Bühne frei zur nächsten Hetzjagd

Wie immer – wenn unbedingt gewonnen werden muss – haben unsere Sechziger in einem Sechspunktespiel gegen einen biederen Gegner wie dieses Jena so ziemlich alles verkehrt gemacht, was nur verkehrt gemacht werden kann und die ohnehin schon prekäre Tabellensituation weiter verschärft. Unbedarfte gelb-rote Karte für Paul nach 25 Minuten, danach immerhin nach der Pause 25 Minuten ordentlich gespielt und in Unterzahl zum Ausgleich durch Karger gekommen, aber nach kollektivem Tiefschlaf bei einer gegnerischen Ecke mit dem 1:2 bestraft und auch beim dritten Gegentor schlafmützig verteidigt, das war’s beim 1:3 gegen einen biederen Gegner. Was aber nach Spielende wieder im Rund-um-die-Uhr-Hetzblog abläuft, das hat mit Löwenfansein nichts mehr zu tun. 

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Schlüsselspiele im Advent

Nach dem gestrigen Eintrag heute deutlich kürzer:
Die beiden nun folgenden Heimspiele gegen Jena und Kaiserslautern können für die gesamte Saison richtungsweisend sein.
Mindestens vier Punkte und 1860 dürfte mit einem Polster auf die Abstiegsplätze in die verdiente Winterpause gehen.
Handlungsschnelligkeit auf dem Platz, ein gutes Umschaltspiel und vor allem eine wesentlich bessere Chancenverwertung als zuletzt wären mögliche Schlüssel  zu ruhigen Weihnachts- und Neujahrstagen im Lager des TSV von 1860 München.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Advent – Zeit der Löwenbesinnung?

