Michi Liendl

Die einen: Zu langsam. Keine Athletik. Zweikampfwerte ungenügend. Laufleistung mäßig.
Die anderen: Unser technisch bester Spieler. Tolle Spielübersicht. Klasse Weitschüsse und Standards. Eine Bank vom Elfmeterpunkt.

Michi Liendl, ein Österreicher, der polarisiert.
Er selber: Schaut auf meine Scorerpunkte. Bin für die Bank zu schade.
Pereira:    Muss an Defiziten arbeiten.
Meine Meinung: Wir brauchen ihn, aber bitte nur bei optimaler Fitness.
2.Bundesliga heißt vor allem fighten, laufen, grätschen und dann spielerische Glanzlichter setzen.
Idealer Joker ab Minute 60.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Glanzloser, aber wichtiger Dreier im Abstiegskampf

Durchschnaufen nach dem so wichtigen 2:1-Sieg gestern vor der ordentlichen Kulisse von 22 600 an einem regnerischen Freitagabend in München.
Glanzlos. Spielerisch mau. Abwehrriegel der Würzburger mühsam geknackt.
Ba als Abwehrstabilisator und Kopfballspezialist mit dem so wichtigen 1:0.
Liendl in der Jokerrolle wertvoll als Flankengeber und gewohnt sicherer Elfmeterschütze.
Würzburg defensiv, destruktiv, kampfstark. 60 defensiv nachlässig mit einem völlig unnötigen und zudem haltbaren Gegentor in der Nachspielzeit.
Aigner verbessert mit Zug zum Tor. Olic eigensinnig.
Die Fans stimmungsvoll wie schon lange nicht mehr.

Endlich einmal ein nicht schon am Freitag versautes Löwenwochenende.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe.

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Nie wären drei Punkte so wertvoll …

Wiedergutmachung nach dem jämmerlichen 0:2 von Würzburg. Laufbereitschaft wie gegen den Club. Zweikampfhärte. Handlungsschnelligkeit.
Konzentration beim Torabschluss und im Abwehrverhalten.
Löwen sein! Morgen zwischen 18.30 Uhr und 20.18 Uhr.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Blogmüdigkeit

Dass ich erst heute auf die letzten Ereignisse eingehe, ist einer gewissen Blogmüdigkeit geschuldet. Mich nervt die Außendarstellung des Vereins wie auch die hasserfüllte, hämische und verlogene Presse und Dauerkommentierung von ehemaligen  Löwen,
Brause-Geldgeiern, unflätigen Sportbild-Kommentatoren mit fettigem Haarkleid und BR1-Reportern nur noch. Waren die im Falle der vorbestraften Wirtschaftskriminellen der Roten genauso investigativ und polemisch?
Es wird gelogen, dass sich die Bild-Balken biegen und keine Bereitschaft signalisiert, sich endlich wieder stilvoll, sachlich und fair gegenüber dem Presseopfer 1860 zu verhalten.
Bad news über unseren Club sind ein gefundenes Fressen für die Boulevardmeute, das Sportliche gerät total ins Hintertreffen.
Wenn ein Sportbild-Draxler von einem durchgeknallten Investor-Wüstling schreibt, dann ist eine Schmerzgrenze überschritten worden. Unsere Verantwortlichen sollten bloß nicht den Fehler machen, sich auf dieses provokative und hoch explosive Niedrigstniveau einzulassen. Mit eingeschränkter Pressefreiheit haben die Restriktionen gegenüber dieser „Speichellecker-Mafia“ ohnehin nichts zu tun.
Man stelle sich nur einmal vor, wie die Roten auf solch eine Berichterstattung reagiert hätten!
Zum Sportlichen auch noch ein paar Worte: Nach der erneut unnötigen 8.(!) Auswärtsniederlage in Folge (5 von 36 möglichen Punkten auf des Gegners Platz sind ein Totalfiasko!) besteht dringender Handlungsbedarf , auch mal eine kleine Siegesserie aufzubauen. Der Anfang dazu muss am Freitag gegen Würzburg gemacht werden.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Redet miteinander – am besten an einem runden Tisch!

