Superbilanzen

83 Punkte. 87:27 Tore. Beste Defensive und Offensive.
9 Punkte Vorsprung auf Bayern 2.
Beste Heimmannschaft mit 47 Punkten, bestes Auswärtsteam mit 36 Zählern.
Vorrunde 41, Rückrunde 42 Punkte.
Und das mit einer Mannschaft, die erst kurz vor Saisonbeginn zusammengestellt worden war.
Drei Torschützen in den Top Ten: Mölders 19, Ziereis und Karger je 14.
Mit einem 4:1 in Memmingen begann diese erfolgreiche Saison, mit einem 4:1 in Bayreuth wurde sie heute abgeschlossen.
Nach einem 0:1 zur Pause. Mit einer Rumpfmannschaft ohne 9 angeschlagene, gesperrte oder geschonte Spieler.
Chapeau, ihr Löwen!
Leider muss nun noch die harte Relegation gegen den SW-Meister Saarbrücken gespielt werden. Die eine ähnlich gute Bilanz aufweisen.
Ich habe ein gutes Bauchgefühl, weil diese Löwenmannschaft bei allen noch vorhandenen spielerischen Schwächen charakterstark und ein echtes Team ist.
Dank Daniel Bierofka und einem ruhigen, unaufgeregten Umfeld.
Und dank der unglaublichen, fantastischen, phänomenalen Fans!

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

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Immer wieder Saarbrücken …

Die Wege der Sechziger kreuzen sich seit rund vier Jahrzehnten immer wieder mit unserem Relegationsgegner Saarbrücken.
In meinem ersten der beiden Bücher über 1860, „Leo – ein Leben im Löwenblues“,  bildet das im Mai 2006 ausgetragene letzte Saisonheimspiel einer völlig verkorksten Rückrunde den sportlichen Hintergrund für meine Reminiszenz an die Löwen.
Gegen sage und schreib acht (!) Saarländer gelingt durch einen Treffer von Patrick Milchraum ein maues 1:0, das den selbsternannten Aufstiegsfavoriten immerhin vor dem Absturz in die dritte Liga bewahrt. 61 000 in der AA.
Bereits 1975 das erste stark besuchte Heimspiel mit über 65 000 im Olympiastadion gegen den FCS, ein Treffer des späteren Kurzzeitnationalspielers Ferdl Keller entscheidet das damalige Spitzenspiel in der seinerzeit noch zweigeteilten zweiten Bundesliga.
Sechzig rückt auf einen Aufstiegsplatz, wird aber durch den langwierigen Ausfall von Keller im nächsten Spiel so zurückgeworfen, dass ein gewisser Max Merkel feige das Trainerhandtuch wirft und das Team am Ende nur auf Rang 5 landet.
Im Folgejahr 75/76 trennt man sich in München vor 45 000 1:1 (Tor: Natürlich Keller), das Rückspiel im Ludwigspark endet nach tollem Kampf 2:2.
Saarbrücken steigt auf, fegt u.a. unseren roten Ortsnachbarn mit 6:1 dank eines überragenden Felix Magath aus dem Stadion, während 60 nach einer mäßigen Spielzeit als Tabellenvierter endet.
Nach dem Sensationsaufstieg 1977 und den legendären Bielefeldspielen kommt es in der ersten Bundesliga zu zwei Duellen, die aus Löwensicht 1:1 und im allerletzten Heimspiel mit 2:0 enden. Vor gerade einmal 8 000 Leuten im weiten Olympiastadion.
Bei Saarbrücken mit dabei: Ein gewisser Werner Lorant!
1979 wieder der letzte Spieltag: Mit einem 3:1 vor 40 000 schafft 1860 gegen Saarbrücken den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga.
So ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass sich die beiden Landesmeister aus dem Südwesten und Bayerns in wenigen Tagen erneut in entscheidenden Spielen gegenüberstehen.
Habe mir heute gerade noch eine der begehrten Karten für das Rückspiel im „Sechzger“ sichern können, in dem wir diese Saison eine echte Hausmacht mit 15 Siegen, 2 Unentschieden und lediglich einer Niederlage in 18 Spielen waren und dies hoffentlich auch am 27. Mai ab 14 Uhr sein werden.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Verdient Meister – aber leider nur ein erster Schritt

