Levent Aycicek

Ich gebe es ja offen zu: Der quirlige, technisch starke, spielfreudige und torgefährliche, aber auch kampfstarke Mittelfeldspieler, ausgeliehen aus Bremen mit deutschem Pass, ist aktuell mein absoluter Lieblingsspieler im Löwenteam.
Einer, der sich nicht versteckt und voran geht. Warum er unter Runjaic oft nur auf der Bank oder gar der Tribüne saß, wird wohl dessen ewiges Geheimnis bleiben.
Die Verantwortlichen sollten alles versuchen, diesen lauffreudigen Spieler als zentralen Zehner aufzubauen und einen Wechsel von der Weser an die Isar zu realisieren.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Von Vorsängern und vorbestraften „Wirtschaftsexperten“

Gestern abend. Eishalle Ravensburg. Nahezu ausverkauft mit rund 3300 Besuchern. Derbyzeit. Mit dabei meine Wenigkeit und zwei gute Eishockeyfreunde.
Mittendrin im Stimmungsblock des ESV Kaufbeuren, der im Gegensatz zur aktuellen Tristesse in der führungslosen Nordkurve der Löwen wirklich einer ist. Mit einem Vorsänger und Einpeitscher, der die zahlreichen Gästefans 60 Minuten lang motivierte.
Im Schlussdrittel des von den Allgäuern beherrschten Spieles beim 4:1 minutenlang auf den Schultern eines Bodybuilders (?) thronte. Respekt, Männer!
So etwas fehlt unserer Nordkurve ganz gewaltig. Ein Stimmungskoordinator.

Und dann mein Blick auf eine neben der Anzeigetafel dauerpräsente Werbung für ein mittelständisches Wirtschaftsforum in Friedrichshafen. Referent ein gewisser Uli H.
Da fehlen einem die Worte. Der Vorbestrafte als Wolf im Schafspelz.
Fachmann für Steuerbetrug.
Scheinbar hat dieses Land diesen Mann, einen alles andere als demütigen Straftäter verdient. Wie krank sind wir eigentlich wirklich? Ex-Knastbruder als Moralapostel.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Ein Blick ins neue Löwenjahr

Liebe Löwenfans und regelmäßige Leser dieser Seiten,
zunächst einmal ist es mir ein großes Anliegen, euch für die „Lesetreue“ ein herzliches Vergelt’s Gott zu sagen. Trotz fehlender Kommerzialisierung dieser privaten Homepage sind die Besucher- und Zugriffszahlen 2016 nochmals gewaltig angestiegen.
45 000 Besucher im Jahr, das heißt 120 täglich, erfreuen das Bloggerherz ebenso wie die deutlich erhöhten Zugriffszahlen mit über 300 000 Seitenaufrufen 2016 und damit einem Durchschnitt von ca. 830 am Tag. Danke!!

Ein Blick ins neue Löwenjahr verspricht wie immer Spannung, Aufregung,  Schlagzeilen (welcher Zweitligaclub kann das vorweisen?), positive wie negative Nachrichten.
Wir haben – erstmals von unserem Investor Ismaik initiiert – nun eine sportlich wie wirtschaftliche Situation des „sich auf Gedeih und Verderb“ abhängig machenden Fußballclubs, der ohne Investorenhilfe ohnehin schon seit Jahren im Amateurbereich gelandet wäre. Vieles an Vereinsidentität ist seitdem die Isar hinabgeflossen und unwiederbringlich verloren, aber geht es nicht vielen Vereinen in diesem knallharten Geldgeschäft Fußball genauso?
Wird Pereira die Mannschaft aus ihrer Lethargie reißen können? Werden wir Löwenfans eine Rückrunde erleben dürfen, die nicht mehr von Abstiegskampf pur geprägt sein wird?
Werden die Pläne von einem neuen Löwenkäfig endlich konkretisiert und realisiert?

