2019 – ein spannendes Löwenjahr

Bewusst habe ich mich zuletzt dafür entschieden, mir eine gewisse Blogabstinenz aufzuerlegen. Vieles rund um unsere Löwen ist nur noch nervig und schwer zu ertragen

Auf der einen Seite die in einem bekannten Blog gehypte Investorenseite und andererseits die von diversen anderen Blogs unterstützte Gesellschafterseite des e.V. . Das Ganze nervt nur noch. Statt endlich nach mittlerweile fast acht Jahren der Zusammenarbeit gemeinsame Wege zu gehen, realistische Ziele ins Auge zu fassen und im Miteinander und im Blick auf das Vereinsganze die Vereinszukunft zu bedenken, sind vor allem auf Seiten unseres Investors Strategen am Werk, die positive Entwicklungen blockieren und finanzielle Vorgaben nur zeitverzögert oder überhaupt nicht erfüllen. Dazu die Traumtänzereien von einem Spielort Olympiastadion oder gar einer völlig absurden Rückkehr in die AA.

Verein und Investorenseite wären gut beraten, zum Wohle des Löwenganzen und im Blick auf eine erfolgreiche Zukunft , aus der Kurzfristigkeit in eine stringente langfristige Finanzplanung zum Wohle dieses einmaligen Vereins überzugehen. Dazu gehört auch ein gesunder Realismus, denn Zukunftsspinnereien von 1. Liga oder gar Champions League verbieten sich nach den Erfahrungen der Jahre 2011 bis 2017.
Und dieser neue Realismus sollte einen schrittweisen Ausbau des GWS im Hinblick auf die Anforderungen des höherklassigen Profifußballs implizieren, denn dieses Alleinstellungsmerkmal eines innerstädtischen Stadions könnte als Alternative zu den geklonten Arenen außerhalb der Städte ein echtes Pfund für die geplagte Löwenseele sein.
Reißt euch zusammen und versucht, das Vereinsschiff gemeinsam wieder flott zu bekommen. Unsere grandiosen Fans haben es verdient!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!


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Auf in ein gutes Löwenjahr!

Gegen alle Dauernörgler, Megapessimisten und Untergangspropheten im Löwenrudel, gegen alle Berufshetzer im Internet, so möchte ich heute am ersten Tag dieses Jahres diese Blogüberschrift stellen. Bleibt fair in der Kritik und sachlich in der Auseinandersetzung, engagiert euch in der positiven Arbeit für eine erfolgreiche Löwenzukunft, die meines Erachtens – jenseits von allen Stadionträumen außerhalb Münchens – nur in der Grünwalder-Stadion-Heimat zu finden sein wird.

Ich habe heute noch Gänsehaut, wenn ich das wunderbare neue Löwenbuch „Mein Verein für alle Zeit“, ein Weihnachtsgeschenk meiner Frau, in die Hände nehme. Es ist eine einzige Liebeserklärung an unseren Verein, unterlegt von wunderbaren Fotoaufnahmen der bekennenden Löwin Anne Wild, die unterstützt von Ralph Drechsel und einigen Zeit- und Augenzeugen wie Löwenprofi Jan Mauersberger, eine großartige Bildgeschichte über das Aufstiegsjahr 17/18 mit tollen Fotos der Stationen von Memmingen bis Saarbrücken und vielen Nahaufnahmen aus der Giesinger Heimat, eine authentische und lesenswerte Liebeserklärung an unseren geliebten Verein, verfasst hat. Ich kann das Buch allen Löwenfans nur sehr ans Herz legen.
Auf in ein neues, ein gutes Löwenjahr, an dessen Ende der sichere Klassenerhalt in Liga 3 und eine echte Zukunftsperspektive im Grünwalder Stadion stehen sollte.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Löwenjahr 2019

Das wünsche ich von Herzen allen Löwenfans und insbesondere den vielen treuen Lesern dieser Seite.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Durchschnaufen nach einem turbulenten Löwenjahr

Puh, mit dem späten Siegtreffer heute vor großartigem Publikum gegen den FC Kaiserslautern haben die Löwen vor der verdienten Winterpause einen ganz, ganz wichtigen Dreier der Nervenberuhigung geholt. Durchschnaufen ist angesagt nach einem überaus turbulenten Jahr mit dem Höhepunkt des direkten Wiederaufstiegs im Frühsommer. Quirin Molls Siegtreffer in Minute 85 erlöste die zuletzt doch sehr leidende „Fangemeinde“ kurz vor dem christlichsten unserer Feste.

Nun heißt es, Kraft zu tanken in der Winterpause und gestärkt im neuen Jahr in das erste Spiel in Lotte zu gehen. Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe! … und frohe, gesegnete Weihnachten der treuen Löwenschar.

