Jetzt gibt es keine Ausreden mehr!

Spätestens nach dem Last-Minute-Sieg von St.Pauli heute gegen den Club gibt es für die Heimspiele keine Ausreden mehr. Keine täglichen Pressekonferenzen mit Schönwettermeldungen von der Grünwalder Straße brauchen wir. Keine stereotypen Durchhalteparolen. Nein.
Was wir brauchen, das sind Typen auf dem Platz. Die morgen gegen die von unseren “roten Freunden” gewiss wieder Schickeriamäßig unterstützten Bochumer Gäste alles aus sich raushauen. An die und über die von Trainer Fröhling angesprochene Schmerzgrenze im Spiel gehen. Nie wird ein Dreier so wichtig sein wie morgen.
Gewinnt endlich “daheim”!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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3:0

3:0 haben unsere Löwen im Spätherbst 2014 in Bochum gesiegt, eines der wenigen guten Spiele in dieser Saison. Höchste Zeit, mit einem geschlossenen, fehlerfreien (!!!), konzentrierten und kampfstarken Auftritt am Samstag ab 13 Uhr diesem auswärtigen Erfolgserlebnis endlich den dritten (!) Heimsieg der Saison folgen zu lassen.
Wir haben keine Punkte mehr zu verschenken. Keinen einzigen. Und das muss der VFL am Samstag von der ersten Minute an zu spüren bekommen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Mit dem Rücken an der Wand …

“66 deutscher Meister, 82 abgebrannt, für viele Jahre ins Nirgendwo verbannt,
doch nichts kann uns erschüttern, so nimmt es immer seinen Lauf.
Mit dem Rücken an der Wand, doch immer wieder oben auf.”

Ich liebe diesen Song der Vorstadtkönige, dieses “Mit Leib und Seele”.
Nie ist er aktueller denn heute.
Eine Mannschaft, die zwar bemüht ist über 90 Minuten, aber völlig verdient mit 0:2 bei den anderen Löwen in Braunschweig verliert. Die uns mehrfach mit heftigen Abwehrfehlern zum Toreschießen eingeladen haben. Nur … was haben wir daraus gemacht? Haarsträubende, rugbyverwandte Torabschlüsse (Adlung, Vollmann, Stahl etc.) meterhoch übers Tor. Wieder einmal kapitale Abwehrböcke der erfahrenen Spieler, die einfach keine Sicherheit in ihr Spiel bringen und mit sich selbst am meisten zu kämpfen haben. Ein Mittelfeld, in dem Weigl ein paar nette Dribblings hinlegt, ansonsten aber nie da zu sehen ist, wo es weh tut, man auch dem Gegner mal weh tun kann.
Ein Adlung, der sein Spielchen herunterkickt und völlig zurecht bereits in der Halbzeit (endlich!) ausgewechselt wird.
Mit dem Rücken an der Wand … Um wieder oben auf zu sein, musst du als Team gegen diese durchschnittlichen Braunschweiger anders auftreten. Ganz anders.
So langsam schwindet der Glaube, dass Sechzig dies kann. So steigen wir ab.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Charakterspieler und Krieger gefragt

Keine Frage. Die Situation unseres TSV 1860 ist sieben Spieltage vor Saisonschluss äußerst prekär. Das Restprogramm hat es zudem in sich. Immerhin stehen nur noch drei Heim- bei vier Auswärtsspielen an. Auswärts ist das Team in der Rückrunde noch unbesiegt und selbst bei den Topteams in Ingolstadt und Darmstadt konnte gepunktet werden.
Wenn es mit dem Klassenerhalt klappen soll, dann sind jetzt die Charakterspieler im Team gefragt, auf dem Platz voranzumarschieren und die anderen mit klarer Körpersprache mitzureißen. Es geht nur um:
Leidenschaft. Hingabe. Aggressives Dagegenhalten. Laufbereitschaft, auch wenn es weh tut. Gegenseitige Unterstützung auf dem Platz. Fehler minimieren und bei den Mitspielern korrigieren. Unbedingten Willen, Sechzig in der Liga zu halten.
Haben wir diese Spieler??? Wir brauchen Krieger. Gerne auch solche, mit denen vielleicht niemand gerechnet hat. In diesem “Best of Seven” werden wir nur bestehen, wenn ein echtes Team auf dem Platz steht. Das um seine sportliche Existenz fightet. Gierig.
Wie Löwen, die kurz vor dem Verhungern sind. Bissige Löwen. Gefährliche Löwen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Die gleiche Trostlosigkeit wie 2004