Wie viele wissen, bin ich seit über 30 Jahren auch treuer Sympathisant des „gallischen Dorfes“im deutschen Eishockey, des ESV Kaufbeuren, der 2017 sehnsüchtig auf sein neues Stadion hofft und auch gestern im Derby gegen Riessersee (3:1) vor ausverkauftem Haus am altehrwürdigen Berliner Platz eine Galavorstellung hinlegte.
Hier steht ein Team auf dem Eis, in dem jeder für jeden arbeitet, die vielen jungen und die wenigen erfahrenen Spieler eine verschworene Gemeinschaft darstellen, die mit hoher Einsatzbereitschaft, aggressivem Forechecking und toller Körpersprache aktuell eine grandiose Saison in der DEL 2 spielen.
Den gleichen Biss, Siegeswillen und die Leidenschaft wünsche ich mir 2017 auch von unseren Löwen!
Dazu Gesundheit den Spielern, Verantwortlichen und allen Mitgliedern der immer noch so großen Löwengemeinschaft. Ein gutes neues Jahr!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Frohe Weihnachten, ihr Löwen!

Allen großen und kleinen, alten und jungen Löwenfreunden, wünsche ich von Herzen frohe, gesegnete Weihnachten und ein gesundes, erfolgreiches Löwenjahr 2017.
Wir haben es so was von verdient!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!!!!!!

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Die Internationalisierung des TSV 1860 München

Keine Frage. Der Profifußball hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert und viele Clubs ähneln eher einem von Investoren beherrschten Wirtschaftsunternehmen, einer Geldanlage, die 50 + 1 – Regel ist lange schon ausgehöhlt und schlichtweg nur noch eine Farce.
Spieler beziehen utopische und durch nichts gerechtfertigte Gehälter, mit denen der ganze afrikanische Kontinent wirtschaftlich saniert werden könnte.
Der Fußball, nach wie vor ein Sport, hat schon lange seine Unschuld verloren. Auch bei 1860 werden für Zweitligaverhältnisse und angesichts der gezeigten Leistungen obszöne Summen für Durchschnittskicker gezahlt.
Dass Hasan Ismaik nach drei gruseligenSpielzeiten nun das Heft des Handels auch personell in die Hand nimmt und nach dem gescheiterten Versuch mit Erikson vor ein paar Jahren diesmal mit einem renommierten Trainer aus Portugal sein Glück versucht, kann ihm nicht einmal übel genommen werden.
Pereira hat in Porto und Piräus bei europäischen Topclubs unter Beweis gestellt, dass er mit seinem emotionalen Auftreten als Trainer, seinem taktischen Geschick (wurde erst kürzlich von einem gewissen Pep bestätigt) und seinem Charisma Erfolge einfahren kann.
Ob dies bei unserem, unruhige Fahrwasser zielgerichtet ansteuernden Traditionsverein auch gelingen mag, steht in den vorweihnachtlichen Sternen über dem Bethlehemer Stall.
Himmlischer Beistand ist ihm dabei sehr zu wünschen.
Dennoch bleibt bei aller Internationalisierung und „Investorierung“ ein schaler Beigeschmack. Wie wird sich wohl unser geliebter Verein in naher Zukunft präsentieren, wenn Präsidenten und Aufsichtsräte eher einer Marionette als einer Führungspersönlichkeit ähneln?

Blau bleiben in großen Umbruchzeiten – es gibt keine bessere Farbe!

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Kein Happyend trotz starker Leistung