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Fünf Ex-Löwen …

Beim heutigen Topspiel Dortmund gegen Gladbach standen am Ende mit Waigel, Wolf, Strobl, Neuhaus und Johnson gleich fünf von Sechzig ausgebildete Spieler auf dem Platz …

Tut irgendwie weh . Blau bleiben …

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Bühne frei zur nächsten Hetzjagd

Wie immer – wenn unbedingt gewonnen werden muss – haben unsere Sechziger in einem Sechspunktespiel gegen einen biederen Gegner wie dieses Jena so ziemlich alles verkehrt gemacht, was nur verkehrt gemacht werden kann und die ohnehin schon prekäre Tabellensituation weiter verschärft. Unbedarfte gelb-rote Karte für Paul nach 25 Minuten, danach immerhin nach der Pause 25 Minuten ordentlich gespielt und in Unterzahl zum Ausgleich durch Karger gekommen, aber nach kollektivem Tiefschlaf bei einer gegnerischen Ecke mit dem 1:2 bestraft und auch beim dritten Gegentor schlafmützig verteidigt, das war’s beim 1:3 gegen einen biederen Gegner. Was aber nach Spielende wieder im Rund-um-die-Uhr-Hetzblog abläuft, das hat mit Löwenfansein nichts mehr zu tun. 

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Schlüsselspiele im Advent

Nach dem gestrigen Eintrag heute deutlich kürzer:
Die beiden nun folgenden Heimspiele gegen Jena und Kaiserslautern können für die gesamte Saison richtungsweisend sein.
Mindestens vier Punkte und 1860 dürfte mit einem Polster auf die Abstiegsplätze in die verdiente Winterpause gehen.
Handlungsschnelligkeit auf dem Platz, ein gutes Umschaltspiel und vor allem eine wesentlich bessere Chancenverwertung als zuletzt wären mögliche Schlüssel  zu ruhigen Weihnachts- und Neujahrstagen im Lager des TSV von 1860 München.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Advent – Zeit der Löwenbesinnung?

