Noch ist nicht aller Tage Abend der Hoffnungslosigkeit bei 1860. Fans engagieren sich mit Spendenaktionen, der Hauptsponsor „Die Bayerische*“ sendet positive Signale und es herrscht eine gewisse Aufbruchstimmung. Das alles stimmt mich verhalten optimistisch. Blau bleiben … gerade jetzt.
Nicht nur den Investor trifft Schuld
Es sind keine schönen Zeiten für die vielen Freunde und Fans der Münchner Löwen 🦁.. Eine Horrormeldung jagt die andere, immer mehr wird deutlich, dass auch der e.V. einen nicht unwesentlichen Anteil an dem ganzen Fiasko hat. Bis heute steht meines Wissens nicht fest, ob man in der neuen Saison zumindest in der Regionalliga antreten kann, welche Spieler dem Verein weiter zur Verfügung stehen werden. Ein Trauerspiel. Blau bleiben …
Wut und Frust am Tag danach …
Ich gebe zu , dass meine gestrige Nachtruhe nicht gegeben war, so sehr wühlten mich die aktuellen Ereignisse um den Verein auf, für den ich seit 1970 große Empfindungen verspüre. Ich war schon sehr verwundert gewesen, als man sich vor ein paar Wochen von Leistungsträgern wie Verlaat trennte. Auch die Aussagen des zuvor nur im Amateurbereich tätigen Geschäftsführers wirkten auf mich wenig überzeugend. Nach Presseberichten war unser Präsident in dieser existenzbedrohlichen Zeit im Urlaub … Ismaik hatte seinen partiellen Rückzug doch schon im Frühjahr angekündigt. Wie vor 9 Jahren verweigerte er Zahlungen, vielleicht auch den unsäglichen Beschimpfungen aus der Fankurve geschuldet. Aber dass man den dritten Lizenzentzug nach 1982 und 2017 einfach billigend in Kauf nahm, ist mir absolut unerklärlich. 30000 (!) Mitglieder hat der TSV 1860 München. Da hätte man diese doch um eine einmalige Zahlung von 100 Euro bitten können. Die Herren Profis um einen vorübergehenden Gehaltsverzicht. Nichts. Eine Zumutung für alle jene, die diesem manchmal so surrealen Verein so unverbrüchlich die Treue halten. Ich muss zugeben, dass ich lange Zeit brauchen werde, um diese kampflose Selbstaufgabe zu verarbeiten. Trotz allem: Blau bleiben. Jetzt erst recht!
Der absolute Tiefpunkt ist erreicht …
Es ist einfach nur noch deprimierend und macht jeden Löwenfan nur noch fassungslos. Nach übereinstimmenden Presseberichten muss Sechzig nach 2018 wieder in die Viertklassigkeit, sprich Regionalliga, da sich die Gesellschafter, also Verein und Investor nicht einigen konnten, was die Erfüllung der Auflagen betrifft. Ein absolutes Trauerspiel. Unfähigkeit von Geschäftsführung und Präsidium Heute fällt es einem schwer, den Spruch vom „Blau bleiben“ an das Ende zu setzen.
4:4 nach 0:4 !
Im letzten Saisonspielin der Kreisklasse West 1 erreichte mein Heimatverein SpVgg Krumbach in Münsterhausen nach eigentlich aussichtslosem Rückstand noch den Ausgleich und sicherte sich noch Platz 4. Blau bleiben 😜
Nächste Horrormeldung – Lizenz in Gefahr!
Bei Sechzig gibt es einfach keine Ruhephase, denn nach übereinstimmenden Presseberichten sei – wieder einmal die Lizenz für die neue Saison in Gefahr, da wohl 2,4 Millionen Euro fehlen. Immer wieder in der Saisonpause ein Ausdruck der chaotischen Vereinsarbeit und auch Führung. Alle seit zig Jahren so treuen und leidensfähigen Fans müssen sich doch langsam verarscht vorkommen. Man darf auch bezweifeln, ob Hasan Ismail nochmals den Löwen unter die Arme greifen wird. Auch die Abgabe von sechs Spielern ist nunmehr neu zu bewerten.Blau bleiben und … die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Ein Spiegelbild der Saison 2025/26
Mit einer bescheidenen Leistung verabschiedeten sich die Sechziger heute beim bayerischen Toto-Pokalfinale in Würzburg , kassierten kurz vor Schluss den Ausgleich und verloren im Elfmeterschießen sang – und klanglos. Diese Mannschaft, die ganz selten eine war, bedarf nach neun Jahren Drittklassigkeit dringend einer Runderneuerung und man darf nur hoffen, dass Torjäger Haugen ein Löwe bleibt, wie er unlängst verkündet hat. Blau bleiben …
Peinlicher “ Kehraus“ in Verl
.Mit einem desolaten Auftritt verabschiedeten sich die Löwen aus dieser unsäglichen Saison. Mit Profifußball hatte das nicht einmal im Ansatz zu tun. Eine Frechheit gegenüber dem erneut so zahlreich mitgereisten und lautstarken Anhang. 0:3 hieß es am Ende in einem rustikalen Stadion . Lediglich Torhüter Dähne und Haugen genügten den Ansprüchen an einen Drittligisten. Es muss einem im Blick auf die neue Saison Angst und Bange werden. Trainer und sportlicher Leiter haben meines Erachtens ihr Pulver verschossen. Ein Sieg in den letzten zehn Spielen …Mehr ist von meiner Seite nicht mehr zu sagen. Ein großes Kompliment geht dagegen an die U21, die sich mit einem 5:1- Heimsieg die Meisterschaft in der Bayernliga Süd sicherte, allerdings kein Aufstiegsrecht besitzt, da zwischen erster und zweiter Mannschaft ein Unterschied von zwei Klassen sein muss. Blau bleiben …
Letztes Saisonspiel in Verl
Wieder geht eine Spielzeit zu Ende, die nach anfänglicher Euphorie im absoluten Mittelmaß endete. Zur großen Enttäuschung der immer noch so zahlreichen und treuen Löwenfans. Kevin Volland bringt es auf den Punkt: Er spricht von einer verkorksten Spielzeit und nimmt sich selber nicht von der Kritik aus. So ehrlich ist nicht jeder im Löwenkosmos. Blau bleiben …
Die Luft ist raus …1:2 im Heimspiel gegen Ingolstadt
Mit einer mehr als schwachen Leistung verabschiedeten sich die Löwen von ihrem an Leidensfähigkeit gewohnten Publikum. Die Führung durch den jungen Althaus war einer der wenigen Lichtblicke. Traurig stimmte mich die Verabschiedung von Kapitän Jesper Verlaat, der emotional sehr bewegt war. Es wird spannend, wie die Abgänge kompensiert werden können. Blau bleiben …