Spaltung und Hetze gedeihen weiter (leider!)

Ich hatte inständig gehofft, dass die gestrige MV ein Ende der einseitigen Hetzerei gegen den e.V. bringen würde, aber auch nach der demokratisch erfolgten und eindeutigen Wahl von Robert Reisinger (2/3 Mehrheit) zum neuen Präsidenten will einfach keine Ruhe in unseren Verein einkehren. Der von Ulla Hoppen („Löwen gegen rechts“) eingereichte Antrag zur Beendigung des Kooperationsvertrages mit Herrn Ismaik fand breite Zustimmung bei den zu diesem späten Zeitpunkt noch anwesenden knapp 50 % der anfänglich rund 1200 Mitglieder.
Auch wenn ich in der Sache konform gehe, dass ein Ende des abstrusen Investorenverhältnisses mit Schrecken einem permanenten Schrecken ohne Ende vorzuziehen ist, so halte ich doch den Zeitpunkt für verfrüht und verfehlt.
Was, wenn der Investor nicht bereit ist, seine Anteile zu verkaufen bzw. es doch keinen geeigneten Interessenten geben sollte?
Deutlich war auch das Unbehagen von Reisinger über den Antrag spürbar, wird doch durch die Abstimmung contra Ismaik der Druck auf Verein und GF Fauser enorm erhöht.
Und so geht die Hetzerei in einem allseits bekannten Blog weiter.
Ich empfehle alternativ einen sehr ausgewogenen und sachlichen neuen Löwenblog:
www.loewenmagazin.de
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Herzblut-Löwenmomente

Leider konnte ich gestern das erste Punktspielheimspiel auf Giesings Höhen nach zwölfjähriger Abstinenz nur am nicht immer funktionierenden Livestream mitverfolgen, nachdem die aktuell schon sehr stark geforderten Geschäftsstellenmitarbeiter mir noch keine positive Rückmeldung bezüglich einer Verlängerung meiner Dauerkarte zukommen ließen.
Das, was ich auf dem Tablet sah, hat mich tief beeindruckt und wird sich zu den „Sechzig Momenten“ meines Buches aus dem Jahr 2014 hinzufügen.
Junge, laufstarke, bissige und leidenschaftliche Löwen, geführt von den mit vorbildlichem Einsatz vorangehenden Routiniers Mauersberger, Gebhart (was hat der Junge für ein unglaubliches Potenzial!) und Mölders (alle drei gestern als Torschützen), dazu einen an der Linie mitleidenden und – feiernden Trainer Daniel Bierofka.
Eine trotz der unmöglichen Baulücke Westkurve sensationell mitgehende und faire (!) Fangemeinschaft, die unseren Junglöwen auch über schwierige Phasen des gestrigen Spieles gegen einen spielstarken Gegner hinweghalf. Das machte Megaspaß.
Haupttribüne, Westkurve, Gegentribüne. Was für eine Löweneinheit!

Ich hoffe nur, dass diese Einheit auch morgen bei der richtungsweisenden MV im Zenith zu spüren sein wird.  Es wäre so wichtig für die Zukunft unseres Vereins, der am „Giasinga Heimatabend“ gestern eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass es nur im Miteinander auf und neben dem Platz eine positive Zukunft für Münchens wahre Liebe geben kann.

Traurig bin ich heute wegen des zu frühen Todes unseres Ex-Präsidenten Dieter Schneider, der sich zwischen 2011 und 2013 mit unbeschreiblich hohem Einsatz für die Eigenständigkeit des e.V.s gegenüber dem neuen Investor gesundheitlich aufgeopfert hat und dem ich in den „Sechzig Momenten“ einen ganz besonderen Moment gewidmet hatte.
Ruhe in Frieden, Dieter Schneider, du Herzblutlöwe!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Dahoam is dahoam

