Richtungsspiel

Das morgige zweite Wiesnheimspiel gegen die spielstarken Würzburger wird ein Wegweiser für die nächsten Wochen sein.

Bei einem Sieg ist der Anschluss nach oben da, bei einer Niederlage droht ein Absturz in die untere Tabellenregion. Daher ein enorm wichtiges Richtungsspiel für unsere Löwen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

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Wieder sich selbst nicht belohnt

Jammerschade, dass unsere Löwen nach einer sowohl kämpferisch als auch spielerisch überzeugenden „Auswärtsvorstellung“ (unter den 15 000 war mindestens die Hälfte weißblau) wieder in der Nachspielzeit einen Ausgleich hinnehmen mussten und beim 1:1 in Unterhaching um den verdienten Dreier-Lohn gebracht wurden.
Dennoch: Sechzig zeigte insbesondere nach dem Seitenwechsel ein hervorragendes Spiel, hätte aber nach dem toll herausgespielten Treffer Grimaldis die Sache bei einigen Kontern klar machen können.
Zumal unser junger Keeper Marco Hiller nicht nur beim meines Erachtens unberechtigten Foulelfmeter des Gastgebers gleich zweimal überragend parierte, sondern auch beim späten Ausgleich ebenfalls zwei tolle Reflexe zeigte, von seinen ansonsten starken Vorderleuten allerdings einmal im Stich gelassen wurde.
Es war definitiv ein Derby, das den Ansprüchen voll gerecht wurde und alles beinhaltete, was den Fußball in seiner Urform so toll und auch liebenswert macht.
Ich bin guter Dinge, dass unsere Löwen eine prima Saison spielen werden.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Oh „Wehen“ …

Dieser Gegner liegt 1860 einfach nicht.
6 Minuten reichten den Gästen aus Wehen, um nach Rückstand das Spiel komplett zu drehen und als Sieger vom Platz zu gehen.
In einem laufintensiven Spiel merkte man vor allem dem diesmal blassen Grimaldi den Trainingsrückstand nach seiner Verletzung an. Wie in Rostock kassierte man zudem innerhalb weniger Minuten nach dem Seitenwechsel zwei ärgerliche, da sehr schlecht verteidigte Gegentore. Das Aufbäumen in der Schlussviertelstunde, unterstützt von unserem Klassepublikum, wurde leider nicht mit dem durchaus verdienten Ausgleich belohnt. Einige Spieler wie auch Keeper Hiller oder Moll standen heute etwas neben der Spur. Auch Steinhart war weit von seinem normalen Leistungsvermögen entfernt.
Die weiteren schweren Spiele der nächsten Tage in Unterhaching und gegen Würzburg werden aufzeigen, wohin der Weg unsere Löwen in dieser Saison führen wird.
Kein Verständnis habe ich für die Bewertungspraxis der Spieler im Boulevard bzw. einem bestimmten Blog, wo bei einer Niederlage pauschal sehr negative Noten verteilt werden.
Genauso wenig verstehe ich den aktuellen Hype um Grimaldi, der sicherlich eine gute Verstärkung, aber keineswegs der neue Heilsbringer des TSV 1860 ist.
Damit tut man dem Spieler nichts Gutes.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Bitte diesmal ohne „Nach-Wehen“

Irgendwann im Spätherbst 2008 … Typisches Spiel in der AA vor vielleicht 15 000 und einem zu 20 % „gefüllten“ Stadion. Eigentlich mit ansprechend guter Stimmung, führen doch die Sechziger gegen den SV Wehen – Wiesbaden nach rund 70 Minuten überlegen mit 3:0. Drei sichere Heimpunkte  eingetütet . Denkt man im leeren Rund. Wohl auch in Löwenspielerkreisen auf dem Rasen. … 72. Minute 3:1. Na ja … 82. 3:2. Das wird doch nicht …90. .. der „Supergau“ eines wohl prototypischen 1860-Heimspieles, in dem nur noch verwaltet und nicht mehr selbst agiert wurde. 3:3! Der Löwenwahnsinn im Zeitraffer.
Immerhin einen Punkt noch gerettet …Und dennoch: Albtraumhaft. 10 Jahre ist das her.
Und nun wieder gegen Wehen-Wiesbaden am Samstag ab 14 Uhr.
Zum Glück wirklich daheim, auch wenn das immer noch viele AA- und Olympiastadions-Fetischisten nicht wahrhaben wollen. Dort, wo 15 000 eine Heimmacht sind.
Dort, wo 1860 seine allerbesten Momente erlebt hat und weiter erleben darf.
Dort, wo nicht der leere Business-Luxus regiert, sondern Leidenschaft, Zusammenhalt auf dem Platz und auf den Rängen uns wieder zu einer Einheit gemacht haben.
In der angeblichen Ruine.Abrissbude.  … In der echten und einzigen Löwenheimat.
Dort oben auf dem Giesinger Berg.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Sechzigspiele mit hohem Unterhaltungswert

Dass diese Löwen nicht mit ihren Vorgängermannschaften der Zweitligazeit zu vergleichen sind, haben sie heute gegen Hansa Rostock wieder unter Beweis gestellt.
Früher wäre ein Löwenteam nach dem schnellen Doppelschlag, der Hansa eine 2:1-Führung kurz nach der Pause gegen schläfrige Löwen bescherte, wohl nicht mehr zurück ins Spiel gekommen, vor allem angesichts der euphorisierten Hansafans unter den 18 ooo.
Mich freut es für die rund 1500 Löwen, die die beschwerliche und weite Anreise auf sich genommen hatten, dass es dank Steinharts sicher verwandeltem Foulelfmeter doch noch zu einem verdienten 2:2 reichte.
Die Moral des Löwen war also erneut intakt. Dennoch gilt es die Stellungsfehler im Abwehrverbund bei Rückpässen von der rechten Außenbahn abzustellen, denn wie schon in einigen anderen Spielen standen die gegnerischen Torschützen sträflich frei im „Slot“, wie es im Eishockey heißt.
Insgesamt ein Punkt nach einem rassigen Spiel, das keinen Sieger verdient hatte, wobei die Sechziger nach der Führung eigentlich bei klarsten Chancen den Sack bereits vor der Pause zumachen hätten können bzw. müssen.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Wiedersehen mit Kai

