German ice hockey wonderland

Unglaublich, aber wahr: Mit einer überragenden Teamleistung haben unsere Eishockeycracks nach der Sensation gegen Weltmeister Schweden heute ein Eishockeywunder vollbracht und den Rekord-Olympiasieger Kanada verdient (!) mit 4:3 geschlagen, so dass die Silbermedaille sicher ist und am Schlusstag mit einem Triumph gegen die russische Auswahl vergoldet werden könnte.
Eine sonntägliche Frühschicht ist Pflicht.
Auch unsere Löwen haben vielleicht zugesehen und sollten sich von dem großartigen Teamspirit dieser deutschen Mannschaft inspirieren lassen, das Heimspiel bei Verfolger Nürnberg II zu einem dreifachen Punkterfolg werden zu lassen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Sechzig und die Glasgow Rangers

Wandeln unsere Sechziger auf den Spuren der legendären Glasgow Rangers, die vor einigen Jahren nach einem Zwangsabstieg in Liga 4 neu anfangen mussten und zu jedem Auswärtsspiel von einer riesigen Anhängerschar begleitet wurden?
Es sieht so aus, wobei ich es nie für möglich gehalten hätte, dass mindestens 12 000 Löwenfans ihr Team in der vierten Liga auswärts nach Nürnberg (Samstag) begleiten.
Sensationell!
Dieser Rückhalt muss unsere Mannschaft durch die restlichen 13 Spiele zur Meisterschaft und anschließend zum Aufstieg in Liga 3 tragen.
Die Glasgow Rangers haben es vorgelebt und spielen mittlerweile wieder eine tragende Rolle in der  höchsten schottischen Liga.
Blau bleiben –  es gibt keine bessere Farbe!

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Giasing – Sehnsuchtsort der Löwenseele

Vielleicht habt ihr gestern in B 3 auch die sehr ansprechende Doku über den altehrwürdigen Münchner Stadtteil Giesing mit dem Titel „Von Menschen und Löwen“ gesehen. Wenn nicht, meine Empfehlung, auf die Mediathek des bayerischen Fernsehens zurückzugreifen.
Giasing – Heimat des Löwen. Charmant präsentiert. Durchaus auch melancholisch.
Aber auch mit Menschen, die den Stadtteil mit ihrer Individualität wieder zum Leben erweckt haben und durchaus auch für den Erhalt alter Bausubstanzen kämpfen.
Lebenskünstler. Graffiti-Designer, Cafebesitzer, Kioskinhaber.
Und mittendrin an diesem Sehnsuchtsort, der viele Menschen wieder hierher zurückkehren lässt. Unsere Sechziger. Endlich auch wieder dahoam.
Am Ort unserer Erfolge: Meisterschaft 66, Vizemeister 67, Aufstiege 77, 79, 91, 93, 94.
Klassenerhalt 95.  Immer in Giasing. Dort wo der Löwe seit jeher am lautesten brüllt.
Giasing. Dort, wo Sechzig ganz tief drinnen steckt. Nicht in Fröttmaning oder im Olympiapark. Nein . In unseren blauen Löwenseelen.
Es herrscht eine tiefe Verbundenheit zwischen den Menschen, die hier leben und ihrem „Sechzge“, das auch zu unserem, meinem Sechzge in den letzten 50 Jahren geworden ist.
Eine tiefe Verbundenheit, die man nicht erklären, aber leben und in sich spüren kann.
Giasing atmet Sechzig.
Warum soll es – Herrschaftszeiten noch einmal – nicht möglich sein, die Kapazität wieder auf 22 000 wie in der Zweitligasaison 2004/2005 zu erhöhen?
Sind wir nur geduldet, oder doch auch von der Stadt gewollt in der Heimat?
Giasing ist und bleibt ein blauer Stadtteil.
Ich hab Gänsehaut bekommen, als mich die Filmbilder an meine Kurzlesungen im Mai 2015 bei einer auch von Stefanie Dilba begleiteten Stadtteilführung durch Altgiesing
erinnerten.
Schon in den Siebziger Jahren schien das Sechzger Stadion dem Abriss geweiht, 20 Jahre später drohte das gleiche Schicksal. Dank echter Löwen wie Roman Beer, Richi Ostermaier oder Dr. Markus Drees konnte dies abgewendet werden.
Und nun sollten wir aktuell froh und dankbar sein, nicht nach Heimstetten oder Unterhaching zu den Heimspielen ausweichen zu müssen.
Sechzig ist wieder da. Hoffentlich in einigen Jahren auch wieder dort, wo wir sportlich hingehören. Im Profifußball.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Videobeweise und Zielfinish

