Verdienter Arbeitssieg im Duell der Altmeister

Während ganz Fußball-Deutschland über die obskure und sich nahe an der absoluten Lächerlichkeit befindliche Pressekonferenz der beiden ehemaligen Straftäter mit dem völlig verqueren Bild von Pressefreiheit spricht, haben unsere Sechziger nach hartem Kampf drei verdiente und sehr wichtige Heimpunkte gegen Braunschweig eingefahren. Leider machten es sich die Bierofka-Schützlinge einmal mehr nach der schön herausgespielten Führung durch Bekiroglu selber schwer und strapazierten die Nerven von uns Löwenfans bis weit in die Nachspielzeit, ehe Joker Kindsvater nach starker Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten Mölders das erlösende 2:0 gelang.
1860 gewann schließlich verdient gegen den deutschen Meister von 1967 und holte sich drei extrem wichtige Punkte in diesem Traditionsduell.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Altmeisterduell

Meister 66 gegen Meister 67 – so das äußerst reizvolle Duell am Samstag ab 14 Uhr zwischen unseren Löwen und den Braunschweiger Löwen.
Die Tabellensituation ist für die norddeutschen Gäste noch prekärer als für unser Team.
Dennoch wäre nach fünf sieglosen Spielen und nur 3 von 15 erreichbaren Punkten ein Heimdreier am Samstag ab 14 Uhr sehr wünschenswert.
Münchner Löwen gegen Braunschweiger Löwen – geht eigentlich noch mehr Tradition?
3 Punkte für unsere Mannschaft würden das oft so unruhige Umfeld und auch meine Wenigkeit extrem beruhigen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Eine Pokalrunde weiter – und sonst?

Nach einer sehr durchwachsenen und spielerisch erneut bescheidenen Vorstellung stehen die Sechziger im Halbfinale des Totopokals.  Mit der in Buchbach beim Regionalligazehnten gezeigten Leistung wird es aber schwer werden, die erste DFB-Pokalrunde zu erreichen. 2:0 durch die Tore von Lorenz und Lex nach einer spielerisch wiederum mauen Vorstellung. Mehr gibt es über die heutige Darbietung nicht zu sagen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Ohne Biss im Emsland

An löwenhistorischer Stätte in Meppen (Durchmarsch 1994 aus Liga 3 in die BL) lieferten unsere Sechziger heute die bislang mit Abstand schwächste Saisonleistung ab, das 0:1 war absolut verdient, da die Gastgeber mit viel Leidenschaft und gutem Spielsystem agierten, während 60 meist viel zu brav, zu wenig zweikampfintensiv und einfallslos spielte.
Defensiv instabil, offensiv weitgehend harmlos und spielerisch ganz mau präsentierten sich die Bierofka-Schützlinge, für die es in dieser Verfassung nur ein Saisonziel geben wird: Klassenerhalt.
Meppen zeigte eindringlich auf, worauf es in dieser Liga ankommt.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Fehlen Kondition und Konzentration?

Es ist schon eine fast unheimliche Löwentradition,  sich in Überzahl (fast eine ganze Halbzeit!)  so selten dämlich anzustellen, dass man nach einer verdienten Führung wieder in den Schlussminuten ein selbstverschuldetes Gegentor zum 1:1 kassiert.
Fehlt es der Mannschaft nicht nur an Konzentration, sondern etwa auch an Kondition?
So langsam fehlt einem als Fan der Glaube an diese Mannschaft, die in den bislang 10 Spielen bereits 7 (!) Punkte leichtfertig abgeschenkt hat.
Wo könnte man nur stehen, wenn man nicht immer wieder diese kapitalen Nachlässigkeiten und Konzentrationsfehler in der Schlussphase hat?
Mittlerweile wird das Ganze nicht nur für uns Fans, sondern wohl auch für einige auf dem Platz zum nicht mehr erträglichen Nervenspiel.
Warum kann man in Überzahl nicht einen dezimierten Gegner durch konsequentes Doppeln über die Außen müde spielen?
Nicht zu fassen, wie 1860 seit Jahrzehnten im Überzahlspiel kopf- und hirnlos agiert.
Ich bin heute bedient. Und zwar so richtig.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Richtungsspiel

Das morgige zweite Wiesnheimspiel gegen die spielstarken Würzburger wird ein Wegweiser für die nächsten Wochen sein.

Bei einem Sieg ist der Anschluss nach oben da, bei einer Niederlage droht ein Absturz in die untere Tabellenregion. Daher ein enorm wichtiges Richtungsspiel für unsere Löwen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

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Wieder sich selbst nicht belohnt

Jammerschade, dass unsere Löwen nach einer sowohl kämpferisch als auch spielerisch überzeugenden „Auswärtsvorstellung“ (unter den 15 000 war mindestens die Hälfte weißblau) wieder in der Nachspielzeit einen Ausgleich hinnehmen mussten und beim 1:1 in Unterhaching um den verdienten Dreier-Lohn gebracht wurden.
Dennoch: Sechzig zeigte insbesondere nach dem Seitenwechsel ein hervorragendes Spiel, hätte aber nach dem toll herausgespielten Treffer Grimaldis die Sache bei einigen Kontern klar machen können.
Zumal unser junger Keeper Marco Hiller nicht nur beim meines Erachtens unberechtigten Foulelfmeter des Gastgebers gleich zweimal überragend parierte, sondern auch beim späten Ausgleich ebenfalls zwei tolle Reflexe zeigte, von seinen ansonsten starken Vorderleuten allerdings einmal im Stich gelassen wurde.
Es war definitiv ein Derby, das den Ansprüchen voll gerecht wurde und alles beinhaltete, was den Fußball in seiner Urform so toll und auch liebenswert macht.
Ich bin guter Dinge, dass unsere Löwen eine prima Saison spielen werden.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Oh „Wehen“ …

