam gelingt es doch noch, uns Fans eine von akuten Abstiegssorgen befreite Rückrunde zu verschaffen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Sympathischer Auftritt dreier Löwenspieler in Krumbach

Nach dem doch ziemlich glücklichen und so wichtigen 2:1-Auftaktsieg gestern gegen Fürth waren heute drei Löwenspieler beim Regiotag der Region 2 im vollbesetzten Saal des Gasthauses Traube (Ringler) in meiner Krumbacher Heimat zu Gast.
Levent Aycicek, Sebastian Boenisch und Rodnei legten einen lässigen, humorvollen und launigen Auftritt hin und gaben den fragefreudigen Fans einen Einblick in das Leben beim TSV 1860 und das eines Profispielers im allgemeinen.
Ein mehr als gelungener Nachmittag, organisiert von den Blue Lions Krumbach, der noch lange in Erinnerung bleiben dürfte und sehr positiven Anklang bei den zahlreichen Anwesenden, unter denen erfreulicherweise auch etliche Kinder in Sechzigtrikots weilten, fand.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Mit meinem Lieblingsspieler Levent Aycicek

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Löwenpremiere in Krumbach

Der KSC, Nürnbergs Club oder Leverkusen waren bereits in meiner Krumbacher Heimat.
Noch nie aber Spieler des TSV 1860 München.
Am Samstag (ab 13 Uhr, Gasthaus Traubenbräu am Marktplatz) ist es nun so weit.
Mit Daniel Adlung und „Papa“ Rodnei haben sich bereits zwei Spieler zur Regionsversammlung der Region 2 angesagt. Dazu werden auch Vereinsfunktionäre und eventuell ein dritter Spieler erwartet.
Ein großes Kompliment den „Blue Lions“ mit ihren rührigen Vorständen Thomas David und Uli Senser, die es in diesem erst vor einem Jahr gegründeten Fanclub (mit noch diskreter Mitgliederzahl) erneut geschafft haben, solch eine hochkarätige Veranstaltung nach Mittelschwaben an den Kammelstrand zu holen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Levent Aycicek

Ich gebe es ja offen zu: Der quirlige, technisch starke, spielfreudige und torgefährliche, aber auch kampfstarke Mittelfeldspieler, ausgeliehen aus Bremen mit deutschem Pass, ist aktuell mein absoluter Lieblingsspieler im Löwenteam.
Einer, der sich nicht versteckt und voran geht. Warum er unter Runjaic oft nur auf der Bank oder gar der Tribüne saß, wird wohl dessen ewiges Geheimnis bleiben.
Die Verantwortlichen sollten alles versuchen, diesen lauffreudigen Spieler als zentralen Zehner aufzubauen und einen Wechsel von der Weser an die Isar zu realisieren.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Von Vorsängern und vorbestraften „Wirtschaftsexperten“

Gestern abend. Eishalle Ravensburg. Nahezu ausverkauft mit rund 3300 Besuchern. Derbyzeit. Mit dabei meine Wenigkeit und zwei gute Eishockeyfreunde.
Mittendrin im Stimmungsblock des ESV Kaufbeuren, der im Gegensatz zur aktuellen Tristesse in der führungslosen Nordkurve der Löwen wirklich einer ist. Mit einem Vorsänger und Einpeitscher, der die zahlreichen Gästefans 60 Minuten lang motivierte.
Im Schlussdrittel des von den Allgäuern beherrschten Spieles beim 4:1 minutenlang auf den Schultern eines Bodybuilders (?) thronte. Respekt, Männer!
So etwas fehlt unserer Nordkurve ganz gewaltig. Ein Stimmungskoordinator.

Und dann mein Blick auf eine neben der Anzeigetafel dauerpräsente Werbung für ein mittelständisches Wirtschaftsforum in Friedrichshafen. Referent ein gewisser Uli H.
Da fehlen einem die Worte. Der Vorbestrafte als Wolf im Schafspelz.
Fachmann für Steuerbetrug.
Scheinbar hat dieses Land diesen Mann, einen alles andere als demütigen Straftäter verdient. Wie krank sind wir eigentlich wirklich? Ex-Knastbruder als Moralapostel.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Ein Blick ins neue Löwenjahr

Liebe Löwenfans und regelmäßige Leser dieser Seiten,
zunächst einmal ist es mir ein großes Anliegen, euch für die „Lesetreue“ ein herzliches Vergelt’s Gott zu sagen. Trotz fehlender Kommerzialisierung dieser privaten Homepage sind die Besucher- und Zugriffszahlen 2016 nochmals gewaltig angestiegen.
45 000 Besucher im Jahr, das heißt 120 täglich, erfreuen das Bloggerherz ebenso wie die deutlich erhöhten Zugriffszahlen mit über 300 000 Seitenaufrufen 2016 und damit einem Durchschnitt von ca. 830 am Tag. Danke!!

Ein Blick ins neue Löwenjahr verspricht wie immer Spannung, Aufregung,  Schlagzeilen (welcher Zweitligaclub kann das vorweisen?), positive wie negative Nachrichten.
Wir haben – erstmals von unserem Investor Ismaik initiiert – nun eine sportlich wie wirtschaftliche Situation des „sich auf Gedeih und Verderb“ abhängig machenden Fußballclubs, der ohne Investorenhilfe ohnehin schon seit Jahren im Amateurbereich gelandet wäre. Vieles an Vereinsidentität ist seitdem die Isar hinabgeflossen und unwiederbringlich verloren, aber geht es nicht vielen Vereinen in diesem knallharten Geldgeschäft Fußball genauso?
Wird Pereira die Mannschaft aus ihrer Lethargie reißen können? Werden wir Löwenfans eine Rückrunde erleben dürfen, die nicht mehr von Abstiegskampf pur geprägt sein wird?
Werden die Pläne von einem neuen Löwenkäfig endlich konkretisiert und realisiert?

Wie viele wissen, bin ich seit über 30 Jahren auch treuer Sympathisant des „gallischen Dorfes“im deutschen Eishockey, des ESV Kaufbeuren, der 2017 sehnsüchtig auf sein neues Stadion hofft und auch gestern im Derby gegen Riessersee (3:1) vor ausverkauftem Haus am altehrwürdigen Berliner Platz eine Galavorstellung hinlegte.
Hier steht ein Team auf dem Eis, in dem jeder für jeden arbeitet, die vielen jungen und die wenigen erfahrenen Spieler eine verschworene Gemeinschaft darstellen, die mit hoher Einsatzbereitschaft, aggressivem Forechecking und toller Körpersprache aktuell eine grandiose Saison in der DEL 2 spielen.
Den gleichen Biss, Siegeswillen und die Leidenschaft wünsche ich mir 2017 auch von unseren Löwen!
Dazu Gesundheit den Spielern, Verantwortlichen und allen Mitgliedern der immer noch so großen Löwengemeinschaft. Ein gutes neues Jahr!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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