Eigentlich ist die Zeit im Dezember, der Advent als Vorbereitung auf das christlichste unserer Feste, eine Zeit der Besinnung, des Nachdenkens und auch des In-Sich-Gehens. Eigentlich …
Wirft man allerdings einen Blick in gewisse, rund um die Uhr (24 Stunden) betriebene und gesteuerte Foren, dann vergeht einem als Löwenfan (seit über 50 Jahren) die Vorfreude, auch auf die beiden anstehenden Heimspiele im Grünwalder Stadion.
Und damit komme ich gleich zum Streitthema Nummer 1: Das Stadion.
Als kleiner Bub mit ganz großen blauen Augen durfte ich dort im August 1971 (lang, lang ist es her!) erstmals ein Heimspiel der Blauen an diesem Ort miterleben. Ein 4:2 nach zweimaligem Rückstand gegen die damals so starken Bayern aus Hof. 25 000 – eine unglaubliche Atmosphäre und Gänsehaut pur.
Trotz einer Klassesaison der 1970 abgestiegenen Sechziger reichte es am Ende nur zu Platz 3, hinter … eben jenen Hofern, die dann in der Aufstiegsrunde knapp scheiterten. Der Zuschauerschnitt von fast 23 000 im Grünwalder in Liga 2 war herausragend. Die Kapazität damals: 44 000 !
Sieben Jahre später – mittlerweile als blauer Teenie – fieberte ich wieder an gleicher Stätte, an der die meisten Heimspiele zur Austragung kamen, durchaus leidenschaftlich mit, wobei die Kracherspiele gegen Offenbach
(32 000), Stuttgart (77 000 ausverkauft!) und Nürnberg (45 000) ebenso wie das unglaubliche Relegationsrückspiel gegen Bielefeld (60 000 nach einem 0:4 im Hinspiel) im Olympiastadion ausgetragen wurden.
Nach dem direkten Abstieg 78 wurde auch 78/79 meistens im GWS gespielt.
Nur das entscheidende letzte Heimspiel zum direkten Wiederaufstieg 1979 gegen Saarbrücken (3:1) fand vor 40 000 im Olympiastadion statt.
Nach einer sehr durchwachsenen Spielzeit 80/81, die mit dem erneuten Abstieg ein unsägliches Ende nahm, spielten unsere Sechziger 81/82 meistens im GWS, um trotz eines vorderen Tabellenplatzes 82 den Zwangsabstieg in die damals noch drittklassige Bayernliga als saure Kröte schlucken zu müssen.
Ein Highlight, das 6:1 gegen Tabellenführer Fürth am Gründonnerstag 1984 bleibt in Erinnerung, leider aber auch eine total verkorkste Aufstiegsrunde zur 2. Liga mit lediglich einem Sieg (natürlich im GWS, ein 4:2 gegen Freiburg nach 0:2-Rückstand) und sieglosen Spielen im Olympiastadion gegen Bürstadt und Homburg.
Erst sieben Jahre später gelang unter Topmotivator Karsten Wettberg nach einer spannenden Aufstiegsrunde die Rückkehr in den Profifußball, vor ausverkauftem Haus (damals noch 30 000) auf Giesings Höhen, man ist geneigt zu sagen, wo denn sonst?
Als man 2004 nach dem unnötigsten Abstieg aller Zeiten wieder vom OS ins GWS zurückkehrte, war dies die einzige Zweitligasaison der Jahre bis 2017, in der man bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg mitspielen durfte.
Ganz wenige Spiele kamen in der Vor-Arena-Zeit im „Olympia“ zur Austragung, die Zulassung im GWS lag immerhin noch bei knapp 22 000.
Warum diese Kapazität im „renovierten“ Stadion in Giesing nun nicht mehr möglich sein soll, erschließt sich mir und wohl auch vielen anderen nicht.
Der direkte Wiederaufstieg 2018 wurde begeistert gefeiert – natürlich im Grünwalder Stadion.
Heimat. Sehnsuchts- und auch Erfolgsort. Meist auch Erfolgsfaktor im Gegensatz zu den stimmungsleeren Spielen in Fröttmaning oder im Olympiastadion.
Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte: Das „Sechzger“ ist das volle Gegenteil einer oft so schlimmen Stimmungswüste bei 75 000 Roten in Fröttmaning.
Das „Sechzger“ ist Heimat. Erfolgsfaktor (man denke nur mal an die grandiosen Europacupspiele vor 44 000 gegen Porto, Real oder Turin zurück!)  Und … Es ist trotz aktuell nur 15 000 zugelassenen Zuschauer alles, nur keine Ruine.
„Das Sechzger“ ist unser Alleinstellungsmerkmal im grauen Alltag der geklonten Fußballstadien weit draußen in der „Pampa“.
Identifikationsfaktor vor allem für die zahlreichen jungen Fans.
Ein Blick in die 2. Liga wirft schon die Frage auf, wie es Vereine wie Heidenheim, Sandhausen, Kiel oder Darmstadt schaffen, bei gleichen Kapazitäten dort weiter zu spielen.
Und das ganz ohne orientalischen Investor!
Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich bin froh und dankbar, dass uns der Herr Ismaik 2011 den Arsch gerettet hat, aber nicht damit einverstanden, wenn unser Investor regelmäßig die ganze Vereinsgemeinde zappeln lässt und immer erst auf den allerletzten Drücker zahlt. Dies ist unseriös und darf in Anbetracht seiner in einem bekannten Blog wieder aus allen Kanallöchern kriechenden Jüngerschaft auch mal angesprochen werden.
Die dadurch entstandene interne Unruhe, verbunden mit einem widerlichen Hetzgeblöke seiner Internet-Fangemeinde, ist schlicht und ergreifend kontraproduktiv vor den beiden wichtigen Heimspielen gegen Jena und Kaiserslautern.
Deshalb mein Aufruf an alle Seiten und vor allem an die Ganztagesblogger im Internet: Fahrt um 1860 % runter und besinnt euch auf das, was 1860 immer ausgezeichnet hat:
Zusammenhalt in der Leidenschaft für unseren wunderbaren Verein!
18 600 mal Leidenschaft sollte doch locker möglich sein.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!!!








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Nullnummer in der Kölner Südstadt

Trotz langer Überzahl kamen die Löwen heute in der Kölner Südstadt nicht über ein mageres 0:0 gegen die alles andere als starke Kölner Fortuna hinaus.
Zu einfallslos war das Spiel über weite Strecken, zu pomadig und mit wenig Tempo über die Außen. Spielerisch erneut alles andere als überzeugend.
Immerhin nahm man am Ende – im Gegensatz zu vielen Überzahlspielen vergangener Jahre – zumindest noch einen Auswärtspunkt mit.
Zu wenig, um sich von unten abzusetzen, viel zu wenig für die zahlreichen mitgereisten Fans (darunter auch eine Abordnung der Krumbacher Blue Lions) , die sich nicht über den zweiten Auswärtsdreier der Saison freuen durften.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Big points im Abstiegskampf

Es war sicherlich nicht alles Gold, was beim heutigen 2:0 gegen Zwickau im Sechzger Stadion glänzte, aber immerhin gelang unseren Löwen nach einer überzeugenden ersten und einer durchwachsenen zweiten Halbzeit ein immens wichtiger 2:0-Heimsieg über den FSV Zwickau und damit der Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz.
Hervorheben möchte ich heute Sascha Mölders, der immer anspielbar war und das 1:0 durch den agilen Stefan Lex wunderbar einleitete. Wie Lex dieses Tor machte, war schon allererste Sahne und sollte dem sympathischen Spieler für die nächsten Spiele weiteren Auftrieb geben. Nun gilt es, die in der ersten Hälfte gezeigte Leistung auch bei Fortuna Köln sowie in den beiden Heimspielen gegen Jena und den gestern in Unterhaching bös gerupften FCK unter Beweis zu stellen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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