An alle Löwenlegenden, Blogger und sonstige Realitätsverweigerer:
Wir sind in Liga 4, spielen nicht  mehr in einem ach so heimeligen Bayernstadion in Fröttmaning, haben keine 75 000 Plätze mehr zur Verfügung, die bei 7 500 gegen Pipinsried oder Seligenporten zu sagenhaften 10 % besetzt wären.
Nein, wir müssen uns der Tageswirklichkeit stellen und die heißt „Sechzger Stadion“ an der Grünwalder Straße. Dahoim is dahoim, auch wenn nicht alle Karten bekommen haben.
Wir brauchen aktuell keine Traumtänze um 1.Bundesliga und CL, sondern müssen uns einfach der Tagesrealität stellen, auch wenn das leider von der Stadt trotz einer Millionensumme jämmerlich renovierte Stadion nicht den modernen Ansprüchen des Profifußballs genügt. Insofern ist es schlicht und ergreifend unverschämt, wenn ein Peter Grosser, der nach seiner Aktivenzeit stets nur auf seine „Bobfahrer“ in Unterhaching beschränkt blieb und sich nie der Verantwortung bei 60 stellte, die derzeit Verantwortlichen in seinem gestrigen SPORTBILD – Interview wie Volltrottel hinstellt.
Das haben diese nicht verdient.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Bieros junge Löwenbande

Hier könnte und dürfte etwas im Entstehen begriffen sein, wie die Jubelszenen am Fankurvenzaun nach dem zu hoch ausgefallenen 4:1 im ersten RL-Spiel in Memmingen unter Beweis stellten. Eine junge, dynamische, durch erfahrene Spieler wie Mauersberger und Mölders gut ergänzte Mannschaft, deren Dreh-und Angelpunkt – und dies auch noch in seiner Heimat – Rückkehrer Timo Gebhart war.
Es war sicher nicht alles Gold, was da glänzte. Vor allem unsere rechte Abwehrseite hatte das ganze Spiel über gewaltige Probleme. Auch das konsequente Verhalten in den vielen Zweikampfsituationen, die Realität in dieser Liga sein werden, ließ zu wünschen übrig. Daniel Bierofka wird aber schon wissen, wo er die Hebel anzusetzen hat.
Von den zahlreichen Löwenfans großartig unterstützt, war dies endlich wieder eine Mannschaft auf dem Platz, die sich gemeinsam über die vier schön herausgespielten Tore freuen durfte. Diese junge Löwenbande machte Spaß.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Danke, Markus Fauser!

Als  „Insolvenzverhinderer“  in quasi letzter Minute haben Sie einen verdammt guten Job gemacht und rund um die Uhr dafür gekämpft, dass es sportlich und wirtschaftlich weiter geht. An vielen Fronten mussten Sie gleichzeitig kämpfen.
Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ dafür.
Nun steht endlich wieder der Sport im Mittelpunkt. Memmingen.
Regionalligarealität mit Heimspielcharakter. Biero, lass Deine jungen Löwen los!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!
Der Löwe wird niemals untergehen.

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Seltsame Aussagen zur AA

In vielen Zweitligaspielen habe ich mir gedacht, was wohl in den Köpfen unserer Spieler vorgeht, wenn sie aus dem Spielertunnel nach oben steigen und den Blick in eine jämmerlich gefüllte Arena bei nicht einmal zu 20 % besetzten Rängen werfen.
Trostlos. Alles andere als motivierend und das in einem „Heimspiel“.
Und dann hörst du am Wochenende von seltsamen Aussagen der vor mir sehr geschätzten Meisterlöwen Heiß und Grosser, dass man doch tatsächlich auch in der neuen Saison dort auflaufen möge, um hier die Rückkehr in den Profifußball so schnell wie nur möglich zu realisieren.
Offensichtlich haben die beiden überhaupt keine Vorstellung davon, was Fußball in der 4.Liga zu bedeuten hat. Kommt endlich in der Realität an.
Es wäre der absolute Wahnsinn, gegen Eichstätt, Pipinsried oder Seligenporten dort zu spielen, wobei ich diesen Vereinen wohlgesonnen bin.
75 000 Plätze und davon vielleicht 7 000 belegt. Eine verrückte Vorstellung.
Die Arena war nie unsere Heimat und wird es nie werden.
Man muss das GWS bei allen offensichtlichen Mängelerscheinungen annehmen, wie es halt so ist, und froh darüber sein, überhaupt eine Spielstätte zu haben, in der 4.Liga und auch die dritte machbar und zugelassen sind.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Wie gut, dass es solche Löwen gibt!