Groß waren die Hoffnungen vor den beiden “Heimspielen” gegen die direkten Konkurrenten aus Aalen und Aue und wieder einmal stehen wir Löwen vor dem Nichts. Wer gerade einmal einen mickrigen Zähler aus diesen Sechspunktespielen holt, nun sogar Schlusslicht Aue zum ersten Mal überhaupt in München gewinnen lässt, der braucht sich wirklich nicht zu wundern, wenn bei ähnlichem Verlauf wie 2004 am Ende der Abstieg steht. Damals holten wir auch unerwartete Auswärtszähler (Frankfurt 3:0, Köln 3:1), um schließlich aufgrund einer desolaten Heimbilanz abzusteigen.
10 Punkte von 42 möglichen – das tut nur noch weh. Dabei zeigte die Mannschaft heute über weite Strecken ein spielerisch gutes Heimspiel, ließ aber jede Kaltblütigkeit und Konsequenz im Abschluss missen. Engagiert waren alle. Weigl habe ich noch nie so einsatzfreudig und auch torgefährlich gesehen wie heute. Und wie so oft sorgte ein kapitaler Fehlpass (diesmal von Kai Bülow) für den frühen Schock. Auch Fröhling gelingt es einfach nicht, die Mannschaft in Heimspielen auf Kurs zu bringen.
Irgendwo hat man auch nicht das Gefühl, das Spielglück liegt auf unserer Seite. Vor dem 0:1 hätte es zwingend Strafstoß für uns geben müssen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Frohe, gesegnete Ostern!

Vor dem morgigen Abstiegskracher gegen Aue, der uns hoffentlich drei schöne Punkteier ins Osternest legen wird, wünsche ich allen treuen Lesern dieser Seite frohe, gesegnete Ostern.
Ganz besonders möchte ich mich bei den zahlreichen Buchkunden bedanken, die seit Donnerstag (positive Buchbesprechungen in TZ, Münchner Merkur und Münchner Wochenanzeiger) mein Mailfach mit Bestellungen eingedeckt haben.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe als die der Treue zu unseren Löwen!

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Aue als österliches Erweckungserlebnis?

1:0. 1:1. 4:0. 5:0. 0:0. 4:0. 1:1. 3:1.
Die Heimergebnisse gegen Erzgebirge Aue seit 2004. So schlecht nun wirklich nicht.
Und vielleicht positive Vorzeichen für das nächste 6-Punkte-Heimspiel am Ostersonntag.
Das gewonnen werden muss. Ohne wenn und aber.
Viel zu viele “Heimpunkte” wurden dort draußen in der Fröttmaninger Schlauchboot-Fremde verschenkt, leichtfertig abgegeben. Die Mannschaft muss sich dieses österliche “Erweckungserlebnis” selber erarbeiten. Und auch Revanche für die 1:4- Blamage der Vorrunde nehmen.
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Wie gewinnt man Heimspiele???