Noch ganz unter dem Eindruck der hauchdünnen oder besser gesagt Langlaufski-Millimeterentscheidung zwischen Fourcade und unserem Simon Schempp im Massenstart der Biathleten um Gold und Silber und der Frage, warum hier nicht zweimal Gold vergeben kann, möchte ich auf die gestrige Videoentscheidung im Spiel Köln gegen Hannover eingehen.
Sicher war der Flankengeber der Kölner vor dem später annulierten 2:1 der Gastgeber in der Nachspielzeit knapp im Abseits, aber die Frage sei erlaubt, ob sich nicht der Fußball jeglicher Emotionalität beraubt, wenn ein ekstatisches Publikum nach dem Traumtor des Fußballseniors Pizarro innerhalb von ein paar Minuten wieder grausam nach Videobeschau aus allen Träumen gerissen wird.
Das Bild des kleinen Kölner Fanbuben hat sich bei mir eingeprägt.
Diese Unfassbarkeit in seinen Augen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Es ist höchste Zeit

Es ist höchste, um nicht zu sagen allerhöchste Zeit, dass sich die Verantwortlichen beider Seiten endlich mit der Personalie Daniel Bierofka befassen.
Für mich als Außenstehenden ist es völlig unverständlich, warum nicht einmal das Trainingslager in Spanien genutzt wurde, um über eine Modifizierung des alten Amateurvertrages und eine klare Positionierung im Blick auf die nächsten Jahre zu sprechen. Daniel Bierofka ist die Konstante, die Persönlichkeit, der wir Löwenfans es nach den Chaostagen des Frühsommers 2017 und der drohenden Perspektivlosigkeit zu verdanken haben, dass wir zumindest sportlich eine kleine Auferstehung feiern konnten.
Ihm die gebührende Wertschätzung für seine großartige Arbeit auf und außerhalb des Trainingsplatzes entgegenzubringen, ist eine Minimalforderung an zwischenmenschlicher Beziehung in unserem Verein. Auch wenn „Biero“ immer noch nicht über die erforderliche Trainerlizenz für den Profibereich verfügt, so wäre es endlich angesagt, ihm durch die Anpassung der Vertragsbedingungen ein klares Signal zu senden, das da nur heißen kann:
Wir wollen mit dir und deinem Team gemeinsam in eine gute  Löwenzukunft gehen!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Zwischenzeugnis

In der Schule stehen nach der Faschingsferienwoche die Zwischenzeugnisse an und ich versuche mich heute mal an einer Zwischenbilanz vor dem Trainingslager unserer Sechziger und den restlichen Spielen in der Regionalliga Bayern:
Sportlich gibt es wenig bis gar nichts zu bekritteln.
Daniel Bierofka hat es unter schwierigsten Bedingungen nach dem Totalabsturz in Liga 4 verstanden, aus dem alten Kader der U21 und den wenigen Neuzugängen bzw. Verbliebenen aus dem Profikader eine echte Mannschaft zu formen, die aufgrund ihrer leidenschaftlichen und kämpferischen Spielweise viele Löwenfans zurückerobert hat und hoffentlich die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern eintüten wird.
Eine Relegation ist immer mit Risiken verbunden (Losglück oder -pech), Tagesformabhängig, aber meines Erachtens machbar.
Das Stadion könnte ein großes „Pfund“ sein, wenn es in engen Entscheidungsspielen auf den 12. Mann ankommt.
Unsere Vereinsführung verhält sich seriös, unaufgeregt und reagiert auf die permanenten Störmanöver der „anderen Seite“ souverän und betont sachlich.
Das gab es schon lange nicht mehr bei 1860.
Insgesamt kann den Verantwortlichen ein mehr als befriedigendes Zeugnis erstellt werden, denn sie haben es verstanden, in der allergrößten Not der jüngsten Vereinsgeschichte durch Zusammenhalt und Realitätssinn den Löwen vor einem noch tieferen Absturz zu bewahren.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Niveau aus der untersten Schublade

Ich gebe ja zu, meinen eigenen Neujahresvorsätzen untreu geworden zu sein und mal wieder auf einem gewissen Löwenblog vorbeigeschaut zu haben, wobei mich das blanke Entsetzen erfasst hat, wie dort – vom Blogbetreiber toleriert – einseitig, unflätig, zynisch und verletzend mit Löwen umgesprungen wird, die eine andere Meinung äußern, als der dort herrschende Club der „Hasanisten“ .
Ein Beispiel des dortigen „Bloghirsches“ mit dem bezeichnenden Namen „Inquisitor“ vom 29.1. um 22.30 Uhr:
„Gerade jetzt müssen wir hier beieinander bleiben, dass das Dreckspack (gemeint ist der e.V. und seine Sympathisanten)  nicht als Sieger hervorgeht. Wir dürfen unsere Löwen nicht den Gossenkids und diesen Wichtigtuern überlassen.“
Dies war nur ein Beispiel einer üblen, unverschämten, menschenverachtenden und spalterischen Ausdrucksweise, ich hätte noch wesentlich schlimmere Verbalinjurien zitieren können.
Unerträglich, wie hier über Andersdenkende, noch dazu ehrenamtlich tätige Löwen, hergezogen wird und provokativ zu einer Vereinsspaltung aufgerufen wird.
Ohne jeglichen zwischenmenschlichen Anstand.
Ein geistiges Niveau der untersten Schublade.
Ich werde mich zukünftig hüten, diese nochmals zu öffnen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe. Nur im Miteinander.

