Sechzig lebt!

Wer heute wie ich an der Grünwalder Straße sein durfte, der verspürte etwas von dem neuen Geist und der positiven Aufbruchstimmung, die 1860 aktuell trotz der unsäglichen Kiermaier-Posse (wie egozentrisch und profilneurotisch muss jemand sein, um so sehr auf sein Recht zu pochen und dem Verein solch einen medialen Schaden zuzufügen???)  in sich trägt.
Die vielen Menschen (ich schätze rund 10000) sind voller Zuversicht, dass unser “Trai-minator” Moniz (unglaublich, wie der Mann im Training Gas gibt) die Mannschaft zu einer Einheit zusammenschweißen wird, die eine gute Saison spielen wird. So wie die Löwen der erfolgreichen Sechziger Jahre eine Einheit waren, die Radenkovic, Wagner, Reich, Luttrop, Rebele, Bründl, Heiß oder Grosser. Alle waren sie da, um das Replikat des früheren DFB-Pokals (Tschammer-Pokal) in Empfang zu nehmen, an dessen Kosten ich mich mit einer Spende aus meinem Bucherlös beteiligen durfte. Nette Gespräche mit vielen Löwenverantwortlichen und auch dem sehr sympathischen Noor Basha, Cousin des jordanischen Investors Hasan Ismaik, rundeten einen rundum gelungenen Sonntag im Löwenrudel ab.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert

Ausrufezeichen!

Der heutige 2:0-Testspielsieg gegen Stoke City, eine etablierte Mannschaft aus dem Mittelfeld der Premier League, macht Mut für das schwere Auftaktspiel auf dem Betzenberg. Nach dem Führungstreffer durch den agilen Adlung (Junge, mach bitte den Bart ab , du siehst ja aus wie ein Taliban!) legte Bobby Wood in Hälfte 2 in Reit im Winkl nach. Der Heimat der Gold-Rosi von 1976. Vielleicht ein gutes Omen … 1976/77 stiegen die Löwen sensationell nach sieben Jahren wieder in die Bundesliga auf
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert

Ein Trainer, der Leidenschaft vorlebt

Auch wenn die Vorbereitungsergebnisse nicht überbewertet werden sollten, so wäre es nicht nachteilig, wenn unsere Löwen heute Abend gegen Heimstetten (Regionalliga) und am Samstag beim letzten ernsthaften Test gegen den englischen Premier- League-Club Stoke City in Reit im Winkl nach den überflüssigen und vermeidbaren Niederlagen gegen Gladbach und Cardiff einen Achtungserfolg verbuchen könnten.
Bewundernswert und vorbildlich ist die professionelle Einstellung unseres Neutrainers Ricardo Moniz, der am gestrigen trainingsfreien Tag eine Spezialeinheit mit Neuzugang Kagelmacher absolvierte. Wie immer im höchst persönlichen Mitmachmodus.
Endlich ein Löwentrainer, der Leidenschaft vorlebt!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert

Löwen international

Keine Frage, die neue Löwenmannschaft unter der leidenschaftlichen Trainerfuchtel von Ricardo Moniz hat ein grundlegend anderes Gesicht als ihre Vorgänger.
Man kann fast von “Löwen international” sprechen. Als da wären: Vallori, Sanchez, Bedia (Spanien), Kagelmacher (Uruguay), Okotie (Österreich-Nigeria), Leonardo (Brasilien, klasse Namen für einen Löwen!), Claasen (Südafrika), Wood (USA), Tomasov (Kroatien), Wojtkowiak (Polen) und unser Urgestein Kiraly (Ungarns Rekord-Torhüter). Dazu immerhin 17 deutsche Spieler, darunter nach wie vor erfreulich viele Eigengewächse, von denen Weigl und Wittek die besten Chancen auf einen Stammplatz haben sollten.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert

Testspiele

Testspiele … Sind wichtig, v.a. wenn eine Mannschaft wie Sechzig mehrere neue Spieler integrieren möchte. Werden überbewertet. Was nützen dir Achtungserfolge in der Vorbereitung gegen Erstligisten oder gar Teams aus der Premier League, wenn diese keinen Motivationsschub für die Liga bewirken und stattdessen eher eine unangemessene Erwartungshaltung im nicht gerade zu Sachlichkeit und Ausgewogenheit neigenden eigenen Umfeld wecken.
Testspiele … Das gestrige 2:3 der Löwen gegen Gladbach ließ neben vielen positiven Erkenntnissen (schnelleres Spiel, Dominanz im Ballbesitz) auch das eine oder andere Fragezeichen auf den Platz schleichen: Warum werden so viele Hochkaräter zum Teil leichtfertig versemmelt, wobei es schon sehr positiv ist, dass viele Chancen kreiert wurden? Haben wir hinten im zentralen Abwehrverbund ein ausreichendes Schnelligkeitsniveau?
Heute wurde der Brasilianer Leonardo verpflichtet, ein torgefährlicher Ex-Red-Bulle, den unser Trainer bestens kennt und der zuletzt in Ungarn zum Spieler der Saison gewählt wurde. Sein Nachfolger dort bei Ferencvaros Budapest ist übrigens ein gewisser Benjamin Lauth!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert

Verdient!

