Abgeschaltet!

Zum allerersten Mal in meiner langjährigen Zeit als Löwenfan habe ich heute um 13.46 Uhr bei einem Livespiel ab – und mich ausgeschaltet. So kann man trotz des Fehlens etlicher Stammkräfte einfach nicht auftreten. 0:2 nach einer Viertelstunde mit einem echten (Böhnlein) und einem quasi-Eigentor (Hillers Rausspiel). So kann man vor allem im Blick auf die anderen Mannschaften im Tabellenkeller, die um die nackte Existenz in Liga 3 kämpfen, nicht auftreten. Ein Spiegelbild der aktuell desolaten Situation im Gesamtgefüge TSV von 1860 München. Eigentlich hat 60 nach den letzten Wochen den Klassenerhalt nicht verdient.

Die Gesamtsituation im Verein ist aktuell völlig unbefriedigend für uns Fans.

Da ein e.V. um Präsident Reisinger, der dem jahrelangen finanziellen Verfehlungen geschuldet, nun einen rigorosen Sparkurs gehen will. Dort die Investorenseite um einen in jeder Hinsicht unberechenbaren Investor und seinen in der Außendarstellung geradezu lächerlichen Aufsichtsrat-Selbstdarsteller, sowie ein nur noch von Hass gehetzter Blogbetreiber und sein größtenteils widerliches Publikum, andererseits ein e.V., dem die Tragweite des radikalen Kurses wohl auch nicht bewusst ist. Ohne Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten wird die Zukunft unseres TSV von 1860 München keine gute sein.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!



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Wie 1980 gegen den FCK!

Erinnerungen werden wach. 1980 im Olympiastadion gegen den FCK. Schnelle Führung, dann der Rückstand, Beppo Hofeditz mit dem Ausgleich und Herbert Scheller in der Nachspielzeit mit dem 3:2 – Hammer vor der Nordkurve.

Auch diesmal ein starker Beginn und ein tolles 1:0 durch Benny Kindsvater, der stark aufspielte. Dann aus dem Nichts das 1:1 und kurz darauf nach einem kapitalen Abwehrfehler das 1:2 durch Elfmeter. Wie wichtig anschließend das 2:2 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch unser „Kampfschwein“ Sascha Mölders. Trotz der gelb-roten Karte für die Fortuna anschließend einmal mehr kein überzeugendes Powerplay, ehe uns der eingewechselte Owusu in der 85. Minute mit dem 3:2 erlöste und die Party in einem 96 Minuten langen Hexenkessel beginnen konnte.

Nun ist Feiern, Durchatmen nach den letzten Wochen angesagt und es bleibt die Hoffnung, dass auch finanziell doch noch die Weichen im Blick auf die kommende Saison gestellt werden können Wir leidensfähigen und leidenschaftlichen Löwenfans hätten es mehr als verdient.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Jetzt gilt’s!

Keine Ausreden mehr in Bezug auf verletzte oder gesperrte Spieler. Kein Rumgejammere mehr nach der längsten Niederlagenserie meiner Löwenzeit. Immerhin seit 1970.

Sondern entschlossenes, kampfbetontes und vor allem leidenschaftliches Auftreten morgen ab 13.30 Uhr im ersten von zwei Endspielen. Eine Mannschaft wie Fortuna Köln muss ich ohne wenn und aber überzeugend schlagen, damit es nicht am letzten Spieltag in Jena zu einem Showdown im wahrsten Sinn des Wortes kommt. Löwenmut ist die angesagte Tugend.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Selbst besiegt

Ich schreibe heute erstmals einen Blog zum Spiel vor Spielende, denn trotz einer Leistungssteigerung und einer kämpferisch ordentlichen Vorstellung haben sich die Löwen heute in Zwickau mit zum Teil haarsträubenden Fehlern selbst besiegt. 5:2 ist kurz vor Spielschluss der demoralisierende und nicht unbedingt verdiente Spielstand für den FSV Zwickau. Dabei hielt die Mannschaft lange Zeit ordentlich mit und zeigte durchaus auch gute spielerische Ansätze. Allerdings kannst du drei Totalausfälle auf dem Platz einfach nicht kompensieren. Tore: Wein, Mölders.

Bleibt nur zu hoffen, dass nach der fünften Niederlage in Folge die Ruhe bewahrt und doch noch der eine oder andere Punkt geholt werden kann.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Kommt es noch schlimmer?

