Innenseite, liebe Löwenstürmer!

Es muss nicht immer der Vollspann sein, wenn man frei vor dem Tor zum Abschluss kommt. Wie abgezockt und reaktionsschnell hat doch Kai Bülow gegen Kiel das Rettertor gemacht!

Mit der Innenseite. Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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„Das Runde muss ins Eckige“ (Sepp Herberger)

Ich kann mich nicht daran erinnern, wann eine Löwenmannschaft letztmals solch einen fulminanten Start hinlegte wie gestern gegen den Club. Nach drei Minuten hätte man schon zwingend mit 2:0 führen müssen und zumindest den blau gefärbten Teil im gut besetzten Stadion ausflippen lassen. Zuerst der Blitzkonter mit Adlungs Traumpass auf den durchstartenden Okotie, dann die vergebene Kopfballchance des völlig freistehenden Schindler nach Liendls Freistoß. Manchmal beschleicht einen fast das Gefühl, das im Vorjahr gegen Nürnberg und Kiel deutlich überstrapazierte Glücksmoment hat sich in dieser Spielzeit von den Löwen abgewendet und zeigt vor allem Okotie (was hat der schon für Großchancen in dieser Saison liegen lassen) und Kapitän Schindler (mehrere völlig frei vergebene Riesendinger) die kalte Schulter.
Vielleicht ist es aber auch eine Qualitätsfrage, wenn Chancen immer wieder auf die gleiche Art und Weise versiebt werden …
„Das Runde muss ins Eckige“ … Nur wenn es über intensives Torschusstraining gelingt, den Bock hier umzustoßen, belohnt sich das Team endlich für den erbrachten Aufwand.
„Das Runde muss ins Eckige!“ Schon am Sonntag in der alten Försterei bei Union.
Und bitte, ihr Löwenverteidiger: Passt mir auf den Bobby Wood, diesen undankbaren Gesellen, auf. Der weiß aktuell, wie man das Runde ins Eckige bringt.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Unglaublich, aber leider wahr

Da liefert Sechzig das wohl mit Abstand beste Heimspiel der Saison ab, spielt sich gegen den Tabellendritten aus Nürnberg mindestens acht glasklare Torchancen heraus, um am Ende mit dem Standardergebnis dieser Saison (0:1) wieder mal mit leeren Händen dazustehen. Kämpferisch, läuferisch und auch spielerisch war das über weite Strecken vollkommen überzeugend. Die beiden Spitzen Okotie und Mölders waren sehr agil, versiebten aber eine Vielzahl klarster Chancen oder übersahen (wie im Fall Okotie) mehrmals den besser postierten Mitspieler.
Insgesamt eine geschlossene Mannschaftsleistung mit zwei Kritikpunkten: Linksverteidiger Wittek wirkte oft überfordert und die neue Nummer Eins im Tor, Ortega, macht das Spiel immer wieder viel zu langsam. Eine starke Partie spielten die viel gescholtenen Adlung und Liendl.
Die Länderspielkulisse (51 200), darunter gewiss 20 000 Clubberer, sah ein gutklassiges „Derby“, bei dem Clubtormann Schäfer zum Matchwinner avancierte.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Hoffnungsträger für eine extrem schwere Rückserie

Unaufgeregt und sachlich scheint mit Sportdirektor Oliver Kreuzer zum ersten Mal seit vielen Jahren so etwas wie grundsolide Personalpolitik bei den Löwen betrieben zu werden. Fünf  Eigengewächse, denen – abgesehen von Marius Wolf –  der sportliche Durchbruch bei den Löwen leider nie so richtig gelungen ist, wurden abgegeben. Dafür kamen gestandene Profis an die Grünwalder Straße, die überwiegend über Zweitligaerfahrung verfügen und zu Hoffnungsträgern für die extrem schwere Restsaison (nur noch 15 Spiele) werden könnten.
Allerdings sei neben leiser Euphorie auch angemahnt, dass die Transfers Mölders, Mauersberger, Aycicek und vor allem Beister im zurückliegenden Jahr wenig bis keine Spielpraxis hatten und sich erstmal ins Teamgefüge eingliedern müssen.
Insbesondere Mauersberger gelang dies gestern beim 5:1 – Testspielsieg in Burghausen eindrucksvoll mit zwei schönen Kopfballtoren nach Standards, die bislang bekanntlich nicht gerade zu den Löwenwaffen zählten.
Die Spannung vor dem bayerisch-fränkischen Derby gegen den Club am nächsten Samstag (13 Uhr) steigt täglich …

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Sehr ordentlich

Was die Löwen beim respektablen 1:1 gegen Champions-League-Achtelfinalist Dynamo Kiew anboten, war recht ordentlich. Häufig wurde nach Balleroberung der schnelle Weg nach vorne gesucht und wenngleich einige Konter aufgrund der Passungenauigkeit verpufften, so gab es doch immer wieder Aktionen, die Mut auf besseren und vor allem erfolgreicheren Fußball machten.
Insbesondere das 1:1 durch einen sehr schönen Kopfballtreffer des jungen Lacazette (sein älterer Bruder ist ein Topstürmer bei Olympique Lyon) nach toller Mugosaflanke war feinste Löwensahne.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Passgenauigkeit

Nach dem 2:1-Testspielsieg gegen den rumänischen Tabellenfünften CS Pandurii wartet nach viel Arbeit auf das Trainerteam um Benno Möhlmann. Während die Abwehr insgesamt recht sicher stand, fiel einmal mehr das mangelhafte Passpiel in der Umschaltbewegung auf. Zu wenig Anspielstationen im zentralen Mittelfeld, zu langes Ballhalten und dazu einige technische Mängel in der Ballverarbeitung, wie sie auf diesem Niveau eigentlich nicht passieren sollten.
Positiv die Kopfballstärke im Abwehrverbund und das quirlige Spiel des jungen Aycicek, der sich mit dem sauberen Treffer zum 2:0 selbst belohnte. Okotie, der wieder einmal die harte Phase der Vorbereitung verpasste, wirkte dagegen unfit.
Noch bleiben zwei Wochen bis zum Punktspielauftakt gegen den Club.