Auch wenn das gestrige Spiel auf beiden Seiten ein einziger Abnützungskampf war, in dem uns der italienische SR v.a. in der Verlängerung nicht immer wohl gesonnen war, so bleibt nach einem packenden und bis zum Schluss spannenden WM-Finale nur ein Fazit:
Die Mannschaft mit kämpferisch herausragenden Schweinsteiger und Boateng hat sich den vierten Stern am Trikot redlich verdient und das Glück am Schluss auch erzwungen, wobei das Siegtor in Vorbereitung und Vollendung schon allererste Sahne war.
Ein riesiger Erfolg, der den gesamten deutschen Fußball beflügeln wird und von dem auch der in den letzten Jahren so gebeutelte Nachwuchsbereich profitieren wird.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert

Moniz macht Mut

Endlich einmal ein Trainer bei 1860, der Leidenschaft auf dem Trainingsplatz vorlebt und von seinen Spielern auf dem Platz einfordert. Der aber auch den mahnenden Zeigefinger erhebt und auf den Offensivpositionen Nachbesserungen einfordert. Der junge Spieler aus ihrer Selbstzufriedenheit herauskitzelt, ihnen Verantwortung überträgt (Weigl als aktuellen Kapitän) und ins kalte Wasser wirft (Maxi Wittek, ein Blauer durch und durch, als Linksverteidiger). Lange haben wir auf solch einen Trainer mit Herzblut gewartet.
Hoffentlich wird ihm mit unserer Mannschaft der Erfolg beschieden sein, auf den er sogar mit Zusatzschichten bei individuellen Defiziten (z.B. Grundschnelligkeit) hinarbeitet.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert

Traumhaft

Selbst mit dem Abstand von rund 16 Stunden kann man irgendwie immer noch nicht fassen, was unsere Bundeskicker gestern mit den bemitleidenswerten Brasilianern in deren Heimat veranstaltet haben. Vor allem die Minuten 21 bis 29 mit vier Toren gegen einen Gegner, der dem unangemessenen Erwartungsdruck nie gewachsen war, werden nicht nur in die deutsche Fußballgeschichte eingehen. Das war traumhafter Kombinationsfußball bei höchster Passgenauigkeit, immer wieder von den überragenden Kroos und Khedira initiiert. Sollte Kroos wirklich nach Spanien wechseln, werden sich die Verantwortlichen des Zweitgeborenen im Münchner Fußball wohl 1860 fach in den Allerwertesten beißen …
Der größte Übertragungswitz für mich persönlich war, dass meine jungen Nachbarn, die trotz der Witterung unentwegt draußen im Carboard Public viewten, aufgrund ihrer Satellitenübertragung jedes Tor ca. 3 Sekunden vor meinem Kabel-Tor-Empfang in den Krumbacher Nachthimmel hinausbrüllten. So etwas wie dieses gestrige 7:1 hat die Fußballwelt noch nie erlebt.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!
Und: Löwen heute in Rosenheim gegen den KSC!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert

Durchgekämpft

Unsere deutsche Mannschaft kam gestern aufgrund einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Algerienspiel verdient ins Halbfinale, was nicht zuletzt auch den schon lange eingeforderten Umstellungen geschuldet war. Offensichtlich haben Jogi’s Taktikflüsterer da ganze Arbeit geleistet. Lahm musste seine Egoismen dem Teamspirit opfern und bot eine passable, wenngleich in der Zweikampfführung nicht immer fehlerfreie Vorstellung. Hummels erwies sich als der Stabilisator der Defensive und machte zudem ein technisch sehr anspruchsvolles, tolles Kopfballtor. Klose – trotz fehlender Torgefährlichkeit – zeigte guten Laufeinsatz und Anspielbarkeit, war eine Entlastung für den kämpferisch herausragenden Müller. Sorgen muss man sich um Özil (nur ein Schatten seiner selbst) und auch Schweinsteiger machen, dessen Fitness und Athletik nach wie vor defizitär sind.
Jammerschade, dass ein Neymar beim Klassiker am Dienstag nicht dabei sein kann.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!
Übrigens: Löwen heute in Lustenau!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert

Jogi’s Ritt auf der Rasierklinge …

Unser Nationalteam hat sich ins Viertelfinale gekämpft, gekrampft und gezittert, das gestrige Spiel war ein einziger “Ritt auf der Rasierklinge”.
Hinten: Ein wackliger, nachlässiger Boateng. Ein kämpferischer, aber langsamer, hölzerner und aufbauschwacher Mertesacker mit Standfußball statt schneller Spieleröffnung. Außen zwei offensiv bemühte, defensiv unterirdische Höwedes und des Löws zuerst gar nicht nominierter neuer Liebling Mustafi. Muss unser Bundestrainer eigentlich der ganzen Fußballwelt beweisen, dass er statt Volland den “Richtigen” nachnominiert? Ein Witz, dass eine Kampfmaschine wie Großkreutz in dieser müden deutschen Mannschaft noch keine Minute spielen durfte!
Das Mittelfeld erst nach der Einwechslung von Khedira besser in der Balance. Lahm da, wo er hingehört – rechts hinten. Es kann nicht sein, dass eine ganze Mannschaft umgewirbelt wird, nur weil der alternde Kapitän lieber zentral spielen will. Der Ballack hat mit seiner – sicherlich auch persönlich gefärbten Kritik – recht. Schweini und Kroos bemüht, aber weit von ihrer Topform entfernt. Özil und Götze sind Schönkicker, die du nicht wahrnimmst, wenn das Spiel nicht läuft. Ohne jede Zweikampfhärte. Verspielt!
Unerklärlich auch, warum der arme Müller gegen das algerische Defensivbollwerk nicht von Beginn an Unterstützung in Person von Klose oder des eingewechselten Hackentorschützen Schürrle erfuhr. Viele Fragen bleiben offen, Herr Bundes-Jogi!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Veröffentlicht unter Leos Blau-derei | Kommentare deaktiviert