SR Kempter ist allseits als Rotsocke bekannt, der diesem Namen gestern wieder einmal alle Ehre machte und die Sechziger in vielen Situationen gravierend benachteiligte.
Ein klarer Elfmeter nach Foul an Claasen – ungeahndet. Schon nach wenigen Sekunden die erste von zahlreichen gelben Karten für die Heimmannschaft, wobei der „Unparteiische“ jede noch so belanglose Lappalie pfiff.
Auf der anderen Seite wurde heftigstes Einsteigen der – für mich total überraschend – richtig brutal (Blutgrätschen, ständiges Attackieren mit gestreckten Füßen) auftretenden Ostalbler ignoriert. Eine Frechheit, was dieser rote Herr gestern zusammenpfiff!
Allerdings waren auch unsere mühsam ins Spiel gekommenen Löwen nicht schuldlos an diesem unnötigen und unverdienten Punktverlust.
Immer wieder verpassten sie nach dem Seitenwechsel die Vorentscheidung und scheiterten am überragenden Keeper der Heidenheimer, der einmal sogar im Neuerstil einen harten Schuss aus kürzester Entfernung mit einer Hand spektakulär über die Latte lenkte.
Meiner Meinung nach war der gestrige Vorrundenabschluss das mit Abstand beste Spiel von 1860 in diesem Kalenderjahr.
Spritzig. Lauf- und kampfstark. Starkes Pressing. Gegenseitige Unterstützung. Konzentrierte Abwehrleistung. Gutes Flügelspiel.
Die Handschrift von Daniel Bierofka wie auch von Denis Bushuev!
Schade, dass ausgerechnet einem der besten Sechziger, dem erst 19-jährigen und doch schon so abgeklärt spielenden Uduokhai, das Malheur mit dem Elfmeter passierte.
Neben ihm überzeugten vor allem der enorm einsatzfreudige Aycicek (seit Wochen unser Bester), Mölders, Wittek, Stojkovic und Claasen.
Diese Mannschaft – sofern sie in der Winterpause wie von Ismaik angekündigt – weiter verstärkt wird, sollte auch in Anbetracht der aktuell zahlreichen und dann hoffentlich zurückgekehrten Verletzten mit dem Abstieg nichts zu tun haben.

Warum nur bekamen wir Löwenfans solch eine geschlossene Teamleistung in der Vorrunde 2016/17 so selten zu sehen???
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Ich habe Angst um unsere Löwen

So langsam blickt man als Außenstehender nicht mehr durch, was so alles bei 1860 läuft oder eher nicht läuft.
Die sportliche Situation vor dem schwierigen letzten Heimspiel gegen Heidenheim?
Desolat. Vergleichbar mit den beiden Vorjahren (14 bzw. 15 Punkte, aktuell wieder 15).
Wieder einmal eine „Mannschaft“, die diesen Namen selten verdiente.
Unkonzentriert. Unfit. Unsäglich fehlerhaft. Und das bei unglaublich hohen Grundgehältern. Mit einem unerhört hohen Etat. Eine Zumutung.
Unerträglich für uns Fans.
Die Führung und im Vierteljahr-Rhythmus wechselnde sportliche Leitung?
Unterwürfig gegenüber dem Investor, wobei ich durchaus Verständnis für Ismaik habe, der endlich die Rendite für sein hohes Investment sehen möchte, wenn seine Zuwendungen in unerhörter Selbstbedien-Mentalität in die Kassen der zu viel verdienenden und viel zu wenig leistenden Kicker fließen.
Meine Forderung seit vielen Jahren steht immer noch im Raum:
Abgespeckte Grundgehälter und dafür satte Erfolgsprämien. Nur so kann es gehen!
Und nun der neueste „Gag“ mit einem sportlich völlig inkompetenten Mister Power,
dessen Namen im krassen Widerspruch zu dem steht, was wir in der Geschäftsstelle brauchen: Ruhe und Gelassenheit, wie sie ein Rejek ausstrahlte.
Wenn ich schon höre, dass Englisch (!) nun die Amtssprache dort sein soll, dann krallen sich meine weißblauen Fußnägel zusammen.
Wir sind ein bayerischer Traditionsverein und da ist sprachliches Defizit und Missverständnis das Allerletzte, was man  brauchen kann.
Kein Trainingslager bislang im Winter geplant. Keine Testspiele. Keine Trainerverpflichtung. Keine so dringend benötigten Neuzugänge.
Nur Spekulation und CL-Vision. Traumtänzer.
Der Kader völlig überdimensioniert. Disharmonisch. Spielerisch eine einzige Katastrophe.
Dazu ständig die zermürbende Unsicherheit, ob man überhaupt die Lizenz behält.
Eine besinnliche Adventszeit sieht anders aus.
Ich habe Angst um meine Löwen. Große Angst.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

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Unnötige Niederlage in Bochum

