Punktgewinn nach einer wahren Hitzeschlacht

Bei tropischen Temperaturen von fast 40 Grad (im Schatten, den es auf dem Platz nirgends gab!)  holten unsere Sechziger immerhin einen Punkt beim Angstgegner KSC, der uns in der Liga seit 2013 sechs Mal in Serie besiegt hatte.
Allerdings wäre bei mehr Zug zum gegnerischen Tor bei über 30 Minuten Überzahl deutlich mehr möglich gewesen, und ganz am Schluss hätte man sogar fast noch das 0:1 kassiert.
Vor allem Degenek war ein ständiger Unruhefaktor im Defensivverbund.
Perdedaj bot erneut auf der Rechtsverteidigerposition ein sehr ordentliches Spiel, der eingewechselte Aycicek sorgte für mehr Dynamik und Schnelligkeit und bereitete auch die einzig echte Torchance durch einen Kopfball des ebenfalls eingewechselten Mugosa mustergültig vor.
Vier Punkte und erst ein Gegentor nach drei Spieltagen (allerdings auch nur bei einem einzigen eigenen Treffer!) sind in Ordnung.
Zum Vergleich: 2014  und 2015 nur jeweils ein Punkt zum gleichen Zeitraum.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Den Pokalsieg erzwungen

Ich war gestern leider nicht da und habe den packenden Pokalkrimi gegen den KSC nur am Rande mitbekommen.
In einem attraktiven Spiel muss unser Neukeeper Jan Zimmermann eine ganz vorzügliche Leistung gezeigt haben. Auch Neuzugang Matmour bzw. Rückkehrer Aigner waren für den erkämpften und in der Nachspielzeit erzwungenen Sieg verantwortlich, bedienten sie sich doch bei beiden Löwentreffern in vorbildlicher Weise gegenseitig.
Ich bin überzeugt, dass dieser auch finanziell wertvolle Sieg unsere Sechziger am nächsten Wochenende zuversichtlich ins Badische reisen lässt, zum erneuten Duell und der schnellen Revanche gegen den dort beheimateten KSC.
Die Mannschaft sollte den Aufschwung nach den beiden Heimsiegen gegen Bielefeld und Karlsruhe mit in den Wildpark nehmen!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Der KSC ist endlich fällig

Nach sechs (!) Niederlagen in Serie wäre heute Abend ein Pokalsieg gegen den KSC überfällig. Gleichzeitig sollten die Schützlinge von Kosta Runjaic die Kompaktheit und Stabilität im Teamgefüge weiter ausbauen.
Ich würde dem jungen Felix Uduokhai nach den guten Leistungen in der Vorbereitung endlich mal eine Chance in der Innenverteidigung geben und im Mittelfeld den zuletzt so fahrigen Daniel Adlung durch den umsichtigen Kai Bülow ersetzen. Liendl könnte dann weiter vorne agieren.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Der Prototyp eines Arbeitssieges

Stefan Aigner sei Dank!
Mit einem entschlossenen Zweikampf und einem satten Abschluss sorgte der Rückkehrer vor meines Erachtens deutlich mehr als den durchgesagten 24 800 für den so wichtigen 1:0-Sieg gegen defensivstarke Bielefelder Arminia in Minute 66. Allerdings blieb auch im zweiten Saisonspiel und trotz einiger Umstellungen vieles nur Stückwerk im Spiel unserer Sechziger, denen weiterhin ein Mittelfeldstratege an allen Ecken und Enden fehlt, der im schnellen Konter den genauen Pass dorthin spielt, wo es dem Gegner am meisten weh tut, in die Schnittstellen der Viererkette. Liendl war zumindest präsent und anspielbar, während Adlung erneut immer mehr abtauchte und viele einfache Fehlpässe produzierte. Ihm würde eine Pause auf der Ersatzbank wirklich mal mehr als gut tun. Auch Olic fand nie ins Spiel, und da nützt auch aller läuferische Einsatz wenig.
Einige Entscheidungen des Trainers wirken weiterhin sehr befremdlich. Olic war doch nach 60 Minuten platt wie ein Flunder und hätte zwingend durch den pfeilschnellen Andrade ersetzt gehört. Auch will es sich mir nicht erschließen, warum man in ein Heimspiel gegen Bielefeld mit lediglich einer Sturmspitze geht.
Sei’s drum, die drei Punkte sorgen vor den nächsten schweren Aufgaben in Pokal und Meisterschaft erstmal für Ruhe.
Eine Anmerkung zum Supercupspiel sei mir noch erlaubt: Was sich dieser französische Rüpel heute wieder auf dem Platz erlaubte, hätte bei jedem Dortmunder Spieler zu einem Platzverweis und einer mehrwöchigen Sperre geführt. Unglaublich, dass ein leichtes Foul des Dortmunders Passlack und eine mehrfache (!) Tätigkeit gleich bewertet und mit gelb geahndet werden. In Anbetracht der Tatsache, dass wohl um die 50 % unserer Schiris in roter Bettwäsche schlafen, verwundert es dann auch wieder nicht …