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Solide, unaufgeregte Arbeit

Es scheint so, dass der neue Sportdirektor Kreuzer bei äußerst schwierigen Rahmenbedingungen im Investoren-Selbstdarstellungstheater einen unaufgeregten, soliden Job macht. Die bisherigen drei Neuzugänge Mölders, Mauersberger und Aycicek könnten zu echten Verstärkungen im Abstiegskampf werden, wenngleich der Abgang der Eigengewächse Wolf, Vollmann und Tafertshofer einem schon in der Löwenseele schmerzt.
Vielleicht gelingt es Trainer Möhlmann im spanischen Trainingslager Estepona doch noch, eine funktionierende, lauf- und kampfstarke Einheit zu formen, die am 6.2. gegen Nürnberg einen ordentlichen Start hinlegt. Schon über 30 000 Karten gingen im Vorverkauf weg, wobei ich nicht wissen möchte, wie viele davon nach Nürnberg verkauft wurden.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Kein Kommentar

Zu diesem Selbstdarstellungs-Zirkus rund um unseren Investor wird es auch in Zukunft keinen Kommentar von mir geben.
Testspiel 13.1.: 1860 – Austria Salzburg 1:0 (Torschütze: Mugosa)

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Benno, bitte treib ihnen diese Halbherzigkeit aus!

Habe mir gerade das Auftaktspiel beim Gummersbacher Hallencup angeschaut. Da kamen Erinnerungen hoch an grandiose Europacup-Handballspiele des VFL.
Unsere Löwen begannen abgeklärt und führten schnell mit 3:0 gegen einen personell schwach aufgestellten MSV. Dass dann gleich nach der Pause das 1:3 nach einem Torwart-Fehlabspiel und in der Schlussminute (!) noch zwei geradezu grob fahrlässige Gegentreffer zum 3:3-Endstand kassiert wurden, spricht gewiss nicht für die immer wieder kritisierte mangelnde Qualität der Mannschaft, sondern für ein tiefgreifendes Konzentrationsproblem vieler Spieler.  Wie schon in vielen Meisterschaftsspielen, so wird eine Spielsituation („was soll auch bei einer 3:1-Führung in einer Minute noch passieren???“) gedanklich bereits abgehakt. Nehmen wir nur das 2:3:
Drei Löwenspieler gegen einen Duisburger in Ballbesitz und als „Krönung“ des Ganzen schießt Adlung halbherzig einen Duisburger an, der so zum Torschuss genötigt wird.
Halbherzig ist das. Halbherzig, nachlässig und unaufmerksam.
Bitte, Benno Möhlmann, treiben Sie den Herren „Vollprofis“ diese Untugenden bis zum 6.2. aus. Bringen Sie alle Spieler auf Abstiegskampf-Konzentrationsmodus und sortieren Sie – wenn erforderlich – auch vermeintliche Platzhirsche aus.
Die Zeit des Fremdschämens muss für uns Fans endgültig vorbei sein.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Nachtrag: Zumindest heute war mit dem peinlichen 1:2 gegen Fünftligist Siegen nochmals Fremdschämen angesagt. Wer praktisch in jedem Hallenspiel wenige Sekunden nach Wiederanpfiff ein Gegentor kassiert, dem muss mangelnde Grundeinstellung vorgeworfen werden dürfen. Dafür ist auch ein Trainer verantwortlich.

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Fragezeichen nach einem seltsamen Hallenauftritt

Bleiben wir positiv.
Die Leistung beim 6:1 gegen den Regionalligisten Illertissen im Rahmen des gut besuchten Neu-Ulmer Hallenturniers (wobei die Löwenfans wieder mal die klare Stimmhoheit besaßen) war in Ordnung. Vor allem der zu selten eingesetzte Maxi Wittek zeigte, dass er fußballerisch Einiges drauf hat.
Die Auftritte im Halbfinale beim deklassierenden 2:6 gegen Kaiserslautern und vor allem das schlimme 1:2 gegen den Fünftligisten (!!!) Ulm machten aber mehr als deutlich, woran es bei den Löwen 2015/16 krankt.
Miserables Zweikampfverhalten, höchst ungenaues Passspiel, eklatante Abschlussschwäche und vor allem Eigensinn (was sich der in Internetforen so hochgejubelte Laczacette an Aktionen erlaubte, hätte sich ein Lorant nicht lange angeschaut) und dazu noch eine unsägliche Portion Disziplinlosigkeit (Ortega für sein hirnloses Foul beim Stand von 1:5 und Mulic mit seiner Tätlichkeit hätten sich über Rot nicht beschweren dürfen) machten diesen Hallenabend zu einem gebrauchten für die stimmgewaltigen Fans. Viele Fragezeichen bleiben.
Meines Erachtens muss das Trainerteam jetzt das Hauptaugenmerk auf körperliche Fitness und Passgenauigkeit legen. So einfache Dinge wie „einem Pass entgegengehen oder diesen schnell prallen lassen“ gilt es zu automatisieren.
Auch ist der Kader trotz des bedauerlichen Weggangs von Wolf nach Hannover immer noch viel zu groß und künstlich mit einigen Akteuren aufgefüllt, deren Zweitligatauglichkeit nicht gegeben ist.
Viel bleibt zu tun. Gegen Nürnberg am 6. Februar müssen 11 echte Löwenkämpfer auf dem Platz stehen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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