Dieser Gegner liegt 1860 einfach nicht.
6 Minuten reichten den Gästen aus Wehen, um nach Rückstand das Spiel komplett zu drehen und als Sieger vom Platz zu gehen.
In einem laufintensiven Spiel merkte man vor allem dem diesmal blassen Grimaldi den Trainingsrückstand nach seiner Verletzung an. Wie in Rostock kassierte man zudem innerhalb weniger Minuten nach dem Seitenwechsel zwei ärgerliche, da sehr schlecht verteidigte Gegentore. Das Aufbäumen in der Schlussviertelstunde, unterstützt von unserem Klassepublikum, wurde leider nicht mit dem durchaus verdienten Ausgleich belohnt. Einige Spieler wie auch Keeper Hiller oder Moll standen heute etwas neben der Spur. Auch Steinhart war weit von seinem normalen Leistungsvermögen entfernt.
Die weiteren schweren Spiele der nächsten Tage in Unterhaching und gegen Würzburg werden aufzeigen, wohin der Weg unsere Löwen in dieser Saison führen wird.
Kein Verständnis habe ich für die Bewertungspraxis der Spieler im Boulevard bzw. einem bestimmten Blog, wo bei einer Niederlage pauschal sehr negative Noten verteilt werden.
Genauso wenig verstehe ich den aktuellen Hype um Grimaldi, der sicherlich eine gute Verstärkung, aber keineswegs der neue Heilsbringer des TSV 1860 ist.
Damit tut man dem Spieler nichts Gutes.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Bitte diesmal ohne „Nach-Wehen“

Irgendwann im Spätherbst 2008 … Typisches Spiel in der AA vor vielleicht 15 000 und einem zu 20 % „gefüllten“ Stadion. Eigentlich mit ansprechend guter Stimmung, führen doch die Sechziger gegen den SV Wehen – Wiesbaden nach rund 70 Minuten überlegen mit 3:0. Drei sichere Heimpunkte  eingetütet . Denkt man im leeren Rund. Wohl auch in Löwenspielerkreisen auf dem Rasen. … 72. Minute 3:1. Na ja … 82. 3:2. Das wird doch nicht …90. .. der „Supergau“ eines wohl prototypischen 1860-Heimspieles, in dem nur noch verwaltet und nicht mehr selbst agiert wurde. 3:3! Der Löwenwahnsinn im Zeitraffer.
Immerhin einen Punkt noch gerettet …Und dennoch: Albtraumhaft. 10 Jahre ist das her.
Und nun wieder gegen Wehen-Wiesbaden am Samstag ab 14 Uhr.
Zum Glück wirklich daheim, auch wenn das immer noch viele AA- und Olympiastadions-Fetischisten nicht wahrhaben wollen. Dort, wo 15 000 eine Heimmacht sind.
Dort, wo 1860 seine allerbesten Momente erlebt hat und weiter erleben darf.
Dort, wo nicht der leere Business-Luxus regiert, sondern Leidenschaft, Zusammenhalt auf dem Platz und auf den Rängen uns wieder zu einer Einheit gemacht haben.
In der angeblichen Ruine.Abrissbude.  … In der echten und einzigen Löwenheimat.
Dort oben auf dem Giesinger Berg.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Sechzigspiele mit hohem Unterhaltungswert

Dass diese Löwen nicht mit ihren Vorgängermannschaften der Zweitligazeit zu vergleichen sind, haben sie heute gegen Hansa Rostock wieder unter Beweis gestellt.
Früher wäre ein Löwenteam nach dem schnellen Doppelschlag, der Hansa eine 2:1-Führung kurz nach der Pause gegen schläfrige Löwen bescherte, wohl nicht mehr zurück ins Spiel gekommen, vor allem angesichts der euphorisierten Hansafans unter den 18 ooo.
Mich freut es für die rund 1500 Löwen, die die beschwerliche und weite Anreise auf sich genommen hatten, dass es dank Steinharts sicher verwandeltem Foulelfmeter doch noch zu einem verdienten 2:2 reichte.
Die Moral des Löwen war also erneut intakt. Dennoch gilt es die Stellungsfehler im Abwehrverbund bei Rückpässen von der rechten Außenbahn abzustellen, denn wie schon in einigen anderen Spielen standen die gegnerischen Torschützen sträflich frei im „Slot“, wie es im Eishockey heißt.
Insgesamt ein Punkt nach einem rassigen Spiel, das keinen Sieger verdient hatte, wobei die Sechziger nach der Führung eigentlich bei klarsten Chancen den Sack bereits vor der Pause zumachen hätten können bzw. müssen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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