Das morgige Auswärtsspiel bei Hansa Rostock im Ostseestadion weckt Erinnerungen an deren Rückkehrer Kai Bülow, der immerhin sieben Jahre lang das Trikot unseres TSV 1860 trug und nicht nur auf sein Last-Minute-Siegtor gegen Kiel 2015 reduziert werden sollte.
Kai war ein ganz besonderer Löwenspieler, der weit über den Tellerrrand eines Fußballprofis hinauszublicken imstande war, sozial eingestellt und überaus zuvorkommend und freundlich auftrat. Wie im Juli 2012, als er zusammen mit Philipp Steinhart unseren Löwenstammtisch in Babenhausen besuchte.
Gerne erinnere ich mich an die tiefgründigen Gespräche mit ihm und seinen grandiosen Beitrag über das Pokalspiel gegen Dortmund (ein Jahr später) für meine „Sechzig Momente“.
Ich bin sehr gespannt, ob unsere Löwen den Aufwärtstrend vor der Länderspielpause im hohen Norden fortsetzen werden.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

Einer der äußerst seltenen Glücksmomente für jeden Löwenfan im letzten Jahrzehnt!

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Puh, das war knapp!

Herbert Paul sei Dank. Sein Abstaubertor in letzter Minute verhinderte ein Elfmeterschießen und ein nicht einmal unverdientes Aus im Achtelfinale des Totopokals beim starken FC Memmingen.

Fazit: Mund abwischen und weiter, wobei die Anmerkung schon erlaubt sein darf, dass einige Spieler aus dem sogenannten zweiten Anzug wieder maßlos enttäuschten und sich nicht für Startelfeinsätze empfehlen konnten.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe !

 

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Daniel Wein

Ein besonderer Spieler. Seit der Vorsaison bei 1860. Einer, der sich nie für die „Drecksarbeit“ im Mittelfeld zu schade ist. Ein Balleroberer und Standardexperte.
Aber auch über das Sportliche hinaus ein ganz besonderer Mensch.
Mit einem emotionalen und berührenden Nachruf auf seinen guten Freund, den gestern auf so tragische Weise bei einem Verkehrsunfall in seiner Heimat Togo ums Leben gekommenen „Ibo“ Kododji.
Mit einem Nachruf, der sinnbildlich für den Zusammenhalt in der großen Löwenfamilie steht. Ich habe Gänsehaut beim Lesen bekommen, dass ein Profi der ersten Mannschaft seine tiefe Verbundenheit zu einem Amateurspieler der 4. Mannschaft, der sich zudem als Schiedsrichter für unseren Verein engagiert hatte, zum Ausdruck gebracht hat.
In einer Zeit, in der den Herren Berufsfußballer immer wieder kritisch um die Ohren gehaut wird, wie realitätsfern und ichbezogen sie doch alle seien. Nur auf den schnellen Profit aus.
Lieber Daniel, danke für deine anrührenden und zu Herzen gehenden Worte über einen guten Freund, der doch sein ganzes Leben noch vor sich hatte.
RIP, Ibo!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Tolles Kampfspiel im Sechzger

Zu Null und dabei kämpferisch, läuferisch und im Zusammenhalt auf dem Platz erneut voll überzeugend: Die Löwen von 2018 stecken auch Rückschläge durch Verletzungen gemeinschaftlich weg und verdienten sich heute Abend bei prickelnder Fußballatmosphäre den 2:0-Erfolg gegen keineswegs schwache Cottbuser.
Ein Sonderlob heute für Nico Karger und sein eiskaltes 2:0 nach Traumpass unseres „Kampfschweines“ Adriano Grimaldi, ebenso der stabilen und kopfballstarken Defensive um Kapitän Felix Weber, den immer selbstbewusster auftrumpenden Herbert Paul, Simon Lorenz und Linksverteidiger und Standardexperte Philipp Steinhart. Nicht zu vergessen unsere beiden „Abschirmjäger“ im defensiven Mittelfeld, Daniel Wein und der heute überragende Quirin Moll, dazu der durchsetzungsfähige Marius Willsch auf rechts.
Es macht einfach Spaß, diesen Löwen zuzusehen!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Überzeugender Auswärtssieg auf der Ostalb

Von ganz wenigen Spielphasen abgesehen, zeigten unsere Löwen heute ein überzeugendes Auswärtsspiel und siegten auch in der Höhe verdient 4:1 beim VFR Aalen auf der Ostalb, wo man zuvor noch nie gewonnen hatte.
Der trotz nicht optimaler gesundheitlicher Probleme stark auftrumpfende Nico Karger (Tor plus Vorlage) knüpfte nahtlos an seine starke Vorstellung der Vorwoche gegen Kiel an, der spielstarke Neuzugang der Stuttgarter Kickers, Abruscia, krönte seine feine Leistung mit einem perfekt herausgespielten Kontertor und einem raffinierten Freistoßtreffer. Vor über 8 000 Zuschauern auf der Ostalb zeigte unsere Mannschaft eine geschlossene Vorstellung und verdiente sich den ersten Auswärtsdreier.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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