Der fehlende Anstand des Herrn Poschner

Was hat uns dieser Mann geblendet, dieser Berufsanfänger aus dem sonnigen Süden mit seinen ach so tollen spanischen Neuzugängen. Von 4-3-3 war die Rede, von gnadenlosem Attackieren und Pressing. Schon im ersten Heimspiel gegen Aufsteiger Leipzig im August wurde diese Zielsetzung ad absurdum geführt, als uns diese beim 0:3 mit Pressing an die Wand spielten. Und das wiederholte sich in mindestens 10 Heimspielen.
Während andere Teams Stürmer haben, die die gegnerischen Verteidiger früh anlaufen, haben wir die lauffaulsten Offensiven der gesamten Liga. Nicht einmal in der Kreisliga wird so träge und behäbig verschoben bzw. attackiert! Und dann brauchst du dich nicht zu wundern, wenn uns eine Mannschaft wie der KSC erdrückt.
Diesem Poschner fehlt einfach alles, um ein intaktes Team aufzubauen. Spätestens in der Winterpause hätte von der Vorstandschaft die Reißleine gezogen werden müssen, aber der Herr P. wollte ja – geschützt von seinem Lakai Noor Basha – nicht zurücktreten.
Das muss man sich mal vorstellen! Wenn der nur einen Hauch von Anstand hätte, dann hätte der sich in den nächsten Flieger gen Spanien gesetzt und seine von ihm protegierten spanischen Granaten gleich mitgenommen.
Jetzt dürfen es Spieler richten, die in der Vorrunde noch in der Regionalliga Bayern kickten. Was für ein Armutszeugnis für diesen “Sportdirektor”.
Ein Stefan Reuter war nicht mehr gut genug für uns … Der hat mit Fußballverstand eine Mannschaft zusammengestellt, die nun sogar international spielen darf!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Nimmt denn das Leiden kein Ende?

Im Grunde genommen war es ein kleines Pfingstwunder, dass sich diese Löwenmannschaft mit solch einem ängstlichen und fehlerhaften Auftritt beim auch nicht gerade überragenden KSC in die Relegation gerettet hat. Wenn man sieht, wie sich Aue, dessen Keeper Männel noch ein tolles Kopfballtor zum 2:2 in Heidenheim gelang, gewehrt hat und am Ende fast noch gesiegt hätte, dann wird dieser müde und mutlose Löwenauftritt noch unerklärlicher. Im Grunde genommen wäre ein Abstieg nach 34 Spielen nicht unverdient gewesen.
Nun geht also die Leidenszeit für uns Fans weiter … Holstein Kiel, die man im August im Pokal äußerst glücklich besiegen konnte, wird eine kompakte, kompromisslose, schwer zu spielende “Ostseenuss” mit dem Exlöwen Schäffler als ständigem Unruheherd in vorderster Front. Hat unsere Mannschaft noch den Biss und den Charakter, diese beiden Spiele positiv zu gestalten? Ich habe meine Zweifel. Gr0ße Zweifel.
Wer aber den Dritten der dritten Liga nicht packt, der steigt zurecht ab.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Schlüssel zum Klassenerhalt

Konzentriert beginnen. Nein, nicht konzentriert, hoch konzentriert. Kompakt stehen. Aggressiv in die Zweikämpfe. Keine Räume für den brandgefährlichen Hennings öffnen, der uns zuletzt mehrfach abgeschossen hat. Jammerschade, dass mit Kagelmacher unser schnellster Abwehrspieler mit gutem Stellungsspiel fehlt. Das Risiko mit dem Amaspieler Kovac würde ich nicht unbedingt eingehen, sondern den schnellen Maxi Wittek als Linksfuß nach rechts hinten beordern.
Dann … als Team verteidigen, auf schnelle Ballgewinne aus sein, blitzschnell umschalten und wie in den beiden letzten Spielen aus wenigen Chancen viel machen. Vor allem aber: Löwenherz, Löwenbiss, Löwenmut auf dem Platz zeigen.
Dann kann das kleine Wunder Klassenerhalt wahr werden. Auch mit Gottes Segen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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“Ich bin nicht der beste Spieler, aber …”

Deine ehrliche Selbsteinschätzung ehrt dich, Gui Vallori. Seit Januar 2012 spielst du bei den Löwen. Die Fans haben dich schnell in ihr Herz geschlossen. Wegen deines herausragenden Kampfgeistes. Deiner spektakulären Kopfballtore. Deines Siegeswillens. Sie haben sicherlich auch geschimpft über verlorene Laufduelle oder Abwehrfehler.
“Ich bin nicht der beste Spieler, aber ich gebe immer alles.”
So wie am Sonntag gegen den Club. Zuerst das so wichtige Ausgleichstor. Am Ende in der Nachspielzeit, als Nürnberg wütend über das nicht gegebene Tor auf den Ausgleich drängte, diese unglaubliche und schon fast aberwitzige Willensstärke, trotz eines Kreuzbandrisses nochmals auf den Platz zurückzukehren und quasi auf einem Bein ein wichtiges Kopfballduell zu gewinnen.
Dafür schätzen wir dich, Löwe aus Mallorca! Du wirst uns fehlen in Karlsruhe, Gui!
Komm bald zurück, bitteschön in Liga 2.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Löwenkrieger Vallori, Adlung und Wolf