Unsere Löwen verpassten trotz einer kämpferisch ordentlichen Vorstellung beim 0:1 in Bochum einen durchaus möglichen Punktgewinn. Ein dubioses, da handverdächtiges Gegentor nach 77 Minuten verhinderte den so wichtigen Anschluss ans hintere Mittelfeld.
Alles Anlaufen und Pressing verpuffte aufgrund spielerischer Mängel und zahlloser Fehlabspiele. Aigner, dem man die lange Verletzungpause anmerkte, hatte Mitte der zweiten Halbzeit die Führung nach guter Vorarbeit von Aycicek auf dem Fuß, reagierte aber zu langsam und zögerlich.
So stecken die Sechziger, bei denen Ortega, Uduokhai und der laufstarke Olic die Bestnoten verdienten, erneut – wie in den beiden Vorjahren – zu Weihnachten im Tabellenkeller fest, zumal gegen Angstgegner Heidenheim kommenden Freitag nicht unbedingt Punkte erwartet werden können.
Für uns Fans wieder eine völlig unbefriedigende Situation.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Tillmann M. – gib endlich a Ruah!

Tillmann M. ist ein für seine vermeintlich spitzfindigen Kommentare in der Augsburger Allgemeinen bekannter Sportjournalist, dessen offene Abneigung gegen den TSV 1860 München schon fast zwanghafte Züge annimmt.
Statt die widerlichen Verbalattacken der Herren KHR und UH vom FCB gegen Gott und die deutsche Fußballwelt sowie vor allem die Löwen kritisch unter die Lupe zu nehmen, erdreistet er sich heute gleich auf S.2 seines Blattes, gewohnt zynisch und unsachlich gegen Investor Hasan Ismaik zu hetzen.
Dieser hatte sich mutig gegen den Herrn UH zur Wehr gesetzt, dessen Attacken gegen ohnehin ziemlich am Boden liegende Löwen zurecht als fehlende Demut eines kaum geläuterten Patriarchen beschrieben und zudem den mehr als suspekten Millionendeal beim weit unter Wert erfolgten Verkauf der Allianz-Anteile unter einem mehr als dubiosen Herrn Ziffzer (wohl vom FCB installiert) aus dem Jahre 2006 neu aufgerollt, was vom Herrn Tillmann M. als Verschwörungstheorie abgetan worden war.
Dabei war die verbale Aggression zuletzt eindeutig von der Säbener Straße ausgegangen und ich bin bei unserem Investor, der endlich mal Löwenbiss zeigte und auch erwähnte, dass sich Sechzig in schwierigsten Zeiten des UH stets fair verhalten hatte.
Auch das angeblich angedachte Löwengehege neben dem neuen Stadion, was schon lange als Joke des Investors klargestellt worden war, wurde in der AZ als Ladenhüter neu aufgelegt. Motto: Immer feste drauf auf diesen Skandalclub.
Wer so schlecht recherchiert, sollte es zukünftig bitteschön unterlassen, über unseren Verein zu schreiben und sich lieber seinem nur durch das Rieseninvestment des Herrn Seinsch aus der Regionalliga nach oben gehievten FCA widmen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Späten Sieg gegen gelbe Wand erkämpft und erzittert

Was für ein Herzschlagfinale im packenden „Auswärtsspiel“ gegen eine unglaublich lautstarke gelbe Wand. Dieses „Dünamo“ hat eine dermaßen geschlossen auftretende Fangemeinde, die mit über 20000 angereist kam und uns die Saisonrekordkulisse bescherte.
Die gut gefüllte Nordkurve versuchte akustisch dagegenzuhalten, hatte aber ohne Capos und Einpeitscher nicht die Spur einer Chance.
Und dennoch jubelten am Ende nur die Blauen, denen Levent Aycicek mit einem Klassetor nach mehreren vergebenen Großchancen der Dresdner (Super Ortega!!!) ein nicht mehr erwartetes Happyend schenkte. Allerdings blieben auch heute viele Fitnessdefizite offenkundig und nur 70 Minuten lang wirkten Mittelfeld und Abwehr kompakt und handlungsschnell.
Dieser Sieg gegen den Angstgegner sollte dennoch ein Dosenöffner für gute Wochen im Dezember sein und ich bin überzeugt, dass im Training hart gearbeitet werden wird.
Daniel Bierofka ist ein Glücksfall für 1860 München!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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