Dickes Ausrufezeichen

Unseren Löwen ist heute Abend gegen den Schweizer Serienmeister und CL-Teilnehmer FC Basel mit einem verdienten 2:1-Sieg vor rund 2000 Zuschauern in Geretsried ein Achtungserfolg geglückt, der Motivation und Selbstvertrauen für das zweite Trainingslager in Bad Häring steigern sollte. Torsten Fröhling hat die spanischen Quertreiber Sanchez und Rodri, die bei den Laufeinheiten eine desolate Profieinstellung zeigten, ebenso daheim gelassen wie Bobby Wood, der nach seinen beiden Siegtreffern in Holland und gegen Deutschland ganz offensichtlich die bayerische Sprache verloren hat und in einem Anflug von Größenwahn Interviews nur noch auf Englisch gibt.
Lieber Bobby, Dankbarkeit gegenüber deinem Ausbildungsverein sieht anders aus!

Da war ein Team auf dem Platz in Geretsried, das sich auch durch das schnelle 0:1 nicht aus dem Konzept bringen ließ und mit Neudecker, Tafertshofer, Mulic und Kovac Eigengewächse mit Herzblut und Löwenbiss stellte.Die Übertragung im TZ-Livestream zeigte einen spielfreudigen Adlung und einen Hain, der beim Siegtreffer eiskalt abschloss. Man darf solche Tests nie überbewerten, aber Fitness und Zusammenarbeit auf dem Platz waren überzeugend.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Löwenschmankerl 2

„You’ll never walk alone!“      Die blaue Nordkurve beim Spiel gegen Kiel!

Löwen-Gänsehaut pur statt Dauerfrust!

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Löwenschmankerl 1

Bülow-Tor gg. Kiel 2 (Merkur, 03.06.15)-728923

Video vom Kielspiel: welt.de  (etwas Geduld mitbringen!)

2. Juni 2015: 91. Minute – Kai Bülow macht das 2:1 gegen Holstein Kiel
(Bild-Quelle: Löwenbomber-Archiv)
Gefühlsquelle: Gänsehaut!

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Leseprobe Kai Bülow

Kai Bülow, seit 2010 bei den Löwen, hat gestern seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. Unter Leseproben „60 Momente“ kann man in Auszügen seinen bemerkenswerten Text über das erinnerungswürdige Pokalspiel gegen Borussia Dortmund im September 2013 nachlesen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Kai Bülow im Juli 2012 beim Löwenstammtisch Babenhausen

Kai Bülow im Juli 2012 beim Löwenstammtisch Babenhausen

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Handlungsunfähig? Wer rettet unser Sechzig?

Eigentlich sträubt sich in einem so vieles, diese Chaostage bei unseren Löwen überhaupt noch kommentieren zu wollen.
Nun also der Komplettrücktritt des Präsidiums nach gescheiterten Verhandlungen mit Investor Ismaik. Dachten die Verantwortlichen ernsthaft, dieser würde sein Investment zur Ermöglichung des Magath-Engagements auf die Schnelle beenden?
Ich persönlich halte es für ein falsches Signal der Vereinsführung, den Verein nun in die Handlungsunfähigkeit zu entlassen. Nun muss ein Notvorstand her. Wer erklärt sich in dieser Blockade-Situation dazu bereit?????
Am Montag ist Trainingsauftakt und unser immer noch amtierender „Sportdirektor“ darf weiterwursteln wie bisher. Wer sind seine Ansprechpartner im Verein?
Dieses Modell mit einem Investor aus exotischen Gestaden, der keinen Bezug zu 60 hat und seinen hoch emotionalen Cousin bei uns geparkt hat, ist gescheitert.
Wie bitte soll ein Neuanfang aussehen? Mit wem?
Können wir noch darauf hoffen, dass echte Löwen wie ein Karsten Wettberg, Fredi Heiß, Thomas Miller oder Franz Hell in irgendeiner Form dazu bereit sind, Sechzig wieder zu dem zu machen, was es irgendwann mal war?
Ein Club der weißblauen Leidenschaft, mit dem man sich aus ganzem Herzen identifizieren konnte.
Wir brauchen sie jetzt. Ganz schnell. Die Löwenretter. Männer und Frauen mit Herzblut, Sachverstand und kühlem Löwenkopf. Ich denke immer an den Satz von Franz Hell:
„Von außen ist dieser Club unzerstörbar.“
Nun muss die innere Reinigung einsetzen. Mit Löwenherz und Weitsicht.
Damit unser Löwe wieder brüllt.