So, soeben zurück mit meinen Freunden vom Löwenstammtisch Babenhausen nach einer entspannten Busfahrt. Nach einem wahren Abstiegskrimi, den die Löwenkrieger auf unserer Seite nach einer verkrampften ersten Hälfte entschieden.
Vallori, der zwar beim 0:1 im Laufduell vor der Flanke zweiter Sieger blieb, aber mit dem tollen Kopfball zum 1:1 die Wende einleitete. Ein echter Löwenkrieger. Bissig bis zum geht nicht mehr. Auch am 2:1 federführend beteiligt. Unglaublich, dass der nach seiner leider schweren Verletzung (Kreuzbandriss!) nochmal auf den Platz kam und ein wichtiges Kopfballduell gewann.
Danke, Gui, du bist und bleibst ein echter Löwe! Was für ein Löwenbiss!
Dann Wolf, der mit seinen mutigen Dribblings Pinola bis aufs Blut reizte und für frischen Schwung nach der Pause sorgte. Der Löwenkrieger-Joker. Und natürlich Adlung, der nach der Pause das Spiel mehr und mehr an sich riss und im Gegensatz zu Nastase (HSV 1981, dann Abstieg) und Kiojo (2004 Hertha, danach Liga 2 für mittlerweile 11 Jahre) die Nerven behielt und souverän verwandelte.
Und wir haben in Minute 86 auch mal das Löwendusel gehabt, das uns diese Saison selten hold war. Man kann und darf sich über diesen wunderbaren Löwensieg und die atemberaubende Kulisse (68 500) freuen. Gänsehaut pur!
Auch bei meiner 77-jährigen Mutter, die erstmals in der AA war.
Nun muss ohne Kagelmacher, Vallori und Rama beim KSC das Löwenwunder vollendet werden. Verdient hätten es sich Mannschaft und Trainerteam nach den letzten Monaten allemal.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Stadtteilspaziergang in Giesing

Es ist aller Ehren wert und verdient den größten Löwenrespekt, was Dr. Markus Drees und seine Mitstreiter von den “Freunden des Sechzger Stadions” seit Jahren in ihrem Kampf um den Erhalt der Giesinger Heimat geleistet haben.
Dazu gehören auch die seit Jahren durchgeführten Giesinger Stadtteilspaziergänge, die unter der Leistung von Markus und Stadtführerin Stephanie Dilba (ebenfalls engagiertes Mitglied bei den FdS) einen überaus informativen und spannenden Blick auf die historischen Stätten der Sechziger und den Stadtteil Giesing werfen, der sich von einem Dorf zu einem attraktiven Stadtteil mit 100 000 Einwohnern entwickelte.
Oben am Giesinger Berg, den wir über einen steilen Hang erklommen hatten, durfte ich den Moment aus meinem Buch vorlesen, als ich als unerfahrener, naiver 16-Jähriger vom “Lande” zu Fuß den “Anstieg” vom Marienplatz auf den Giesinger Berg in Angriff nahm, um einen 4:0-Sieg gegen Würzburg 04 im Dezember 1976 erleben zu dürfen.
Die gestrige Führung endete natürlich im Grünwalder Stadion, wo unmittelbar vor Spielbeginn der Amas gegen Ingolstadt noch ein Blick in die nicht gerade überdimensionierte Heimkabine und den urigen Presseraum hoch droben gworfen werden durfte.
Ein wirklich mit viel Detailliebe zelebrierter Stadtteilspaziergang endete schließlich mit einer weiteren kurzen Leseprobe, meinem ersten Flutlichtspiel im Sechzger Stadion.
Man kann den Verantwortlichen nur nochmal eine Riesenkompliment aussprechen, sind es doch genau solche Aktionen, die Löwensympathisanten (gestern 35!) noch mehr die Verwurzelung der Löwen in der Münchner Geschichte bewusst machen.
Das anschließende RL-Spiel sah vor leider nur 1008 Besuchern (die aber 90 Minuten durchsangen!) eine ganz starke, da sehr dynamisch und mit wenigen Ballkontakten schnell und zielstrebig auftretende Löwenelf, bei der man manchmal das Gefühl hatte, dass Laufwege und Automatismen besser einstudiert wirkten als bei den Profis. Die das Spiel nach der Pause unverständlicherweise total aus der Hand gab und nach zwei haarsträubenden Abwehrböcken (Trainer Bierofka sprach von A-Klassenfehlern) tatsächlich noch mit 1:2 verlor.
Hoffentlich dürfen die Amas als guter Tabellendritter auch nächste Saison Regionalliga spielen, was von den Profis abhängt, deren Abstiegsthriller heute Nachmittag vor einer Rekordkulisse hoffentlich (!!!!!) zum Happyend dieser Spielzeit 2014/15 beitragen wird.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Hoffen auf das “Löwenwunder”

