1860 Prozent Löwenleidenschaft

Auf dem Spielfeld. Auf den Rängen.
Wir brauchen gegen diese starke Saarbrücker Mannschaft morgen ab 14 Uhr den unbedingten, absoluten Siegeswillen um den Aufstiegstraum nach dem Totalabsturz des Vorjahres mit einer jungen, den Löwen im Herzen tragenden Mannschaft zu verwirklichen.
Bessere Standfestigkeit als im Hinspiel.. Kompaktes Defensivverhalten in den zentralen Bereichen im Mittelfeld, auf den Außenbahnen und im Abwehrzentrum.
Eine Top-Torwartleistung. Den Hexenkessel GWS wie schon 1991, 1993 und 1994 bei den letzten Aufstiegen.
Löwenfans, die den sonst so oft praktizierten Negativismus des Selbstmitleids beim Stadioneintritt ablegen und unsere junge Mannschaft mit so vielen Eigengewächsen nach vorn  peitschen.
Auf Sieg spielen muss die Devise sein, denn das Verwalten und Abwarten war noch nie eine Löwendisziplin, die gut gegangen ist.
Daumen drücken, ob im oder außerhalb des Stadions. Bitte ohne Pyro!!!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Ein erster Schritt zum großen Ziel

Puh – welche Dramatik im  packenden Relegationshinspiel heute in Völklingen gegen einen starken FC Saarbrücken, der den Löwen auch in Unterzahl alles abverlangte.
Das Spiel begann für 60 überragend mit dem Blitztor nach nicht einmal einer Minute durch den hoch motivierten Sascha Mölders.
Danach spielte unser Team vor allem im defensiven Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn nicht kompakt genug und die Gastgeber kamen zu mehreren Hochkarätern.
Sechzig verpasste andererseits in Überzahl zweimal das 2:0 und so kam es, wie es halt immer so kommt: Der dezimierte Gastgeber machte kurz vor der Pause durch ein sensationelles Volleytor den Ausgleich.
Nach der Pause wieder ein Blitzstart der Löwen durch den sehr agilen Nico Karger, aber erneut verstand man es nicht, den Sack zuzumachen. 2:2 nach 75 Minuten.
Man muss unserer nicht immer rutschfesten Mannschaft aber das Kompliment machen, weiter auf den Siegtreffer gespielt zu haben, den der sich selbst für seine Topleistung krönende Mölders in Minute 84 nach Klassevorarbeit des eingewechselten Köppel perfekt machte.
Ein Topergebnis. Aber auch ein sehr gefährliches Ergebnis gegen diese starke Mannschaft aus dem Saarland, die nie aufsteckte und uns am Sonntag alles abverlangen wird.
Wir müssen dann wesentlich kompakter spielen, viel weniger Anspiele in die Schnittstellen zulassen und vorne die klaren Dinger eiskalt verwerten.
Es wird gegen den kampfstarken und manchmal auch überharten Südwestmeister kein leichtes Unterfangen.
Was mich massiv aufregte, war das idiotische Pyroabbrennen einiger Vollpfosten in unserer Kurve, wo doch Geschäftsführer Michael Scharold auf der Vereinshomepage eindringlich an den fairen Sportsgeist unserer Fans appelliert hatte.
Nach einer von den Ultras besonnen geführten Spielzeit mir unerklärlich, warum man sich diesmal so aufführte.
Zum Rückspiel am Sonntag:
90 Minuten und mehr alles aus sich herausholen, den Teamspirit zeigen wie schon die ganze Saison über, dann sollte es klappen. Dazu mit friedlichen Fans. Auf die Löwen!

Blaau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Löwen, macht es wie Aue!

Vor zwei Jahren war ich mit meiner Frau im Erzgebirge auf Kurzurlaub und selbstredend durfte ein Abstecher nach Aue in das wunderschön gelegene Stadion – damals allerdings noch eine einzige Großbaustelle – nicht fehlen.
Dieser immer schon sympathische Verein hat da ein Schmuckkästchen für 18 000 Zuschauer hingestellt, das beim heutigen 3:1- Relegationssieg gegen de KSC zu einem wahren Hexenkessel wurde und die Mannschaft um den dreifachen Torschützen Sören Bertram 94 Minuten lang nach vorne peitschte.
100 % Laufbereitschaft. 100 % Zweikampfstärke. 100 % Siegeswille.
Tugenden, die unsere Löwen am Donnerstag und vor allem im Rückspiel in Giesing brauchen, um den ersehnten Aufstieg zu schaffen.
Macht es wie Aue, ihr Löwenkämpfer und lasst uns Fans glücklich nach Hause gehen!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Die Eintracht – ein Vorbild für die Relegation