Dies wird die zentrale Aufgabe für unser Trainerteam sein, wenn man den Klassenerhalt, das Minimalstziel dieser verkorksten Saison erreichen will.
Das gestrige eher schmeichelhafte 1:1 gegen die schwächste (!) Auswärtsmannschaft der Liga war in meinen Augen ein Musterbeispiel, wie es niemals klappen wird.
Während uns der Gegner mit mindestens drei, manchmal gar mit fünf Spielern sehr früh und rund um unseren eigenen Strafraum attackierte, aggressiv presste und dies bis in Minute 90 mutig praktizierte, zeigten unsere Offensivleute wieder einmal, was alibimäßiges Anlaufen bedeutet. Kein Speed. Kein Wille zum echten Pressing. Das kann doch nicht wahr sein, im “eigenen” Stadion nur auf Konter zu setzen.
Nur macht man es sich zu einfach, wenn man nur die beiden vordersten Spieler kritisiert. Unser Kardinalproblem seit mindestens 5 Jahren besteht darin, dass der im modernen Fußball so wichtige erste zentrale Aufbauspieler, der Sechser, nie attackiert und zu Fehlern gezwungen wird, wie es die Aalener vor allem in Hälfte 1 gegen Stahl und Sanchez permanent vorlebten. Warum darf wirklich jeder Sechser einer Gastmannschaft – sei es am Anstoßkreis oder sogar in unserer Spielhälfte – gemütlich, geruhsam den Ball annehmen, noch ein paar Kreisel drehen und dann seelenruhig aufbauen?
Kann mir das mal einer erklären, warum ein Stahl, der für solche eine Aufgabe als Zerstörer des gegnerischen Spielaufbaus doch absolut prädestiniert wäre, dies nicht tut (tun darf?) ?
Dies ist doch die Schaltstelle, die Schnittstelle im Spiel, die es leidenschaftlich zu bearbeiten und auszuhebeln gilt.
Wie gewinnt man Heimspiele? Mit Mutlosigkeit, Passivität, Ängstlichkeit und Zauderei niemals. Sondern mit Draufgehen, Draufhalten, auch mal Draufsteigen.
Wann endlich werden diese im Abstiegskampf geforderten Grundtugenden in Heimspielen gezeigt? Ein einziges Mal hat es diese Saison geklappt. Man denke nur an das von Rodri mit Pressing erzwungene 2:0 durch Sanchez im einzig guten von 13 Heimspielen gegen Greuther Fürth Ende September.
Noch bleiben vier Heimspiele, um mit einer Wende in der spieltaktischen Einstellung das Undenkbare abzuwenden.
Gegen Aue am Ostersonntag muss die Mannschaft “press-beißen!”
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

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Wieder einmal im “eigenen Stadion” niedergepresst

Die ganze Woche über hörte man schon des Trainers Worte: “Aalen wird offensiv spielen. Aalen wird pressen.” Ja, Himmel noch mal, das machen doch alle Gegner bei uns, spüren sie doch die Verunsicherung von Keeper, Hintermannschaft und zentralen Aufbauspielern im Mittelfeld. Und wieder einmal wussten Spieler und (!) Trainer kein Rezept gegen diese doch so biederen Aalener. In einem Spiel, das unbedingt gewonnen werden musste.
Mein Vorschlag: Wie wäre es mal mit aggressivem Gegenpressing, mit einer Abkehr vom alibimäßigen Anlaufen der gegnerischen Verteidiger?
Wie wäre es, wenn wir endlich einmal in einem Heimspiel mutig statt ängstlich agieren würden?
So gesehen muss man das glückliche 1:1 gegen Ostalbler, die uns in punkto Spielanlage, Laufbereitschaft und Abstiegstugenden wie leidenschaftlichem Einsatz mindestens 75 von 90 Minuten haushoch überlegen waren, sogar noch als Erfolg werten.
Weil unser agilster Vollmann mit einer Klasseflanke den eingewechselten Rodri zu einem tollen Kopfballtor einlud. Überhaupt dieser Rodri und auch der mit ihm eingewechselte Wolf. Hier hatte Fröhling, der sich taktisch diesmal kritisch hinterfragen darf, ein glückliches Händchen. Rodri mit seiner wuseligen und giftigen Spielweise könnte bei weiterem Fehlen von Torjäger Okotie ein Trumpf im Abstiegskampf werden.
Wolf belebte mit seinem mutigen Spiel im 1 gegen 1 ungemein.
Maßlos enttäuschend nach zuletzt gutem Spiel: Adlung. Rama – von wenigen gescheiten Aktionen abgesehen – im Zentrum verschenkt. Unser Schwächster? Angha. Was der bis zu seiner Auswechslung zusammenkickte, rechtfertigt eine weitere Nominierung unter die besten 18 nur sehr bedingt. Da lass ich doch 1860 mal lieber einen Vollblutlöwen wie Maxi Wittek auflaufen. Der brennt, trabt nicht nur alibimäßig die Linie entlang und schlägt nicht fünf “Kerzen” im Spiel …
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!
Und irgendwann gewinnen auch wir mal wieder ein Heimspiel. Mit Gegenpressing.

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Aktuell sind Buchbestellungen nur über meine Mailadresse leo.loewenblues@gmx.de möglich.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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