Nachtrag: Zumindest rollt am Montag der Ball und die weitere Trainerbesetzung mit Torsten Fröhling, einem stoischen Mecklenburger, scheint mir in Anbetracht der aktuellen Irrungen und Verwirrungen wie in einer antiken Komödie (?) nicht so verkehrt zu sein. Er kennt die Mannschaft und sollte sie in den Bereichen Fitness und Teamgeist auf gutes Zweitliganiveau bringen können. Erfreulich auch, dass uns mit Kai Bülow ein weiteres Ostseegewächs, unser Löwenretter vom 2.Juni gegen Kiel, erhalten bleibt.
Ein intelligenter Teamplayer und ganz wichtiger Faktor im Team!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Schmunzelpause

In diesen unruhigen, unsteten und ungewissen Löwentagen, die nun sogar zur Absage der sonntäglichen Mitgliederversammlung führten, mag eine kleine Portion Löwendistanz, Innehalten und Schmunzeln vielleicht gar nicht schaden.
Die neue Ausgabe der „11 Freunde“ leistete dazu einen kleinen bildhaften Rückblick auf die Begegnung von Löwenkapitän Chris Schindler mit Schiri Knut Kircher, als die Löwen am 2. Juni zur Aufholjagd bliesen.

Ein Kapitän geht voran!

Ein Kapitän geht voran!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Sommerloch-Füller

Wenige Tage vor dem Trainingsstart am 22.6. wissen wir nicht, …
wer Trainer sein wird,
wer Sportdirektor sein wird,
ob und wie der Investor weiter macht,
und so füllen wir wieder brav, naiv und unter dem Siegel des Chaos- und Skandalclubs sämtliche Sommerlöcher dieser DFL-Fußballwelt.
Der Boulevard schreit dankbar „weiter so!“ 1860 München – unser Verein!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Mit Löwenmut und Weitsicht

Wer von uns hat nicht mehr die im TV gegen Kiel gezeigten verzweifelten und leeren Blicke der ganz jungen Löwenfans nach 70 Minuten im Hinterkopf?
Mutlosigkeit. Apathie. Resignation.
Und dann dieser Ausbruch an positiven Löwenemotionen mit Kai Bülows Last-Minute-Tor, das jeder von uns wahrscheinlich 100 mal auf You Tube nachgenossen hat, v.a. aber auch diese gigantische Gänsehautatmosphäre noch eine Stunde nach Spielschluss. You never walk alone!
Diese Buben werden Blaue bleiben . Ein Löwenleben lang!
Und auch wir Alten zehren von solchen magischen Löwenmomenten.
25  gelangweilt gefeierte deutsche Meisterschaften können einem dieses Löwengefühl niemals ersetzen!

Und diese positive Energie dürfen die Verantwortlichen, sei es in der Vereinsführung, im Verwaltungsrat oder auf der Investorenseite nicht zerstören. Sie gilt es in allen nun anstehenden schwierigen Gesprächen zu bedenken und im positiven Dialog zu befeuern.
Die Zeit der so lähmenden Grabenkämpfe muss der Vergangenheit angehören. Dieser wunderbare und unzerstörbare Verein 1860 München braucht keine Kleinkriege mehr, sondern Löwenmut, Weitsicht und Menschen, die auch mal dazu bereit sind, zum Wohle des Vereins auf ihre Egoismen, ihren Machtdünkel und Selbstdarstellung zu verzichten.
Dies betrifft sowohl die Stadionfrage als auch die so wichtige Position der sportlichen Leitung. Auf die Löwen, Sechzig hat eine tolle Zukunft verdient!!!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!
Nachtrag: Eine Stunde nach Entstehung dieses Artikels hieß es plötzlich, dass das gesamte Präsidium zurückgetreten sei, was mittlerweile dementiert wurde.
1860 München … Unser Verein.

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Giasinga Buam

Unter links „Giasinga Buam“ ist eine wunderbare Stellungnahme des Fanrates zur aktuellen Situation der Löwen nachzulesen, das mit Abstand Beste, was ich in den letzten Jahren als Situationsbeschreibung und zukunftgerichtete Vision gelesen habe.
Unbedingt lesenswert!!!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Ruhe als oberste Löwenpriorität

Man wünscht allen Löwenverantwortlichen nach dem dramatischen Happyend vom Dienstag, dass endlich mal im stillen Kämmerlein zum Wohle des Vereins hart gearbeitet wird und nicht jeder wieder permanent Interna hinausposaunt und damit dem gierigen Boulevard Munition gibt. Wir brauchen – auch wenn das Investorenvertreter Noor Basha nicht einsehen will – einen kompetenten, gut vernetzten Sportdirektor für die 2.Liga, der weiß, wie man einen kompakten, kampfstarken Kader zusammenstellt. Betrachtet man die Statistiken, so muss meines Erachtens der Hebel primär im Bereich Grund- und Handlungsschnelligkeit angesetzt werden, hat Sechzig doch gerade bei der Anzahl der Sprints im Spiel die schlechtesten Werte aller Zweitligisten!
Spieler, die das Hinterlaufen beherrschen. Spieler, die Laufwege gehen, die auch mal weh tun. Spieler, die bereit sind, ins aktive, echte Pressing zu gehen. Die uns weiter bringen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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