Eigentlich ist die Zeit im Dezember, der Advent als Vorbereitung auf das christlichste unserer Feste, eine Zeit der Besinnung, des Nachdenkens und auch des In-Sich-Gehens. Eigentlich …
Wirft man allerdings einen Blick in gewisse, rund um die Uhr (24 Stunden) betriebene und gesteuerte Foren, dann vergeht einem als Löwenfan (seit über 50 Jahren) die Vorfreude, auch auf die beiden anstehenden Heimspiele im Grünwalder Stadion.
Und damit komme ich gleich zum Streitthema Nummer 1: Das Stadion.
Als kleiner Bub mit ganz großen blauen Augen durfte ich dort im August 1971 (lang, lang ist es her!) erstmals ein Heimspiel der Blauen an diesem Ort miterleben. Ein 4:2 nach zweimaligem Rückstand gegen die damals so starken Bayern aus Hof. 25 000 – eine unglaubliche Atmosphäre und Gänsehaut pur.
Trotz einer Klassesaison der 1970 abgestiegenen Sechziger reichte es am Ende nur zu Platz 3, hinter … eben jenen Hofern, die dann in der Aufstiegsrunde knapp scheiterten. Der Zuschauerschnitt von fast 23 000 im Grünwalder in Liga 2 war herausragend. Die Kapazität damals: 44 000 !
Sieben Jahre später – mittlerweile als blauer Teenie – fieberte ich wieder an gleicher Stätte, an der die meisten Heimspiele zur Austragung kamen, durchaus leidenschaftlich mit, wobei die Kracherspiele gegen Offenbach
(32 000), Stuttgart (77 000 ausverkauft!) und Nürnberg (45 000) ebenso wie das unglaubliche Relegationsrückspiel gegen Bielefeld (60 000 nach einem 0:4 im Hinspiel) im Olympiastadion ausgetragen wurden.
Nach dem direkten Abstieg 78 wurde auch 78/79 meistens im GWS gespielt.
Nur das entscheidende letzte Heimspiel zum direkten Wiederaufstieg 1979 gegen Saarbrücken (3:1) fand vor 40 000 im Olympiastadion statt.
Nach einer sehr durchwachsenen Spielzeit 80/81, die mit dem erneuten Abstieg ein unsägliches Ende nahm, spielten unsere Sechziger 81/82 meistens im GWS, um trotz eines vorderen Tabellenplatzes 82 den Zwangsabstieg in die damals noch drittklassige Bayernliga als saure Kröte schlucken zu müssen.
Ein Highlight, das 6:1 gegen Tabellenführer Fürth am Gründonnerstag 1984 bleibt in Erinnerung, leider aber auch eine total verkorkste Aufstiegsrunde zur 2. Liga mit lediglich einem Sieg (natürlich im GWS, ein 4:2 gegen Freiburg nach 0:2-Rückstand) und sieglosen Spielen im Olympiastadion gegen Bürstadt und Homburg.
Erst sieben Jahre später gelang unter Topmotivator Karsten Wettberg nach einer spannenden Aufstiegsrunde die Rückkehr in den Profifußball, vor ausverkauftem Haus (damals noch 30 000) auf Giesings Höhen, man ist geneigt zu sagen, wo denn sonst?
Als man 2004 nach dem unnötigsten Abstieg aller Zeiten wieder vom OS ins GWS zurückkehrte, war dies die einzige Zweitligasaison der Jahre bis 2017, in der man bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg mitspielen durfte.
Ganz wenige Spiele kamen in der Vor-Arena-Zeit im „Olympia“ zur Austragung, die Zulassung im GWS lag immerhin noch bei knapp 22 000.
Warum diese Kapazität im „renovierten“ Stadion in Giesing nun nicht mehr möglich sein soll, erschließt sich mir und wohl auch vielen anderen nicht.
Der direkte Wiederaufstieg 2018 wurde begeistert gefeiert – natürlich im Grünwalder Stadion.
Heimat. Sehnsuchts- und auch Erfolgsort. Meist auch Erfolgsfaktor im Gegensatz zu den stimmungsleeren Spielen in Fröttmaning oder im Olympiastadion.
Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte: Das „Sechzger“ ist das volle Gegenteil einer oft so schlimmen Stimmungswüste bei 75 000 Roten in Fröttmaning.
Das „Sechzger“ ist Heimat. Erfolgsfaktor (man denke nur mal an die grandiosen Europacupspiele vor 44 000 gegen Porto, Real oder Turin zurück!)  Und … Es ist trotz aktuell nur 15 000 zugelassenen Zuschauer alles, nur keine Ruine.
„Das Sechzger“ ist unser Alleinstellungsmerkmal im grauen Alltag der geklonten Fußballstadien weit draußen in der „Pampa“.
Identifikationsfaktor vor allem für die zahlreichen jungen Fans.
Ein Blick in die 2. Liga wirft schon die Frage auf, wie es Vereine wie Heidenheim, Sandhausen, Kiel oder Darmstadt schaffen, bei gleichen Kapazitäten dort weiter zu spielen.
Und das ganz ohne orientalischen Investor!
Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich bin froh und dankbar, dass uns der Herr Ismaik 2011 den Arsch gerettet hat, aber nicht damit einverstanden, wenn unser Investor regelmäßig die ganze Vereinsgemeinde zappeln lässt und immer erst auf den allerletzten Drücker zahlt. Dies ist unseriös und darf in Anbetracht seiner in einem bekannten Blog wieder aus allen Kanallöchern kriechenden Jüngerschaft auch mal angesprochen werden.
Die dadurch entstandene interne Unruhe, verbunden mit einem widerlichen Hetzgeblöke seiner Internet-Fangemeinde, ist schlicht und ergreifend kontraproduktiv vor den beiden wichtigen Heimspielen gegen Jena und Kaiserslautern.
Deshalb mein Aufruf an alle Seiten und vor allem an die Ganztagesblogger im Internet: Fahrt um 1860 % runter und besinnt euch auf das, was 1860 immer ausgezeichnet hat:
Zusammenhalt in der Leidenschaft für unseren wunderbaren Verein!
18 600 mal Leidenschaft sollte doch locker möglich sein.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!!!








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Nullnummer in der Kölner Südstadt

Trotz langer Überzahl kamen die Löwen heute in der Kölner Südstadt nicht über ein mageres 0:0 gegen die alles andere als starke Kölner Fortuna hinaus.
Zu einfallslos war das Spiel über weite Strecken, zu pomadig und mit wenig Tempo über die Außen. Spielerisch erneut alles andere als überzeugend.
Immerhin nahm man am Ende – im Gegensatz zu vielen Überzahlspielen vergangener Jahre – zumindest noch einen Auswärtspunkt mit.
Zu wenig, um sich von unten abzusetzen, viel zu wenig für die zahlreichen mitgereisten Fans (darunter auch eine Abordnung der Krumbacher Blue Lions) , die sich nicht über den zweiten Auswärtsdreier der Saison freuen durften.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Big points im Abstiegskampf