Auch wenn man die Ausgangssituation der beiden Vereine nicht vergleichen kann (die Frankfurter Eintracht ging als krassester Außenseiter der letzten 25 Jahre in das Pokalfinale gestern gegen die roten Seitensträßler), so kann man sich vor den beiden Saarbrücken-Spielen doch mehr als eine „Erfolgsscheibe“ vom Hessenbrot abschneiden.
Bedingungsloser Kampfgeist. Zweikampfhärte. Schnelles Umschaltspiel.
Eine äußerst kompakte Hintermannschaft mit einem Souveränität ausstrahlenden Torwart.
Eiskalte Torabschlüsse. Ein gegenseitiges Helfen bei Fehlern und eine kraftstrotzende Körpersprache.
Unglaublich, wie die Hessen das so penetrante „Mia san mia“ des Klassenprimus in seinen
Grundfesten erschütterten. Man denke nur an den Zappelphilipp auf der Trainerbank neben dem in sich ruhenden Jupp, für den es mir schon auch leid tat.
Nach der nie erwarteten Niederlage gegen Frankfurts „Krieger“ diese Unverschämtheit, dem Gewinner nicht den gebührenden Respekt zu zollen und schmollend ohne jeden Pressekommentar in den Katakomben des Olympiastadions zu verschwinden …
Die sportliche Fairness wünsche ich unseren Löwen, auch wenn es am Donnerstag und Sonntag nicht klappen sollte.
Ich bin aber guter Dinge, dass unsere Sechziger dem Vorbild der Adlerträger nacheifern werden und dem Favoriten Saarbrücken nicht nur Paroli bieten werden.
Blau bleiben und das Löwentrikot mit Stolz tragen – es gibt keine bessere Farbe!

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Superbilanzen

83 Punkte. 87:27 Tore. Beste Defensive und Offensive.
9 Punkte Vorsprung auf Bayern 2.
Beste Heimmannschaft mit 47 Punkten, bestes Auswärtsteam mit 36 Zählern.
Vorrunde 41, Rückrunde 42 Punkte.
Und das mit einer Mannschaft, die erst kurz vor Saisonbeginn zusammengestellt worden war.
Drei Torschützen in den Top Ten: Mölders 19, Ziereis und Karger je 14.
Mit einem 4:1 in Memmingen begann diese erfolgreiche Saison, mit einem 4:1 in Bayreuth wurde sie heute abgeschlossen.
Nach einem 0:1 zur Pause. Mit einer Rumpfmannschaft ohne 9 angeschlagene, gesperrte oder geschonte Spieler.
Chapeau, ihr Löwen!
Leider muss nun noch die harte Relegation gegen den SW-Meister Saarbrücken gespielt werden. Die eine ähnlich gute Bilanz aufweisen.
Ich habe ein gutes Bauchgefühl, weil diese Löwenmannschaft bei allen noch vorhandenen spielerischen Schwächen charakterstark und ein echtes Team ist.
Dank Daniel Bierofka und einem ruhigen, unaufgeregten Umfeld.
Und dank der unglaublichen, fantastischen, phänomenalen Fans!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

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Immer wieder Saarbrücken …

Die Wege der Sechziger kreuzen sich seit rund vier Jahrzehnten immer wieder mit unserem Relegationsgegner Saarbrücken.
In meinem ersten der beiden Bücher über 1860, „Leo – ein Leben im Löwenblues“,  bildet das im Mai 2006 ausgetragene letzte Saisonheimspiel einer völlig verkorksten Rückrunde den sportlichen Hintergrund für meine Reminiszenz an die Löwen.
Gegen sage und schreib acht (!) Saarländer gelingt durch einen Treffer von Patrick Milchraum ein maues 1:0, das den selbsternannten Aufstiegsfavoriten immerhin vor dem Absturz in die dritte Liga bewahrt. 61 000 in der AA.
Bereits 1975 das erste stark besuchte Heimspiel mit über 65 000 im Olympiastadion gegen den FCS, ein Treffer des späteren Kurzzeitnationalspielers Ferdl Keller entscheidet das damalige Spitzenspiel in der seinerzeit noch zweigeteilten zweiten Bundesliga.
Sechzig rückt auf einen Aufstiegsplatz, wird aber durch den langwierigen Ausfall von Keller im nächsten Spiel so zurückgeworfen, dass ein gewisser Max Merkel feige das Trainerhandtuch wirft und das Team am Ende nur auf Rang 5 landet.
Im Folgejahr 75/76 trennt man sich in München vor 45 000 1:1 (Tor: Natürlich Keller), das Rückspiel im Ludwigspark endet nach tollem Kampf 2:2.
Saarbrücken steigt auf, fegt u.a. unseren roten Ortsnachbarn mit 6:1 dank eines überragenden Felix Magath aus dem Stadion, während 60 nach einer mäßigen Spielzeit als Tabellenvierter endet.
Nach dem Sensationsaufstieg 1977 und den legendären Bielefeldspielen kommt es in der ersten Bundesliga zu zwei Duellen, die aus Löwensicht 1:1 und im allerletzten Heimspiel mit 2:0 enden. Vor gerade einmal 8 000 Leuten im weiten Olympiastadion.
Bei Saarbrücken mit dabei: Ein gewisser Werner Lorant!
1979 wieder der letzte Spieltag: Mit einem 3:1 vor 40 000 schafft 1860 gegen Saarbrücken den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga.
So ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass sich die beiden Landesmeister aus dem Südwesten und Bayerns in wenigen Tagen erneut in entscheidenden Spielen gegenüberstehen.
Habe mir heute gerade noch eine der begehrten Karten für das Rückspiel im „Sechzger“ sichern können, in dem wir diese Saison eine echte Hausmacht mit 15 Siegen, 2 Unentschieden und lediglich einer Niederlage in 18 Spielen waren und dies hoffentlich auch am 27. Mai ab 14 Uhr sein werden.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Verdient Meister – aber leider nur ein erster Schritt