Das unsägliche und leider aktuell tägliche Affentheater mit der Münchner Presse zieht leider Gottes weit über die regionalen Pressegrenzen seine Kreise und geradezu dankbar berichten viele Redaktionen bedingt sachlich, seriös und wahrheitsgetreu über das „Pressefutter“ TSV 1860, den aktuellen Tabellenvierzehnten der zweiten deutschen Bundesliga. Wir stecken in der medialen Schublade fest und können nicht auf Dauer im Kriegszustand mit dem einflussreichen Boulevardjournalismus sein.
Leute wie ein bei der DFL kläglich gescheiterter Herr Rettig befeuern mit zum Teil unwahren Behauptungen und ihrer Polemik noch das Ganze.
Unsere internationalen Vereinsvertreter reagieren übersensibel und zum Teil auch ungeschickt, kannst du doch bei allem berechtigten Widerstand höchstens einen Phyrhussieg gegen die allmächtige Presse erringen.
Deshalb meine Bitte: Setzt euch endlich wieder an einen möglichst runden Tisch und tragt euren zum Dauerzustand ausufernden Konflikt fair, sachlich und ergebnisorientiert aus.
Zum Wohle des Vereins und auch der an 1860-Nachrichten massiv interessierten Presse.
Wir Fans sind nur noch genervt.
Auch möchte der Führungsclique des roten Stadtnachbarn dringend angeraten sein, sich angesichts der eigenen, alles andere als unbefleckten jüngsten Vergangenheit, aus dem Leben des Münchner Traditionsclubs verbal komplett herauszuhalten und lieber vor der eigenen – aufgrund Steuer-, Zoll- und Ehrenamtsvergehen verdreckten – Haustüre zu kehren.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Große Chance vertan

Mit einem durchaus möglichen Heimsieg gegen St.Pauli hätten unsere Löwen einen Riesenschritt Richtung Klassenerhalt gehen können, aber offenbar bleibt uns Fans auch diese Saison nichts erspart. Liest man die Statistikdaten dieses unnötigen 1:2, so dominiert Sechzig zwar bei den Ecken, der Anzahl an Torabschlüssen und im Ballbesitz klar, aber in den abstiegskampfrelevanten Daten wie Laufleistung und vor allem Zweikampfstärke liegen die Hanseaten klar vorne.
Was deutlich zum Ausdruck bringt, woran es heute krankte. Viele hatten wohl gedanklich nach dem 1:0 eine Fortführung der Heimserie vorausgesetzt, nicht aber mit der leidenschaftlichen Kampfmoral des Gegners gerechnet.
Selbstgänger gibt es aber im Kampf um den Klassenverbleib nicht. Dies sollten insbesondere Akteure wie der erneut sehr fehlerbehaftete Boenisch und auch einige Neuzugänge ganz schnell verinnerlichen, denn nur mit einer Beendigung der desaströsen Auswärtsbilanz (was in Hannover alles andere als leicht werden wird) kann der Anschluss ans Mittelfeld realisiert werden.
Was heute so leicht möglich gewesen wäre, aber mit ungenügender Laufleistung und nachlässigem Zweikampfverhalten leichtfertig aufs Spiel gesetzt wurde.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Wieder ein „Sechs-Punkte-Spiel“

Die desaströse Auswärtsserie mit zuletzt sieben Niederlagen in Folge (Negativrekord seit dem Abstieg 2004! ) macht es dringend und zwingend erforderlich, zuhause dreifach zu punkten.
Ein Sieg im morgigen Heimspiel gegen das zuletzt sehr starke St. Pauli vor erwartet guter Kulisse sollte deshalb für größeren Sicherheitsabstand auf die Abstiegsplätze sorgen.
Die Heimbilanz gegen die „Kiezkicker“ liest sich so schlecht nicht:
Seit 2007:     2:1, 5:1, 2:1, 1:1, 0:2, 0:2, 2:1, 2:0.
Dazu wünscht man sich die Einstellung der beiden letzten Heimspiele gegen den KSC und den Club.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Unerklärlich!