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Druck auf dem Kessel

Schon am zweiten Spieltag ist der Druck auf dem „Löwenkessel“ enorm, stehen doch nach dem morgigen Heimspiel gegen Bielefeld zwei schwere Auswärtsspiele in Karlsruhe und Nürnberg an. Ein Dreier ist somit unabdingbar, um nicht wieder wie in den Vorjahren der Zweitligamusik hinterherzulaufen.
Dass dabei der bewegliche, zweikampf- und dribbelstarke Aycicek trotz seiner wirklich guten Leistungen in den Vorbereitungsspielen (Dortmund!) nicht einmal im Kader steht, muss man nicht unbedingt verstehen. Für mich wäre das ein Spieler, den ich mittelfristig auf der Zehnerposition aufbauen würde, aber unser Trainer wird schon wissen, was er tut.
Hoffen wir auf eine deutliche Leistungssteigerung der ganzen Mannschaft nach dem ernüchternden Auftritt in Fürth.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Löwen noch (gut) bedient mit Standard-0:1 gegen Fürth

Auf dem Platz standen zwei Mannschaften, aber nur eine spielte so, wie man es in der zweiten Liga tun muss: Gastgeber Greuther Fürth.
Schnörkellos. Schnell. Durchaus auch handlungsschnell. Bissig. Giftig. Laufstark. Antrittsschnell. Direkt. Kompakt. Mit eingespielten Laufwegen.
Einziges Manko: Die zum Teil kläglich vergebenen Konterchancen in HZ 2.
Ein 5:1 hätte eher dem Spielverlauf entsprochen.
Und das Projekt 1860 ??? Ab der 30.Minute desolat. Okay, nicht eingespielt, aber so darf ich mich vor den so zahlreichen und lautstarken eigenen Fans einfach nicht präsentieren.
Behäbig. In der Innenverteidigung (Mauersberger – Degenek) langsam (auch gedanklich) und schlafmützig. Auf den Außenbahnen (v.a. Stojkovic) mit haarsträubenden Stellungsfehlern. Im zentralen Mittelfeld träge bei zweiten Bällen, ohne konsequentes Nachrücken (Perdedaj), ideenlos und mit  schwachen Standards. Aigner und Olic immerhin sehr bemüht, aber ohne Unterstützung. Mugosa ??? Ohne einen einzigen Torschuss.
Zimmermann im Tor ein Lichtblick und beim völlig unnötigen 0:1 fünf Sekunden vor der Pause leider ohne Fortune.
Wieder einmal ein klassischer Fehlstart und die nächsten Spiele werden zeigen, ob wir endlich einmal eine bissigere, zielstrebigere und kompaktere Löwenelf auf dem Platz sehen werden.
Man soll nicht vorschnell zu sehr Trübsal blasen, aber mit der heute in Fürth gezeigten Mannschaftsleistung brauchen wir wirklich nicht von einem Spitzenplatz träumen.
Fürth ist bestenfalls Zweitliga-Mittelmaß.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Jetzt geht’s los!