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Tom Coolen und seine Lebensweisheit

In den Neunziger Jahren arbeitete ich als freier Mitarbeiter für die größte deutsche Eishockey-Fachzeitschrift, die „Eishockey News“.
Mein Aufgabenbereich galt vor allem dem damaligen Erstligisten ESV Kaufbeuren, seinen kanadischen und amerikanischen Spielern sowie finnischen und kanadischen Trainern.
Ein Original vor dem Herrn war der damalige Trainer Tom Coolen. Wer meinen „Leo – ein Leben im Löwenblues“, 2010 verfasst, gelesen hat, der kann sich bestimmt noch an die eis-coole Episode mit ihm als halberfrorenem Zuschauer beim Uefacup-Spiel gegen Rapid Wien im November 1997 im eiskalten Olympiastadion erinnern.
Nun, dieser Tom Coolen war immer für einen coolen Spruch gut, denn er nahm kein Blatt vor den Mund, so dass seine Statements nie so weichgespült waren, wie dies 95 % der aktuellen Fußballprofis heutzutage nichtssagend praktizieren.
So sagte er eines Tages in seiner unverblümten Art zu mir:
„Uli, Eishockey muss doch ein wirklich großartiger Sport sein, wenn es selbst die größten Idioten unter den Funktionären nicht geschafft haben, ihn zu zerstören!“
Kann man nicht zumindest einen Teil dieser knackigen Aussage auf unsere Münchner Löwen übertragen, denen heute Abend übrigens im bayerischen Fernsehen um 22 Uhr eine sehr sehenswerte Kurzdokumentation über das Besondere am Löwendasein gewidmet ist. Man kann diese auch im Internet in der Mediathek des BR ansehen.
Wie viele Funktionäre, Investoren, Vereinsvorstände wie Sportdirektoren haben es bis heute trotz ständiger Fluktuation nicht geschafft, diesen, unseren Verein zu vernichten!
Er lebt seit fast 158 Jahren durch die Leidenschaft, Leidensfähigkeit und unverbrüchliche Treue von seinen  Fans, was die von der anderen Straßenseite nie hinbekommen haben und werden. Unabhängig von sportlichen Erfolgen und wirtschaftlicher Intelligenz. Er lebt!
In diesem Sinne:
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Eine typische Löwenwoche …

Eigentlich sollte bei 1860, das erst Ende Februar wieder in den Punktspielbetrieb einsteigen wird, um das Ziel 3. Liga konkret in Angriff zu nehmen, die Ruhe vor dem Sturm herrschen, aber diese ist bei einem Verein, dessen tiefe Gräben der Selbstzerfleischung schon Tradition sind, offensichtlich ein Ding der Unmöglichkeit.
Peinliche Indiskretionen im Zusammenhang mit einer nicht gerade investorenfreundlichen Mail des Verwaltungsratsvorsitzenden Markus Drees, den ich menschlich trotzdem sehr schätze,  haben der Presse und der Dauerhetzmaschinerie in einem alles andere als e.V.-freundlichen Blog eine Steilvorlage geliefert.
Vereinsinterne Selbstdisziplin war noch nie eine Stärke des oft so aufgewühlten und gehetzten Löwenrudels. Auch nicht des e.V..
Geradezu lächerlich und absurd wird es, wenn bei der vom Investor großspurig angekündigten Münchner Persönlichkeit ausgerechnet der wie Phoenix aus der Regensburg- Asche auferstandene Ex-Vereinsschiffkapitän, der damals peinlichst als Erster das sinkende Löwenschiff verlassen hatte, gemeint sein dürfte.
So trat (wieder einmal) das Sportliche mit den beiden Schnee-Testspielen gegen Innsbruck (2:3) und Memmingen (1:0) total in den Hintergrund, auch die Neuverpflichtung der Herren Gorenzel und Märkle für den sportlichen Sektor.
Man wünscht sich als geduldiger und oft nur noch den Kopf schüttelnder Löwenfan einfach mal Zurückhaltung, Selbstdisziplin, Integrität und emotionale Gelassenheit in unserem Verein, was wohl Wunschdenken bleiben dürfte.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Sensationelle Zuschauerzahl bei einem Testkick

An alle Internetmeckerer, Dauermotzer und Freunde des Stadionhasses:
Wo bitte gibt es das in Fußballdeutschland, dass ein völlig unbedeutendes Testspiel zweier Viertligisten an einem ungemütlichen Samstagabend 5 450 Zuschauer anlockt?
Das 1:0 unserer Sechziger war zweitrangig, was blieb, war ein ungemein friedliches und akustisch beeindruckendes Fußballspiel zweier Traditionsclubs aus dem südlichen und östlichen Teil unseres Landes. Die Fans von Chemie Leipzig hinterließen einen hervorragenden Eindruck und widerlegten viele im Westen geäußerten Vorurteile gegenüber Clubs aus dem „nahen“ Osten.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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