Nach zwei ordentlichen Heimspielen zeigten unsere Löwen wieder einmal ihr zweites „Auswärtsgesicht“. Man kann bei Union verlieren, aber der Leistungsabsturz macht einen schon sehr nachdenklich. Die Berliner waren in allen fußballrelevanten Tugenden haushoch überlegen: Zielstrebig. Schnell. Giftig. Athletisch. Mit Zug zum Tor. Handlungsschnell. Mannschaftsdienlich.
Das mehr als schmeichelhafte (nur) 0:2 aus Löwensicht war noch das Beste, was dieser gebrauchte Freitagabend zu bieten hatte. Die Mannschaft war mindestens eine Klasse schwächer als die dynamischen und eingespielten Gastgeber, die unsere schlimmen Aufbaufehler zum Glück nur ansatzweise ausnützten und 60 phasenweise an die Wand spielten.
Lediglich Tormann Ortega erreichte Normalform, vor allem die Jungen wie Lacazette und der verträumte Uduokhai standen total neben sich.
Ich finde es schon mehr als beängstigend, wie hilflos und schläfrig unsere Mannschaft auftrat, die nie in der Lage war, Union Paroli zu bieten.
Nochmals: Man kann dort verlieren, aber die Art und Weise ist schon bedenklich. Sehr bedenklich!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

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Ende der Auswärtsmisere an der alten Försterei?

Nach der neugewonnenen Stabilität gilt es am Freitag (warum muss nach nur vier Tagen erneut gespielt werden, Herr Spieltagsplaner?) an der alten Försterei in Berlin damit anzufangen, aktiv gegen die Auswärtsmisere (5 von 30 möglichen Punkten, zweitschwächste Bilanz der Liga) anzugehen. Kein leichtes Unterfangen bei der Heimstärke von Union. Und dennoch machbar, wenn man die letzten Spiele dort betrachtet:   1:1, 1:0, 1:0, 2:2, 4:1 und im Vorjahr 0:3 aus Löwensicht.
Ich bin guter Dinge, dass selbst beim aktuellen Tabellendritten ein Dreier möglich ist, sofern die Mannschaft an ihre Leistungsgrenze geht und die gegen den Club so hohe Lauf- und Zweikampfbereitschaft beibehält.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Heimspiel-Sechser als Löwenpremiere

Nach gefühlten mindestens 25 Jahren hat unsere neuformierte Mannschaft endlich einmal auch das zweite Heimspiel in Serie verdient gewonnen und den leider nur rund 24 000  an diesem tristen Montag ein klares Signal gesendet, das so nach dem Lottespiel nicht unbedingt zu erwarten war. So schnell wie nur möglich wollen diese Löwen aus dem Abstiegskeller ins gesicherte Mittelfeld vorstoßen.
Das Spiel heute war ein erster Fingerzeig in die richtige Richtung, wenngleich man es den zum Glück offensiv harmlosen Franken in einigen Zweikampfsituationen durch inkonsequente Spielweise relativ einfach gemacht hätte. Die beiden Tore waren sehenswert und wurden von den Neuzugängen Ba und Lumor selbstbewusst erzielt.
Die schon gegen den KSC ergriffene taktische Maßnahme mit zwei defensiven Mittelfeldspielern zeigte erneut Wirkung und der Sieg war eigentlich nie ernsthaft in Gefahr. Ein Sieg beim Tabellendritten Union am Freitag ist so unwahrscheinlich nicht, wenn die Mannschaft in einigen engen Zweikämpfen noch intensiver zur Sache geht.
Freuen wir uns über einen schönen Montagabend mit spielerisch überzeugenden Löwen, die zuhause zu einer echten Macht zu werden scheinen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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