Es war sicherlich nicht alles Gold, was beim heutigen 2:0 gegen Zwickau im Sechzger Stadion glänzte, aber immerhin gelang unseren Löwen nach einer überzeugenden ersten und einer durchwachsenen zweiten Halbzeit ein immens wichtiger 2:0-Heimsieg über den FSV Zwickau und damit der Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz.
Hervorheben möchte ich heute Sascha Mölders, der immer anspielbar war und das 1:0 durch den agilen Stefan Lex wunderbar einleitete. Wie Lex dieses Tor machte, war schon allererste Sahne und sollte dem sympathischen Spieler für die nächsten Spiele weiteren Auftrieb geben. Nun gilt es, die in der ersten Hälfte gezeigte Leistung auch bei Fortuna Köln sowie in den beiden Heimspielen gegen Jena und den gestern in Unterhaching bös gerupften FCK unter Beweis zu stellen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Keine Punkte beim KSC

Schade, dass sich unsere Löwen aufgrund einer mauen Abwehrleistung beim 2:3 in Karlsruhe um einen möglichen Punktgewinn brachten. Der Tabellendritte zeigte sich defensiv durchaus verwundbar. So langsam sollte man mit dem Siegen anfangen, beträgt doch der Abstand zu den beiden ersten der vier Abstiegsplätze nur mickrige zwei Punkte.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Michael Scharold in Krumbach

Einen prominenten Gast durften die Krumbacher Blue Lions als Ausrichter der diesjährigen Regionsversammlung am Sonntag im Gasthof Munding begrüßen. Regiovorsitzender Jürgen Herdlicka freute sich über die Anwesenheit von 1860 – Geschäftsführer Michael Scharold, der den ca. 80 anwesenden Mitgliedern der diversen Fanclubs kompetent, freundlich und geduldig eine Stunde lang Rede und Antwort stand, nachdem die Rechenschaftsberichte und Neuwahlen, bei denen die bisherige Vorstandschaft bestätigt wurde, zügig abgewickelt worden waren. In der anschließenden Diskussionsrunde stand vor allem die aktuelle Situation um die Kapazitätserhöhung des Grünwalder Stadions im Mittelpunkt des Interesses, wobei Scharold immer wieder auf die aktuellen Gespräche mit der Stadt München verwies.

Insgesamt ein sehr sympathischer und bodenständiger Auftritt eines führenden Vereinsvertreters.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

 

 

 

 

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Hektik pur und wenigstens noch ein Punkt

Am Ende musst du mit dem 1:1 gegen einen sehr unangenehmen Gegner wie dieses Halle leben, denn der Spielverlauf spielte Sechzig nicht in die Karten.
Elfmeter verschossen, dann einen meines Erachtens unberechtigten Elfer zum 0:1 kassiert, lange Zeit zwar druckvoll, aber wenig ideenreich angerannt und schließlich wenigstens noch einen Punkt durch Steinharts Elfer gerettet. Insgesamt aber ein sehr durchwachsener Heimauftritt in einem überaus hektischen und hitzigen Spiel, zu dem der überforderte Schiri mit einigen Entscheidungen maßgeblich beitrug.
Wieder gelang es nicht, in der Tabelle einen Sprung nach vorne zu machen.
Wenn du 70 Minuten in Überzahl spielst, sollte eigentlich schon deutlich mehr herauskommen als dieses magere 1:1.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Verdienter Punktgewinn beim Tabellenzweiten

Mit großem Einsatz und guter Raumaufteilung haben sich unsere Löwen heute das 0:0 beim kampfstarken Tabellenzweiten Preußen Münster redlich verdient.
Die Mannschaft war sehr gut eingestellt, in den Zweikämpfen sehr aufmerksam und hatte insgesamt sogar noch die besseren Torchancen als der ambitionierte Gastgeber im Duell zweier Gründungsmitglieder der Bundesliga.
Jetzt weiterhin punkten in den letzten Spielen vor der Winterpause und dann kann ein positives Fazit über diese Vorrunde der Aufsteigersaison in Liga 3 gezogen werden.
Die heute gezeigte Kompaktheit aller Mannschaftsteile gilt es nun auch in den nächsten Spielen unter Beweis zu stellen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Gründungsmitglieder

Viel mehr Tradition geht wohl wirklich nicht mehr, wenn morgen die beiden Gründungsmitglieder der Fußballbundesliga, Preußen Münster und unser TSV 1860 München, aufeinandertreffen.
Es dürfte eine ganz schwere Aufgabe für unsere Sechziger werden, belegen die Preußen doch aktuell einen hervorragenden 2. Tabellenplatz und sind als sehr heimstark bekannt.
Von den Preußen kam ja bekanntlich unser Adriano Grimaldi zu Saisonbeginn und ich bin gespannt, wie der morgen aufspielen wird.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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