Sonntag um 13.30 Uhr im altehrwürdigen, mehrfach umgebauten und umgetauften Fürther Ronhof: Endlich geht sie los, die Saison 2016/2017, die sage und schreibe 13. (!) unserer Löwen in Liga 2.
Das Startprogramm hat es wieder einmal mit drei Auswärtsspielen in den ersten vier Begegnungen in sich. Hauptsache, der Zweitgeborene im Münchner Fußball bekommt wieder traditionell seine drei Heimspiele zum Auftakt …
Ich bin mehr als gespannt, wer aus dem viel zu großen Kader spielen darf und wie sich unsere zahlreichen Neuzugänge integrieren. Letztmals gelang 2007 (6:2 in Augsburg, 3:1 gegen Kaiserslautern und 3:0 in Hoffenheim) ein Traumstart. Mit fünf Punkten aus den ersten drei Spielen sollte man diesmal schon zufrieden sein.
Laufwege, Automatismen und Standards dürften noch nicht perfektioniert sein.
Schade, dass man den Liendl nicht wie in anderen Ballsportarten immer dann einwechseln kann, wenn Eckbälle und Freistöße anstehen.
Diese Waffe aus der Vorsaison müsste halt massiv an ihren läuferischen Defiziten arbeiten.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe! Auf eine tolle Saison!

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Euphorie ist fehl am Platz!

In den Internetforen überschlagen sich nach den namhaften Transfers dieser Woche und der Rückholung von Urlöwe Stefan Aigner die euphorischen Fans, für die Sechzig schon so gut wie aufgestiegen ist.
Nach zwei Zitterspielzeiten und in Anbetracht der kreativen Schwäche unserer offensiven Zentralspieler im Mittelfeld besteht nach dem glücklichen 0:0 beim heutigen letzten Test in Ravensburg gegen den SC Freiburg allerdings keinerlei Grund dazu.
Wir haben keinen Spieler, der das schnelle Umschaltspiel mit sauberen, genauen Pässen forciert, keinen, der die gegnerischen Schnittstellen auszuhebeln imstande ist.
Ich gehöre nicht zu der Masse der „Adlung-Basher“ in den sogenannten sozialen Netzwerken, aber auf der Spielmacher-Position besteht dringender Handlungsbedarf.
Wir haben acht starke Außenspieler, aber keinen Mittelfeldakteur hinter den Spitzen, der Stürmer wie Olic, Mölders oder auch Mugosa in Szene setzt.
Ohne Verstärkungen in diesem Bereich bleibt Platz 8 bis 10 realistisch, was so schlecht nun auch nicht wäre.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Unglaubliche blau-rote Kombination

Von einem Leser aus NRW erhielt ich einen heute bizarr anmutenden Artikel aus dem „Sportmagazin“, in dem auf einen 3:0-Sieg einer kombinierten Auswahl des TSV 1860 und des FCB gegen Kopenhagen verwiesen wird. Anno 1952 kurz vor Weihnachten.
Heute undenkbar, oder nicht? Vor allem: Wie viele Rote würden in unserer blauen Elf Platz finden???
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Prestigeerfolg in Zell am Ziller

Nach dem schon etwas ernüchternden 1:3 gegen Gladbach wurde dieses Negativergebnis gestern mit dem verdienten 2:1 gegen Werder Bremen in Zell am Ziller relativiert.
Gladbach hat eine ganz andere Qualität als die Hanseaten, vor allem im schnellen, sauberen Umschaltspiel.
Unsere Löwen steckten den Rückstnd durch ein kurioses Eigentor von Mölders schnall weg und erzielten zwei schöne Tore, wobei Mölders mit einer blitzsauberen Torvorlage zum eiskalt verwertenden Mugosa seinen Fehler wiedergutmachen konnte.
Ein Kompliment verdiente sich erneut der junge Uduokhai als umsichtiger Nebenmann des erfahrenen Mauersberger in der Innenverteidigung und auch die Torwartfrage scheint nach der überzeugenden Vorstellung Eichers noch nicht entschieden zu sein.
Andrade könnte mit seiner Wucht und Dynamik zu einer wichtigen Größe im Offensivspiel werden. Man darf gespannt sein, wer die angekündigten nächsten Neuzugänge sein werden.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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