Starke erste Halbzeit viel zu wenig beim Tabellenführer

So langsam müssen wir Löwenfans uns erneut auf eine kritische und komplizierte Saison einstellen. Das verdiente 0:1 beim Spitzenreiter in Bochum und vor allem die schlimme Bilanz mit nur 2 Toren aus fünf Spielen, die noch dazu im Spiel in Nürnberg erzielt wurden, zeigte einmal mehr die eklatante Abschlussschwäche des TSV auf.
Dabei hatte man in der ersten Halbzeit durchaus ansehnlich kombiniert und kurz vor der Pause – bezeichnenderweise durch zwei Abwehrspieler – gute Tormöglichkeiten.
Während Kagelmacher zu lange zögerte und dann am Tormann scheiterte, hätte der völlig frei aus kurzer Distanz zum Kopfball kommende Schindler zwingend treffen müssen.
Das Tor des Tages fiel drei Minuten nach dem Seitenwechsel nach einem Einwurf für 60 (!) und einem kollektiven Tiefschlaf einiger Akteure. Torjäger Terrodde zeigte, wie man eine Kiste macht. Bochum war nach der Pause passgenauer und dynamischer im Umschaltspiel und verdiente sich den knappen Erfolg.
Unsere Löwen kämpften aufopferungsvoll, aber das allein war zu wenig, um heute Zählbares aus dem Ruhrpott mitzunehmen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Spielmacher

Man hat fast den Eindruck, dass unser neuer Interims-Sportdirektor Necat Aygün in den wenigen Wochen der Nach-Poschner-Aera mehr bewirken konnte als sein Vorgänger.
Nach Stürmer Mugosa könnte der Österreicher Michael Liendl mit seiner Erfahrung, Spielintelligenz und Standardqualität zum neuen Fixpunkt im Löwenmittelfeld werden und zudem seinem Landsmann Rubin Okotie zum ersehnten Torerfolg nach viel zu langer Torflaute verhelfen. Hoffen wir auf schnelle Integration des ehemaligen Austrianers und Fortunen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Erneut fehlt die letzte Konsequenz

Weiterhin sieglos stehen unsere Löwen nach dem torlosen Heimspiel gegen Union Berlin – wie im Vorjahr – mit nur zwei von 12 möglichen Punkten auf Platz 16.
Dennoch kann man im Gegensatz zur Vorsaison dieser Mannschaft zuschauen, die ersten 10 Minuten und die zweite Halbzeit waren sehr schwungvoll und läuferisch wie kämpferisch kann den Sechzigern kein Vorwurf gemacht werden.
Uns fehlt ein echter, konsequenter Knipser vor dem Tor, denn bei einigen Nachschusssituationen war kein Löwe in Sichtweite. Schade, dass der neben Bülow und Claasen stärkste Löwe, Daniel Adlung, in Minute 64 einen Foulelfmeter an den Pfosten setzte. Er hätte sich als Dreh- und Angelpunkt des Löwenspiels selbst belohnen können.
Auch das anschließende Powerplay gegen dezimierte Berliner war durchdacht und über die Außen wurde viel Druck gemacht, der leider in der Angriffsmitte wirkungslos verpuffte.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Qualität durch Konsequenz veredeln

Unsere Mannschaft hat in den letzten Spielen eindrucksvoll demonstriert, dass sie viel mehr Qualität besitzt als ihr sämtliche Unkenrufer und Dauermeckerer dieser Löwenwelt zugetraut hätten. Nürnberg wurde doch im eigenen Stadion nahezu an die Wand gespielt.
Leider konnte das Offensivfeuerwerk nicht zum Sieg geführt werden.
Und dies ist meines Erachtens der springende Punkt, der aus einem Zähler zukünftig drei machen wird. Konsequenz! Konsequenz im Torabschluss (z.B. Hain in HZ 1, Okotie in Minute 89, die müssen zwingend drin sein!) und im Abwehrverhalten (Schindler und Bülow beim ersten Gegentreffer, die komplette Viererkette nebst Degenek bei Gegentor 2) werden die vorhandene sportliche und auch zwischenmenschliche Qualität (man spürt, dass hier eine Einheit auf dem Platz steht!) schon in naher Zukunft veredeln.
Wäre doch eine tiefe innere Freude für uns alle, wenn wir diese Saison nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben werden.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Da steht eine Mannschaft auf dem Platz!

Doch, zu dieser Überschrift stehe ich trotz Tabellenplatz 14 und nur einem Punkt aus drei Spielen. Torsten Fröhling ist es gelungen, ein Team zu formen, in dem jeder bereit ist, für den anderen zu rennen, zu kämpfen und aus dieser Gemeinschaft auf dem Platz entspringt auch spielerisches Potential. Viele schnelle Kombinationen, klasse Pressing und bei 23:6 Torschüssen, 55 % Ballbesitz auswärts und 12:1 Ecken stellt sich nur die Frage, wie man solch eine Dominanz nicht in einen Dreier ummünzen kann.
Jammerschade, dass Wolfs überragender Innenseitschuss zum 2:0 aberkannt wurde und praktisch im Gegenzug (Schindler nicht konsequent genug) der Ausgleich fiel. Aber wie die Sechziger den zweiten Nackenschlag in der 63. Minute wegsteckten und durch einen satten Schuss von Adlung zum 2:2 kamen, das war schon sehr beeindruckend. Schade, dass der in allen Belangen deutlich verbesserte Okotie Pech bei seinen Abschlussaktionen hatte, wobei er in der 89. Minute treffen hätte müssen.
Sei’s drum, diese Löwen machten Spaß und lassen nun hoffentlich am Sonntag gegen Eisern Union den ersten Dreier folgen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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In eigener Sache