Wenn du glaubst, es geht nicht noch schlimmer. dann denk an das heutige Toto-Pokalspiel beim 13. (!) der Regionalliga Bayern, Viktoria Aschaffenburg. Die nicht unverdient gegen eine erneut restlos enttäuschende Löwenmannschaft mit 3:2 gewannen und weiter auf die lukrative Teilnahme am DFB-Pokal hoffen dürfen. Das einzig Positive war, dass 60 nach einem völlig verschlafenen Beginn und einem 0:2-Rückstand immerhin mal wieder Tore erzielte, wobei der Treffer von Bekiroglu sehenswert war. Nach der Pause das gleiche einfalls – und drucklose, leicht ausrechenbare Spiel und durch einen harten Handelfer das Pokalaus.

Manche Spieler, die sonst nur in der zweiten Reihe stehen, sollten sich einmal kritisch hinterfragen, ob sie für die 3.Liga geeignet sind. Ich habe aktuell große Bedenken, dass der Negativlauf in den letzten, sehr schwierigen drei Punktspielen, gestoppt werden kann, denn unserer Mannschaft fehlt momentan alles, was du in Liga 3 brauchst: Leidenschaft, Kampfbereitschaft und der absolute Wille, sich aus dem Negativsumpf der letzten Wochen herausziehen zu wollen.

Blau bleiben – es gibt dennoch keine bessere Farbe!

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Trostlos – Torlos

Von einer Mannschaft, die gegen den Abstieg spielt, darf und muss man einfach wesentlich mehr erwarten als das, was die Sechziger heute am frühen Nachmittag gegen den KSC zeigten. Ein schnelles Gegentor nach desolatem Abwehrverhalten, ein ganz spätes Tor in der Nachspielzeit und nunmehr schon das vierte Spiel ohne eigenen Treffer. Dazu seltsame Umstellungen unseres Trainers und weitgehende Harmlosigkeit in der Offensive – in dieser Verfassung darf intensiv um den Klassenerhalt gezittert werden. Zwickau, Fortuna Köln und Jena heißen die letzten drei Saisongegner des TSV 1860 München. Das Hoffen und Bangen geht weiter.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Immer das gleiche …

Negativspiel beim TSV 1860 München. Ich geb’s ja zu, dass mich die letzten schwachen Leistungen und die Ergebnisse 0:1, 0:1 und 0:3 schon auch in leichte Beunruhigung versetzen, dennoch besteht für die aktuell im Münchner Boulevard und einem Löwen-Boulevard-Blog gelebte Massenhysterie bei sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze, einem ordentlichen Torverhältnis und Anbetracht der Tatsache, dass auch die hinteren Mannschaften nicht jedes Spiel gewinnen werden, kein direkter Grund zur negativen Massenpanik.

Aus den vier Spielen gegen den KSC, in Zwickau, zuhause gegen die Kölner Fortuna und in Jena werden hoffentlich schon noch der eine oder andere Zähler auf dem Löwenkonto verbucht werden können.

Leider bleibt aber das fast schon fatalistische Negativdenken fester Bestandteil vieler Löwenseelen, von denen nicht wenige noch vor ein paar Wochen von einer Aufholjagd in Richtung Platz 3 geträumt hatten.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Überfordert

Etwas anderes fällt mir zum heutigen 0:3 in Halle, der höchsten Saisonniederlage von Sechzig nicht ein. Geradlinig und zielstrebig die Gastgeber, verunsichert und nicht eingespielt unsere schon sehr ersatzgeschwächten Löwen, die lediglich nach der Pause eine druckvolle Phase hatten und beinahe zum Ausgleich gekommen wären, wobei ich der Meinung bin, dass der Ball nach dem Lorenz-Kopfball in vollem Umfang über der Torlinie war. Sei’s drum.

Es wäre auch nicht verdient gewesen. Wieder einmal an Ostern ein herber Rückschlag mit dieser dritten Niederlage in Serie.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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60 und der BR …

Dies ist keine erfolgversprechende Kombination, denn erneut verloren die Löwen ein Livespiel, noch dazu daheim. 15 gute Anfangs – und Schlussminuten sind einfach zu wenig, um gegen einen kompakten Gegner wie dieses Preußen Münster Zählbares zu holen. Über weite Strecken war dies spielerisch einfach zu wenig. Leistungsträger der Vorrunde wie Steinhart oder Karger spielen aktuell weit unter Normalform.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!


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Noch immer nicht durch

Schade, dass unsere Sechziger gestern Abend kurz vor Schluss noch unnötig mit 0:1 bei Sonnenhof/Großaspach unterlagen. Schade vor allem für Marco Hiller, der den im Nachschuss verwandelten Elfmeter noch toll pariert hatte.

Imponierend für mich war wieder einmal die unglaubliche Anzahl der blauen Mitfahrer an einem Montagabend. Nun müssen die noch fehlenden Punkte für den sicheren Klassenerhalt halt in den nächsten Wochen geholt werden. Verbunden mit der Hoffnung, dass einige der verletzten Spieler am Wochenende wieder einsatzfähig sind.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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