Unerklärlich!

Nach zwei ordentlichen Heimspielen zeigten unsere Löwen wieder einmal ihr zweites „Auswärtsgesicht“. Man kann bei Union verlieren, aber der Leistungsabsturz macht einen schon sehr nachdenklich. Die Berliner waren in allen fußballrelevanten Tugenden haushoch überlegen: Zielstrebig. Schnell. Giftig. Athletisch. Mit Zug zum Tor. Handlungsschnell. Mannschaftsdienlich.
Das mehr als schmeichelhafte (nur) 0:2 aus Löwensicht war noch das Beste, was dieser gebrauchte Freitagabend zu bieten hatte. Die Mannschaft war mindestens eine Klasse schwächer als die dynamischen und eingespielten Gastgeber, die unsere schlimmen Aufbaufehler zum Glück nur ansatzweise ausnützten und 60 phasenweise an die Wand spielten.
Lediglich Tormann Ortega erreichte Normalform, vor allem die Jungen wie Lacazette und der verträumte Uduokhai standen total neben sich.
Ich finde es schon mehr als beängstigend, wie hilflos und schläfrig unsere Mannschaft auftrat, die nie in der Lage war, Union Paroli zu bieten.
Nochmals: Man kann dort verlieren, aber die Art und Weise ist schon bedenklich. Sehr bedenklich!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

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Ende der Auswärtsmisere an der alten Försterei?

Nach der neugewonnenen Stabilität gilt es am Freitag (warum muss nach nur vier Tagen erneut gespielt werden, Herr Spieltagsplaner?) an der alten Försterei in Berlin damit anzufangen, aktiv gegen die Auswärtsmisere (5 von 30 möglichen Punkten, zweitschwächste Bilanz der Liga) anzugehen. Kein leichtes Unterfangen bei der Heimstärke von Union. Und dennoch machbar, wenn man die letzten Spiele dort betrachtet:   1:1, 1:0, 1:0, 2:2, 4:1 und im Vorjahr 0:3 aus Löwensicht.
Ich bin guter Dinge, dass selbst beim aktuellen Tabellendritten ein Dreier möglich ist, sofern die Mannschaft an ihre Leistungsgrenze geht und die gegen den Club so hohe Lauf- und Zweikampfbereitschaft beibehält.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Heimspiel-Sechser als Löwenpremiere

Nach gefühlten mindestens 25 Jahren hat unsere neuformierte Mannschaft endlich einmal auch das zweite Heimspiel in Serie verdient gewonnen und den leider nur rund 24 000  an diesem tristen Montag ein klares Signal gesendet, das so nach dem Lottespiel nicht unbedingt zu erwarten war. So schnell wie nur möglich wollen diese Löwen aus dem Abstiegskeller ins gesicherte Mittelfeld vorstoßen.
Das Spiel heute war ein erster Fingerzeig in die richtige Richtung, wenngleich man es den zum Glück offensiv harmlosen Franken in einigen Zweikampfsituationen durch inkonsequente Spielweise relativ einfach gemacht hätte. Die beiden Tore waren sehenswert und wurden von den Neuzugängen Ba und Lumor selbstbewusst erzielt.
Die schon gegen den KSC ergriffene taktische Maßnahme mit zwei defensiven Mittelfeldspielern zeigte erneut Wirkung und der Sieg war eigentlich nie ernsthaft in Gefahr. Ein Sieg beim Tabellendritten Union am Freitag ist so unwahrscheinlich nicht, wenn die Mannschaft in einigen engen Zweikämpfen noch intensiver zur Sache geht.
Freuen wir uns über einen schönen Montagabend mit spielerisch überzeugenden Löwen, die zuhause zu einer echten Macht zu werden scheinen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Abstand nach unten ausbauen!

Das morgige Bayernderby gegen den Nürnberger Club verspricht Hochspannung und mit einer Wiederholung des Hinrundensieges könnten unsere Löwen einen großen Schritt raus aus der unmittelbaren Abstiegszone machen und den Abstand nach unten ausbauen.
Die siegreiche Mannschaft des KSC-Spieles soll es wohl richten und die auswärtsstarken Franken ohne Punkte zurück in die Noris schicken.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Kai-Nachspielzeit-Kopfballungeheuer-Bülow

Erneut der Löwenretter- Kai Bülow zum 2:1 gegen den KSC am 11.2.2017

 