Es muss schon ein kleines Löwen-Fußballwunder passieren, um doch noch die Klasse zu halten. Dazu brauchen war am Sonntag ab 15.30 Uhr Leidenschaft.
Krieger auf dem Platz. Denen bewusst ist, dass das Wohl eines der größten Traditionsvereine Deutschlands auf dem Spiel steht. Arbeitsplätze vernichtet, ein Nachwuchsleistungszentrum der Extraklasse vor dem Ende stehen könnte.
Bedenklich, dass mit Kagelmacher, Vallori und Schindler gleich drei unserer Viererkette mit der 4. gelben Karte vorbelastet ins Spiel gehen werden. Was aber keine Rolle spielen darf. Die Mannschaft muss brennen, ohne zu überpacen.
Im Tal der Löwentränen waren wir ein Jahr lang. Nun wäre der ideale Zeitpunkt, dieser blauen Treuekulisse wieder ein Lächeln auf die Fanlippen zu zaubern.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Politiker und 1860

Nicht wenige Politiker haben in den letzten Jahrzehnten unseren TSV 1860 – vielleicht auch in Ermangelung eines für sie freien “Logenplatzes” beim FCB – durchaus auch schon einmal instrumentalisiert bzw. über Vorstandschaft und Verwaltungsrat (diesmal in Ermangelung fußballspezifischer Grundkompetenzen) in die Bredouille gebracht.
Namen wie Riedl, Hohlmeier oder Zehetmaier mögen sinnbildlich für diese Aera stehen.
Zwei Politiker darf man meines Erachtens von diesem Vorwurf freihalten, sind sie doch seit vielen Jahrzehnten Blaue durch und durch und dies auch geblieben.
Zum einen unser scheidender Verwaltungsratsvorsitzende Siegfried Schneider, mein ehemaliger oberster Dienstherr als Kultusminister. Und natürlich auch der in meiner mittelschwäbischen Heimat aufgewachsene Vollblutpolitiker und ehemalige Finanzminister Theo Waigel, der den Löwen seit Ende der Vierziger Jahre (!) eng verbunden ist und wie wir alle aktuell ein tief Mitleidender ist.
Von dem ich heute eine sehr persönliche Leserstimme zu den “Sechzig Momenten” erhielt, die unter “Leserstimmen 60 Momente” nachzulesen ist.

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Anspannung pur

Diese gnadenlose Saison mit allen nur erdenklichen Löwen-Tiefschlägen steuert unbarmherzig auf ihr Finish zu. Die Anspannung ist greifbar und der unglaubliche Kartenboom für das letzte Heimspiel gegen den Club (Stand heute waren bereits über
50 000 Karten weg!) steigert die Vorfreude auf den Sonntag um 15.30 Uhr.
Zweimal bereits hat 1860 ein entscheidendes letztes Heimspiel um den Klassenerhalt erfolgreich bewältigt: 1980 das von mir im 25.Moment der “Sechzig Momente” ausführlich geschilderte Nachspielzeit-Happyend mit Herbert Schellers Traumtor vor der ekstatischen Nordkurve zum 3:2-Sieg gegen Kaiserslautern im Olympiastadion.
Und 2006 das mühselige, gegen 8 Saarbrücken erzitterte 1:0 durch Patrick Milchraums frühes Tor, im “Löwenleo” Bestandteil der Dramaturgie.
Gegen Saarbrücken, das sich in den Duellen mit Kickers Würzburg wieder anschickt, in die dritte Liga zurückzukehren.
Die uns Löwen droht. Die es am Sonntag und eine Woche darauf beim KSC mit allen noch verfügbaren Kräften auf Spielfeld und Tribünen abzuwehren gilt.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Die Hoffnung schwindet …

Nach dem gestrigen Silberstreif am Löwenhorizont, diesem unglaublich schmeichelhaften 1:0 beim FSV Frankfurt, war der heutige Spieltag alles andere als ein Hoffnung schenkender. Pauli gewinnt am Betzenberg, Aue nicht unerwartet bei Union.
Wir haben es weiter nicht mehr selber in der Hand und nun ein “Heimspiel” gegen den Club vor der Brust, der uns nichts schenken wird. 45 000 Karten sollen bereits verkauft sein. Vielleicht schließt sich am Sonntag nach zehn Jahren der Kreis dort draußen in Fröttmaning, wo 2005 mit einem 3:2 gegen ausgerechnet den Club im Premierenspiel alles seinen unheilvollen Lauf nahm.
Viel Hoffnung machen mir die letzten Auftritte unsere Löwen nicht. Bei allem Bemühen einzelner Spieler ist das – auch im Vergleich zu Aalen, Aue oder Pauli – keine in sich homogene, kampf- und willensstarke Einheit, die einem als Fan das Gefühl vermittelt, mit guter Körpersprache und breiter Brust das Ganze noch zum Positiven zu wenden.
Nur zu gerne lasse ich mich aber eines Besseren belehren.
Und eines sei nochmal gesagt: Wie naiv kann man als Sportdirektor sein, in der Winterpause Spieler ausgerechnet zu direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ziehen zu lassen! Bobby Wood war wieder ein Aktivposten für Aue.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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