In den letzten sechs Jahren bin ich regelmäßig bei Fanclubs gewesen und immer mit einem guten Gefühl heimgekehrt.
So auch gestern Abend bei meiner Lesung (60 Momente) im Biergarten der Vereinsgaststätte des FC Haunstetten. Die Lechlöwen Augsburg um ihren rührigen Vorstand Wolfi Negele und die Fanclublegende Wulfi Fischer, der viele Jahre lang auch Regionsvorsitzender gewesen war, zeigten sich nicht nur als freundliche Gastgeber mit echtem Löwenherzblut, sondern auch als hervorragende Zuhörer, als ich ein paar Anekdoten und besondere Momente von den Sechziger Jahren bis in die Neuzeit zum Besten gab.
Danke für den wunderbaren Abend bei euch, die ihr auch in schwierigen Zeiten echte Löwen seid. Wie gut, dass es solche im Internet-Bashing-Zeitalter gibt!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Werter Herr Ismaik!

So langsam geht mir als tolerantem Löwenmenschen die nicht vorhandene Hutschnur hoch, wenn ich ihre – nach mehrwöchiger Facebookpause – gestern erfolgten Verbalergüsse lesen muss. Immerhin haben Sie ja bereits erkannt, dass mit Markus Fauser ein überaus kompetenter Fachmann, der vom e.V. geholt worden war, rund um die Uhr für die Sicherung der sportlichen und wirtschaftlichen Zukunft kämpft.
Dazu ein Daniel Bierofka und ein Wolfgang Schellenberg, die im sportlichen Bereich Herausragendes leisten.
Hatten Sie nicht einen gewissen Herrn Huber favorisiert, der in der Schweiz gleich bei mehreren Vereinen mit seinen Rettungsversuchen nur noch verbrannte Erde hinterlassen hat? Es wäre die nächste Ihrer fatalen Fehlentscheidungen auf dem personellen Sektor gewesen.
Hatte nicht der e.V. Ihnen im letzten Jahr in großer Selbstverleugnung sämtliche (Narren?) Freiheiten eingeräumt? Wohin das führte, ist hinlänglich bekannt.
Ihre Personalpolitik war ein einziges Desaster, dessen Aufarbeitung dem Verein ein Vermögen kosten kann. Man denke nur an die Personalien Eichin, Power (was für ein ungehobelter Mensch!) oder Runjaic.
Sie allein sind für die finanziellen Schäden und Altlasten verantwortlich, niemand sonst.
In der größten Krise haben Sie sich zusammen mit Ihrem unterwürfigen Präsidenten aus dem Staub gemacht, um nun die verbliebenen Vereinsverantwortlichen übelst zu beschimpfen. Diese würden den Verein wie eine Wurstbude führen …
Dazu noch Ihre sinnentleerten Kommentare zum hoch engagierten Hauptsponsor „Bayerische Versicherung“. Geschäftsschädigend.
Ich sage Ihnen, dass nicht nur ein Herr Fauser rund um die Uhr für den Erhalt, auch den Erhalt der letzten Portion an Eigenständigkeit des e.V.  kämpft.
Können Sie vom Dönerstand in Abu Dhabi aus überhaupt ermessen, was diese von Ihnen so unflätig abgekanzelten Menschen aktuell an Lebenszeit für den TSV 1860 München aufbringen? Im Ehrenamt wohlgemerkt. Ich glaube nicht.
Markus Fauser hat es doch gestern auf den Punkt gebracht, dass Indiskretionen diesen Verein lähmen. Ihre Aussagen bestätigen ihn eindrucksvoll.
Ihr Verhalten verrät, dass die von Ihnen beklagte 50 + 1 – Regel Sinn macht.
Es reicht nicht, Darlehen in einen Verein zu pumpen. Man kann auch nachvollziehen, dass Sie langsam nervös werden, träfe Sie doch eine Insolvenz der KGaA in Mark, Bein und Geldbeutel. Als Retter brauchen Sie sich definitiv nicht mehr feiern lassen.
Man denke nur an Ihre mail an die SZ am schwarzen Freitag des 2.Juni 2017.
4.
Mehr stand nicht darin. Liga 4 als Erziehungsmaßnahme eines unberechenbaren und
schlecht beratenen Investors, der unseren Club in eine Lage manövriert hat, in die wir auch ohne Sie schon 2011 hätten kommen können.
Schauen Sie bitte, dass Sie Ihre Anteile schnellstmöglich an den Mann/Frau bringen.
Dieser wunderbare und liebenswerte TSV 1860 München hat einen besseren und zuverlässigeren Mäzen verdient.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Tief durchatmen