Bei strahlendem Vorfrühlingswetter merkte man von Beginn an, dass unsere Mannschaft nach dem erbärmlichen Lotteauftritt um Wiedergutmachung vor der erwartet enttäuschenden Kulisse von rund 18 000 bemüht war.
Pereira hatte die richtigen Konsequenzen aus dem Mittwochspiel gezogen und sein defensives Mittelfeld mit Lacazette und Bülow stabilisiert. Auch den schnellen Rückstand nach der Pause steckte die Mannschaft gut weg und Joker Olic köpfte nach wenigen Sekunden zum Ausgleich ein. Als sich schon alles auf ein Remis eingerichtet hatte, war – was mich für ihn nach den ganzen und zum Teil unflätigen Shitstormattacken doppelt freut – Kai Bülow als Spezialist für ganz späte Tore mit einem schönen Kopfball zur Stelle und sicherte die so wichtigen Dreifachpunkte in diesem 6-Punkte-Spiel.
Die Mannschaft sollte aber weitere Aufwärtstrends nach dem Tiefpunkt „Lotte“ folgen lassen und im Montagsspiel gegen den Club nachlegen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Wiedergutmachung!!!

Ohne wenn und aber, ohne irgendwelche Alibis: Das morgige Heimspiel gegen den ebenfalls stark abstiegsbedrohten KSC muss gewonnen werden, damit nach dem in jeder Hinsicht desaströsen Pokalaus von Lotte wieder ein Hauch von leiser Vorfrühlingshoffnung an der Grünwalder Straße eingeatmet werden kann.
11 Krieger müssen auf dem Platz stehen und da gehört ein Ivica Olic, der warum auch immer in Lotte nicht zum Einsatz kam, unbedingt dazu. Auch ein Kämpfer wie Lacazette.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Ich hätte im letzten Blog viel lieber über einen tollen Pokalsieg der Löwen geschrieben, aber so gab es wenigstens mit 1564 (!) Besuchern einen neuen Tagesrekord.

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Bankrotterklärung und Verarschung der treuen Fans

Eigentlich sollte man nach der völlig verdienten und in der Höhe noch schmeichelhaften Pokalpleite beim Drittligisten Lotte kein einziges Wort mehr über die „Leistung“ der Löwen verlieren, aber der Frust muss einfach raus.
Was für eine planlos zusammengekaufte, ohne jede Nachhaltigkeit, ohne jedes Konzept zusammengestellte, in sich völlig disharmonische und sportlich unfähige Mannschaft!
In Lotte, das sicherlich mit Bremen und Leverkusen zwei wesentlich bessere Mannschaften rausgekegelt hatte, kann man rausfliegen, zumal es ja nur um 1,5 Millionen geht. Aber, meine mehr als gutbezahlten und überschätzten Löwenkicker:
Das war über die gesamte Spielzeit eine sportliche Bankrotterklärung vor den erneut für dumm verkauften Fans, die unter der Woche solch eine weite Strecke auf sich nehmen und dann solch ein sinnloses Gebolze zu sehen bekommen, womit ich ausdrücklich nicht den Gastgeber meine, der uns eine Lektion in Sachen Zweikampfführung auf schwierigem Terrain, Spielkultur und auch Teamgeist erteilte. Ein 4:0 wäre verdient gewesen!
Unser internationaler Trainer muss sich aber auch mal hinterfragen, warum Spieler bei uns auf völlig verkehrter Position spielen. Ein Boenisch, erwiesener Linksfuß, muss rechts spielen. Ein Wittek, ebenfalls reiner Linksfuß, spielt im zentralen Nirgendwo und lässt sich mehrmals wie ein Schulbub tunneln. Der soll endlich seine Flausen von der ersten Liga aus dem Kopf kriegen.
Ein Aigner, den ich gerne im Zusammenspiel mit dem agilen Anilton rechts gesehen hätte, muss links ran. Haarsträubende Fehlaufstellungen, gepaart mit fehlender Vereinsidentifikation eines Großteils der Spieler.
Vielleicht brauchen wir noch ein paar Brasilianer und Afrikaner, damit wir nächstes Jahr in Liga 3 zumindest international auffallen. Was für ein vogelwild zusammengestellter Kader mit über 30 Spielern, von denen die allerwenigsten den Charakter haben, den du als Spieler des TSV 1860 München einfach brauchst.
Harte Worte, ich weiß, aber es musste einfach raus.
Dieses Sechzig lebt nur noch von seinen Fans und die sind auch nicht endlos belastbar.
Als Löwe seit über 50 Jahren fühle ich mich heute Abend nur noch verarscht.
Kein Konzept. Kein Spielplan. Keine Leidenschaft. Bald schon keine Fans???

