Unglaubliche blau-rote Kombination

Von einem Leser aus NRW erhielt ich einen heute bizarr anmutenden Artikel aus dem „Sportmagazin“, in dem auf einen 3:0-Sieg einer kombinierten Auswahl des TSV 1860 und des FCB gegen Kopenhagen verwiesen wird. Anno 1952 kurz vor Weihnachten.
Heute undenkbar, oder nicht? Vor allem: Wie viele Rote würden in unserer blauen Elf Platz finden???
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Prestigeerfolg in Zell am Ziller

Nach dem schon etwas ernüchternden 1:3 gegen Gladbach wurde dieses Negativergebnis gestern mit dem verdienten 2:1 gegen Werder Bremen in Zell am Ziller relativiert.
Gladbach hat eine ganz andere Qualität als die Hanseaten, vor allem im schnellen, sauberen Umschaltspiel.
Unsere Löwen steckten den Rückstnd durch ein kurioses Eigentor von Mölders schnall weg und erzielten zwei schöne Tore, wobei Mölders mit einer blitzsauberen Torvorlage zum eiskalt verwertenden Mugosa seinen Fehler wiedergutmachen konnte.
Ein Kompliment verdiente sich erneut der junge Uduokhai als umsichtiger Nebenmann des erfahrenen Mauersberger in der Innenverteidigung und auch die Torwartfrage scheint nach der überzeugenden Vorstellung Eichers noch nicht entschieden zu sein.
Andrade könnte mit seiner Wucht und Dynamik zu einer wichtigen Größe im Offensivspiel werden. Man darf gespannt sein, wer die angekündigten nächsten Neuzugänge sein werden.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Aufschlussreicher Test gegen Gladbach

Puh, dieses eher noch schmeichelhafte 1:3 war nach einer noch weitgehend ausgeglichenen ersten Halbzeit sehr aufschlussreich.
Während bei uns Jugendspieler wie Weeger oder Neuhaus zur Pause kamen, brachte Gladbach Stindl oder Hahn. Überhaupt war die Borussia als Spitzenteam der Bundesliga ein Gegner, der schonungslos die Schwächen unserer Mannschaft offenlegte.
Schlechtes Stellungsspiel und fehlende Grundschnelligkeit (Rodnei, Yegenoglu), unnötige Elfer (Mauersberger!), riskantes Torwartspiel (Ortegs verschleppt viel zu oft das Tempo) und im offensiven Mittelfeld sowie Sturm eigentlich nur bei Standards Torgefahr.
Es muss dringend (!!!) auf mindestens vier Positionen qualitativ nachgerüstet werden, um zumindest einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen.
Sicher war Gladbach der erwartet spielstarke Gegner, aber beí denen beginnt die Saison auch erst Ende August.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Sommer-Spezialangebot „Sechzig Momente“

Einen Monat läuft ein Sommer-Spezialangebot für die „Sechzig Momente“:
15,65 € incl. Versandkosten. vom 20.7. bis 20.8.

Manni Wagner (+ 2015): „Dieses Buch ist ein Muss für jeden Löwenfan.“

Karsten Wettberg: „Ich hoffe, dass viele, viele, am besten alle Löwenfans in den Genuss kommen, dieses tolle Buch zu lesen.“

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Achtungserfolg in Giesing

Selbst wenn man berücksichtigt, dass bei Borussia Dortmund noch zahlreiche Stammkräfte fehlten und ab der 70. Minute nur noch eine bessere U 21 auf dem Platz stand, so ist das gestrige 1:0 der Löwen doch als Achtungserfolg zu werten.
Zumindest in HZ 1 waren beim BVB gestandene Profis wie Schmelzer, Sokratis, Ginter, Kagawa, Castro, Rode oder der starke Neuzugang Dembele auf dem Feld und auch Löwencoach Runjaic wechselte nach dem Seitenwechsel nahezu komplett durch.
Die Stimmung auf Giesings Höhen bei einem Testspiel war wieder einmal sensationell und  das erfreulicherweise ganz ohne Pyro.
Bei den Sechzigern gefielen mir trotz zweier unnötiger Aussetzer (Nr. 1 machte er mit dem gehaltenen Elfmeter von Castro selbst wieder wett) Neukeeper Zimmermann, der viel Ruhe ausstrahlt, der emsige Siegtorschütze Aycicek, Neuzugang Matmour mit selbstbewussten Dribblings und Abwehrchef Mauersberger. Andrade, dessen Verpflichtung immer noch nicht in trockenen Tüchern ist, könnte ein sportliches Juwel sein, wenn er seine Disziplinlosigkeiten und seinen Eigensinn rasch abstellt.
Defensiv war die Gesamtleistung sehr ordentlich, so dass Dortmund trotz aller Dominanz kaum zu Großchancen kam.
Dringend zu verbessern gilt es aber die Passgenauigkeit im Umschaltspiel. Hier läuft viel zu selten alles rund.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Vorsichtiger Optimismus