Am Ende dieses letzten Freitags, nur vier Wochen nach dem schwarzen Löwenfreitag zu Beginn dieses Monats, ist leichtes Aufschnaufen und dezente Hoffnung angesagt.
Die Hoffnung, dass die Spielzeit in der RL Bayern (Gott sei Dank ohne chinesische Ehrengäste, die doch ohnehin nur der weiteren Totalvermarktung des FCB und des BVB im asiatischen Raum dienlich sind) sportlich nach den heutigen Vertragsabschlüssen gesichert ist. Auch die Hoffnung, dass Geschäftsführer auf Abruf Markus Fauser seine zeitintensive Arbeit mit dem Ziel der Insolvenzvermeidung weiterhin so engagiert und kompetent, so integrativ und zielorientiert, fortführen wird und alternative Sponsoren akquirieren wird. Tief durchatmen. Die Hoffnung lebt.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Löwenangst

Dem morgigen Freitag sehe ich mit einer großen Portion Anspannung und Unsicherheit entgegen.
Wird es an diesem letzten Junitag 2017 die ersehnten positiven Signale durch GF Markus Fauser geben, oder wird dieser Freitag zum schwärzesten Tag in der langen Geschichte eines der ältesten Traditionsvereine in Deutschland?
Ist es gelungen, seriöse Kräfte aus den „Unternehmen für 1860“ zu bündeln, um auch ohne eine weitere Unterstützung des so unberechenbaren Herren aus dem Orient eine echte Zukunftsperspektive zu haben?
Wird so diese in der Vorbereitung so frisch und jugendlich aufspielende und von Daniel Bierofka großartig motivierte Mannschaft eine echte Zukunft haben oder zerfällt das zerbrechliche Gebilde 1860 in seine Einzelteile?
Wird der ach so seriöse und löwenfreundliche Herr Uli H. (Zitat 2000: Sechzig muss zerstört werden!) den Löwen einen machbaren Auszug aus der AA ermöglichen?
Von mir aus kann der gern steuerfrei den bayerischen Defiliermarsch spielen …
Wie wäre es mit einem schon 1982 verweigerten Benefizspiel zugunsten des TSV 1860, um sich – wie schon bei zig anderen Vereinen in Finanznot – als der barmherzige Samariter abfeiern zu lassen?
Die Spannung ist unerträglich und zerreißt einen schier.
All ihr Schutzengel dieses wunderbaren Vereins Sechzig München:
Zeigt weißblaue Flagge und steht den Löwen bei!!!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Nachtrag: Ich gehe regelmäßig auf eine in Löwenkreisen bekannte Website und frage mich immer mehr, ob da bei den Bewertungen zu den Kommentaren alles mit rechten Dingen zugehen kann.
Beispiel: Du gibst einem „pro.Ismaik-Beitrag“ ein glattes Minus und tatsächlich erscheinen wie von Geisterhand 10 Daumen nach oben. Ein technisches Problem???

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