Die Löwen haben eine insgesamt überzeugende Saison mit dem heutigen 3:0-Sieg beim „Dorffestival“ in Pipinsried und der souveränen Meisterschaft (aktuell 9 Punkte vor dem selbsternannten Favoriten FCB 2) gekrönt.
Es war zwar nach Liveticker-Infos erneut kein gutes Spiel, aber zumindest hat das Team bei den Toren von Wein, Karger und Mölders (19. Treffer) Effizienz bewiesen.
Diese und eine weiter so stabile Hintermannschaft könnten Garanten für ein erfolgreiches Abschneiden in der Relegation gegen Südwestmeister Saarbrücken sein.
Ein herzliches Dankeschön dem großartigen Gastgeber, Dorfverein FC Pipinsried, der diesen grandiosen Samstag Nachmittag mit viel Engagement und Enthusiasmus der ganzen Bevölkerung erst möglich machte!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

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Vereinsinterne Unruhe zum denkbar ungünstigsten Moment

Kurz vor der morgigen Meisterschaftsentscheidung in Pipinsried und den dann hoffentlich realisierten Relegationsspielen gegen Saarbrücken haben es unsere beiden Gesellschafter des e.V. und der Investorenseite wieder einmal geschafft, zum ungünstigsten Moment, in der entscheidenden Saisonphase, mit ihrer fehlenden und vertagten Einigung zum Wohle des TSV 1860 München, für Unruhe und Ungewissheiten zu sorgen.
Trainer und Sportdirektor wollen aber und brauchen auch Klarheit über die finanziellen Budgets, um die neue Saison – egal in welcher Liga – mit Nachhaltigkeit planen zu können.
Nachhaltigkeit und Zusammenhalt sind allerdings nach wie vor unbekannte „Fremdwörter“ für diesen, von uns so geschätzten Verein.
Manchmal könnte man als langjähriger Fan den Glauben an das Gute und Vernünftige im Funktionärszirkus verlieren.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Kollektivversagen im Derby

Die Spiele gegen Augsburg und vor allem die Roten sind uns Löwenfans besonders wichtig, aber was unsere Spieler insbesondere in der ersten Halbzeit gegen Bayern 2 gezeigt oder besser gesagt nicht gezeigt haben, das hätte ich nie und nimmer für möglich gehalten.
Null Körpersprache. Eingeschüchtert. Spielerisch armselig. Ein Schattenbild vieler Spiele dieser doch so erfolgreichen Saison. Kämpferisch nicht vorhanden.
Totalausfälle Steinhart, Wein und der körperlich einfach überforderte Koussou.
Ein Klassenunterschied im Spiel Erster gegen Zweiten.
Warum reagierte Biero erst zur Pause mit einem Wechsel auf unserer linken Seite, die sich vogelwild präsentierte? Warum wirkte 60 in einem Derby wie gelähmt?
Die zweite Halbzeit war zwar besser (schlechter ging nun wirklich nicht mehr), weil mit Köppel und Kindsvater Spieler mit Löwenherz auf dem Platz standen.
Dennoch konnten wir froh sein, dass es nach den ersten 45 Minuten nicht 1:6 stand.
So desolat war dieser Auftritt in einem Spiel, das uns Fans so viel bedeutet.
Und das Ganze wieder live zur besten Sendezeit … Peinlich.
Bleibt nur die Hoffnung, dass man jetzt nicht komplett abkackt (Pipinsried und Bayreuth kämpfen beide gegen den Abstieg!), unser möglicher Relegationsgegner Saarbrücken uns komplett unterschätzt und der kurz eingesetzte Timo Gebhart wieder fit wird.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe! Und wenn es noch so weh tut.

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Rote Arroganz

Sie können einfach nicht aus ihrer Haut. Die Arroganz. Dieses Auf-sich-und-sonst-auf-niemand-bezogene widerliche Mia-san-Mia-Geschwurbel.
Tim Walter heißt der Mann. Der dem Herrgott täglich dankbar sein sollte, dass er nach einer mehr als mauen Vorrunde eines selbsternannten Titelanwärters noch Trainer bei Bayern 2 sein darf. Heimniederlagen u.a. gegen die Fußball-Großmacht Pipinsried.
Ein Verteter der rot-schäbigen, ichbezogenen Überheblichkeitskultur.
Statt Bescheidenheit dämliche Sprüche vor dem kleinen Derby am Sonntag.
Statt Respekt und Anerkennung der Löwenleistung typische Hirnlossprüche vor dem Spiel.  So sind sie halt, die „Fairplay-Roten“ von der schäbigen Straße.
Wir sollten die richtige Antwort darauf auf dem Platz geben.
In unserer Heimat, wo Rot nur geduldeter Gast mit seinen 400/500 Zuschauern ist.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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