Nach den beiden letzten Horrorjahren, die uns Fans alles, aber wirklich alles an Nervenkraft und Vereinstreue abverlangten, scheint aktuell ein vorsichtiger Optimismus nicht unangebracht.
Das Trainingslager lief vielversprechend und der neue Trainer Kosta Runjaic hat dort nach übereinstimmenden Meldungen und Kommentaren so intensiv wie keiner seiner zahlreichen Vorgänger mit einem hoch engagierten Trainerstab gearbeitet.
Auch scheinen die Neuen, wie Torhüter Zimmermann, Busch, Matmour, Andrade oder der heute verpflichtete Montenegriner Vujcovic wirkliche Verstärkungen zu sein.
Im Sturm und offensiven Mittelfeld sollte allerdings noch nachjustiert werden.
Zudem scheint der aktuelle Kader für meinen Geschmack quantitativ noch zu aufgeblähtzu sein.
Ich hoffe nur, dass unsere überaus talentierten Junioren eine echte Chance bekommen und zu einem festen Bestandteil des Kernkaders werden.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Durchschlagskraft?

Schon die Quali- und Vorbereitungsspiele zeigten auf, woran das Spiel der deutschen Mannschaft krankt.
Ballbesitz überragend. Spielanteile bis zum gegnerischen Sechzehner überzeugend.
Aber: Wo bleibt die Durchschlagskraft im gegnerischen Strafraum? Wo die Gier, einen Abschluss auch ins Ziel zu bringen?
Der allgemein so hochgejubelte Kimmich brachte doch keine einzige saubere Flanke nach innen, nützte seine zahlreichen Freiräume auf der rechten Seite nie.
Und Dauerschwätzer Müller, intern nur „Radio Müller“ genannt, lief zwar viel, aber mit wenig Hirn für den richtigen Laufweg und gehörte in allen sechs Spielen (Siehe auch Bewertung im Kicker und in der Sportbild) zu den schwächsten Spielern, ohne jemals ausgewechselt zu werden.
So genügte den Franzosen eine Durchschnittsleistung und eine hohe Effizienz im Abschluss, um nicht einmal unverdient ins Finale einzuziehen.
Schade, da wäre viel mehr drin gewesen!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Endlich den Italienfluch beendet

Das war nichts für schwache Nerven gestern … Endlich konnte unsere Nationalmannschaft den Fluch, gegen Italien bei einer Endrunde nicht gewinnen zu können, ablegen.
Die jungen Spieler wie Hector, Kimmich und Draxler behielten im Gegensatz zu den etablierten Akteuren wie Müller, Özil und Schweinsteiger die Nerven und sicherten den verdienten Einzug ins Halbfinale. Gratulation!

Und unsere Sechziger? Die sind nach einem respektablen 1:1 am Freitag gegen den FC Basel nun im Trainingslager in der Steiermark und hoffen auf weitere Neuzugänge.
Das Training unter Runjaic scheint intensiver zu sein als in den Vorjahren.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Unwürdiges Schauspiel mit Kreuzer und Stahl

Wie die Löwen-Verantwortlichen mit Oliver Kreuzer aber auch mit verdienten, langjährigen Spielern wie Dominik Stahl umgesprungen sind, das war in meinen Augen unterste Schublade.
Kreuzer durfte noch zur MV, durfte bis zuletzt Transfers tätigen und wurde dann vom Hof gejagt. Sein Nachfolger Eichin wird ja immerhin zum 1. August (!) sein Büro beziehen …

Domi Stahl wurde per Handynachricht mitgeteilt, dass seine Dienste nicht mehr benötigt werden. Nach vielen Jahren solch ein Umgang mit einem Urgestein, das immer bereit war, trotz Verletzungen dem Verein treu zu dienen.
Niveaulos. Schäbig. Feig.
Das tut einem in der Seele weh für diesen großartigen Löwen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Kontinuität bleibt das große Fremdwort

Sofern SD Oliver Kreuzer nicht selbst den Absprung suchte, wonach es aktuell überhaupt nicht aussieht, sind die Ereignisse am heutigen Nachmittag wieder einmal ein Spiegelbild der seit Jahren völlig planlosen Personalpolitik in diesem Verein.
Wie kann man vier Tage vor dem Saisonstart einen seriösen und nach außen hin Ruhe ausstrahlenden Sportdirektor, der gerade dabei war, personell die Weichen für eine sportlich gute Zukunft zu stellen, nach gerade einmal 8 Monaten Amtszeit feuern und – wie es den Anschein hat – durch den Ex-Eishockeymanager (Kölner Haie) und in Bremen nicht sonderlich erfolgreichen Eichin ersetzen.
Dieser Club, der so dringend Kontinuität bräuchte, neigt zum Wahnsinn und zur Selbstzerstörung.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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