Eine Frau aus Pähl, die mir heute eine Mail schrieb, wies darauf hin, dass die Bestellungsseite (Formular) unter www.loewenblues.de offensichtlich nicht funktioniert.
Vielen Dank dafür!
Irgendetwas stimmte in der Konfiguration nicht und ich hoffe nur, dass dieses Problem nicht schon länger bestand und so einige Bestellungen nicht möglich waren.
Bitte um Verständnis! Jetzt müsste es eigentlich wieder okay sein.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe und … Daumen drücken für unsere Löwen gegen den Clubbbb.

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Basel und Swansea

Was wurde unsere Löwenmannschaft in den ach so sozialen Netzwerken attackiert nach der knappen 1:2-Niederlage gegen Swansea vor ein paar Wochen. Swansea, letztjähriger Achter der Premier League, startete auswärts mit einem 2:2 (!!!) beim Titelverteidiger Chelsea. Und der FC Basel, von den Sechzigern in der Vorbereitung mit 2:1 besiegt, führt die Schweizer Super League mit dem Maximum von 12 Punkten aus vier Spielen an.
Heißt: So schlecht kann diese immer noch nicht entscheidend personell verstärkte Löwenmannschaft nun doch nicht sein! Den beiden guten Heimauftritten gegen Freiburg und Hoffenheim sollten aber unbedingt mindestens ein Zähler aus Nürnberg und ein Heimdreier gegen Union folgen, um von einem positiven Trend sprechen zu können.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Teamgeist als Schlüssel zum Pokalerfolg

Mit Vallori, Bandowski, Rama, Stahl und Simon fehlten verletzungs- bzw. krankheitsbedingt gleich 5 Akteure aus dem Löwenkader. Und dann zeigte sich beim ebenso überraschenden wie verdienten 2:0-Pokalsieg gegen die TSG Hoffenheim, dass es sich beim immer wieder von Spielern angesprochenen neuen Teamgeist nicht um Worthülsen handelte. Gegen individuell klar besser besetzte Kraichgauer setzten die Löwen mit – bei diesen tropischen Bedingungen – unglaublicher Laufleistung und riesiger Zweikampfbereitschaft nicht nur vereinzelte Nadelstiche, sondern dominierten über weite Strecken der Begegnung auch spielerisch. Dieser Erfolg mit einer starken Viererkette um die souveränen Schindler und Bülow sowie den beiden überragenden Wolf und Claasen auf den Außenbahnen im Mittelfeld sollte der Mannschaft Mut machen.
Den Mut  zu zeigen, auch in den nächsten schweren Zweitligaufgaben das Heft des Handelns selbst in die Hand zu nehmen und nicht – wie z.B. beim Auftakt in Heidenheim – zögerlich und abwartend nur auf Punkt zu spielen. Ein Kompliment an Trainer Fröhling, der die Sechziger bestens auf den ambitionierten Erstligisten eingestellt hatte.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Kevin daheim

Kevin Volland … Nur angenehme Erinnerungen an diesen Vollprofi, von dessen Einstellung sich viele Kollegen mehr als nur eine Scheibe abschneiden können. Der nach Fouls einfach aufsteht und weitermacht. Keine Schauspieleinlagen. Kein Lamento zum Schiedsrichter. Gestählt vom Eishockey, dass der Marktoberdorfer in der Jugend parallel praktizierte, was bei dem Vater (Andi Volland war mehrfacher A-Nationalspieler) nicht zu überraschen braucht.
Ein Blauer durch und durch wie auch der Vater. Und doch – trotz der Ankündigungen unseres Herrn Ismaik 2011, keine eigenen Nachwuchsspieler mehr abzugeben – nun in der gegnerischen Mannschaft, der Hopp-Retorte Hoffenheim, am Samstag ab 18 Uhr zu bestaunen. Wie übrigens gestern auch ein Julian Weigl, dem ich diese Souveränität beim BVB nie zugetraut hätte. Was doch ein starkes Umfeld auf und außerhalb des Platzes ausmachen kann!
Willkommen daheim im Löwenrudel, Kevin!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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„Gesechzigt!“

Wenn es wohl einen passenden Ausdruck für das Chaos, die Irritationen, Wirrungen und Irrungen der letzten Wochen bei unserem geliebten TSV 1860 geben würde, dann wohl den Begriff „gesechzigt“. Gesechzigt … So fühlt man sich als Sympathisant dieses Giesinger Vereins, dessen Protagonisten an der Vereinsspitze sich wieder einmal nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben.
Und doch gibt es kleine Lichtzeichen der leisen Hoffnung: Der kämpferisch überzeugende Auftritt unserer Profis gestern gegen Freiburg oder die sehr starke erste Hälfte unserer „Amas“ heute im kleinen Derby gegen die Roten, wo nur die ärgerliche – seit Jahren eigentlich existente – Abschlussschwäche, einen klaren Sieg verhinderte. Die Mannschaft agierte beim 0:0 sehr selbstbewusst mit einem starken Pressing und schnellem Flügelspiel.
Kompliment an Daniel Bierofka für die attraktive und aktive Spielweise gegen den FCB.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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