Blau bleiben – vielleicht hilft ein blaues Wunder!

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Harmonie und Hierarchie in einem Fußballteam

Ich war über 20 Jahre lang in meiner Krumbacher Heimat in allen Altersgruppen als Jugendtrainer aktiv und in all den vielen Jahren war für mich immer die Grundvoraussetzung für nachhaltigen sportlichen Erfolg, innerhalb der Gemeinschaft für echte Harmonie und auch eine klare Hierarchie zu sorgen.
Was das mit 1860 zu tun hat?
Nun, ich habe gestern diese für mich unerwartete erste Niederlage gegen Bielefeld aufgrund eines Schulausflugs zum Skifliegen in Oberstdorf nicht direkt verfolgen können, aber die Reaktionen des Pressewaldes lassen nur einen Schluss zu:
In dieser Mannschaft fehlt seit Jahren eine klare Hierarchie, die nach der Ausbootung von Kapitän Aigner noch mehr in Frage gestellt wurde, auch wenn diese aus sportlichen Gründen nicht ganz unerwartet kam. Es ist einfach kein Spieler auf dem Platz, der auch mal vorangeht, ein Zeichen setzt, wenn es nicht läuft und die Mitspieler positiv mitreißt.
Durch die viel zu spät verpflichteten Neuzugänge, die unbedingt im langen Trainingscamp schon dabei sein hätten sollen, wird zwar gesteigerter Wert auf individuelle Klasse gelegt, die einige gestern wohl auch unter Beweis gestellt haben sollen, aber ein intaktes und harmonisches Teamgefüge ist das bei vielen unzufriedenen Akteuren im Mammutkader wieder mal nicht. Man hat aktuell und hatte in den Vorjahren nie das Gefühl, dass hier eine Einheit auf dem Platz steht, die sich für unseren Verein den A. aufreißt und eine Legitimation für die viel zu hohen Zweitliga-Grundgehälter abliefert.
Positive Gruppendynamik spielt aber im modernen Profifußball immer mehr eine wichtige Rolle und wird bei Sechzig durch die wahllose Verpflichtung von Spielern aller Nationalitäten total in Frage gestellt.
Welcher von denen identifiziert sich denn zu 100 % mit unserem Club???
Da holt man einen Ba aus dem Senegal, dem offensichtlich niemand vorher zugetragen hat, wie brandgefährlich der gestern zweimal erfolgreiche Klos sein kann.
Vielleicht werde ich ja eines besseren belehrt und dem Trainerteam gelingt es doch noch, uns Fans eine von akuten Abstiegssorgen befreite Rückrunde zu verschaffen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Sympathischer Auftritt dreier Löwenspieler in Krumbach

Nach dem doch ziemlich glücklichen und so wichtigen 2:1-Auftaktsieg gestern gegen Fürth waren heute drei Löwenspieler beim Regiotag der Region 2 im vollbesetzten Saal des Gasthauses Traube (Ringler) in meiner Krumbacher Heimat zu Gast.
Levent Aycicek, Sebastian Boenisch und Rodnei legten einen lässigen, humorvollen und launigen Auftritt hin und gaben den fragefreudigen Fans einen Einblick in das Leben beim TSV 1860 und das eines Profispielers im allgemeinen.
Ein mehr als gelungener Nachmittag, organisiert von den Blue Lions Krumbach, der noch lange in Erinnerung bleiben dürfte und sehr positiven Anklang bei den zahlreichen Anwesenden, unter denen erfreulicherweise auch etliche Kinder in Sechzigtrikots weilten, fand.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Mit meinem Lieblingsspieler Levent Aycicek

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Löwenpremiere in Krumbach

Der KSC, Nürnbergs Club oder Leverkusen waren bereits in meiner Krumbacher Heimat.
Noch nie aber Spieler des TSV 1860 München.
Am Samstag (ab 13 Uhr, Gasthaus Traubenbräu am Marktplatz) ist es nun so weit.
Mit Daniel Adlung und „Papa“ Rodnei haben sich bereits zwei Spieler zur Regionsversammlung der Region 2 angesagt. Dazu werden auch Vereinsfunktionäre und eventuell ein dritter Spieler erwartet.
Ein großes Kompliment den „Blue Lions“ mit ihren rührigen Vorständen Thomas David und Uli Senser, die es in diesem erst vor einem Jahr gegründeten Fanclub (mit noch diskreter Mitgliederzahl) erneut geschafft haben, solch eine hochkarätige Veranstaltung nach Mittelschwaben an den Kammelstrand zu holen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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