Die Löwen haben eine insgesamt überzeugende Saison mit dem heutigen 3:0-Sieg beim „Dorffestival“ in Pipinsried und der souveränen Meisterschaft (aktuell 9 Punkte vor dem selbsternannten Favoriten FCB 2) gekrönt.
Es war zwar nach Liveticker-Infos erneut kein gutes Spiel, aber zumindest hat das Team bei den Toren von Wein, Karger und Mölders (19. Treffer) Effizienz bewiesen.
Diese und eine weiter so stabile Hintermannschaft könnten Garanten für ein erfolgreiches Abschneiden in der Relegation gegen Südwestmeister Saarbrücken sein.
Ein herzliches Dankeschön dem großartigen Gastgeber, Dorfverein FC Pipinsried, der diesen grandiosen Samstag Nachmittag mit viel Engagement und Enthusiasmus der ganzen Bevölkerung erst möglich machte!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

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Vereinsinterne Unruhe zum denkbar ungünstigsten Moment

Kurz vor der morgigen Meisterschaftsentscheidung in Pipinsried und den dann hoffentlich realisierten Relegationsspielen gegen Saarbrücken haben es unsere beiden Gesellschafter des e.V. und der Investorenseite wieder einmal geschafft, zum ungünstigsten Moment, in der entscheidenden Saisonphase, mit ihrer fehlenden und vertagten Einigung zum Wohle des TSV 1860 München, für Unruhe und Ungewissheiten zu sorgen.
Trainer und Sportdirektor wollen aber und brauchen auch Klarheit über die finanziellen Budgets, um die neue Saison – egal in welcher Liga – mit Nachhaltigkeit planen zu können.
Nachhaltigkeit und Zusammenhalt sind allerdings nach wie vor unbekannte „Fremdwörter“ für diesen, von uns so geschätzten Verein.
Manchmal könnte man als langjähriger Fan den Glauben an das Gute und Vernünftige im Funktionärszirkus verlieren.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Kollektivversagen im Derby

Die Spiele gegen Augsburg und vor allem die Roten sind uns Löwenfans besonders wichtig, aber was unsere Spieler insbesondere in der ersten Halbzeit gegen Bayern 2 gezeigt oder besser gesagt nicht gezeigt haben, das hätte ich nie und nimmer für möglich gehalten.
Null Körpersprache. Eingeschüchtert. Spielerisch armselig. Ein Schattenbild vieler Spiele dieser doch so erfolgreichen Saison. Kämpferisch nicht vorhanden.
Totalausfälle Steinhart, Wein und der körperlich einfach überforderte Koussou.
Ein Klassenunterschied im Spiel Erster gegen Zweiten.
Warum reagierte Biero erst zur Pause mit einem Wechsel auf unserer linken Seite, die sich vogelwild präsentierte? Warum wirkte 60 in einem Derby wie gelähmt?
Die zweite Halbzeit war zwar besser (schlechter ging nun wirklich nicht mehr), weil mit Köppel und Kindsvater Spieler mit Löwenherz auf dem Platz standen.
Dennoch konnten wir froh sein, dass es nach den ersten 45 Minuten nicht 1:6 stand.
So desolat war dieser Auftritt in einem Spiel, das uns Fans so viel bedeutet.
Und das Ganze wieder live zur besten Sendezeit … Peinlich.
Bleibt nur die Hoffnung, dass man jetzt nicht komplett abkackt (Pipinsried und Bayreuth kämpfen beide gegen den Abstieg!), unser möglicher Relegationsgegner Saarbrücken uns komplett unterschätzt und der kurz eingesetzte Timo Gebhart wieder fit wird.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe! Und wenn es noch so weh tut.

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Rote Arroganz

Sie können einfach nicht aus ihrer Haut. Die Arroganz. Dieses Auf-sich-und-sonst-auf-niemand-bezogene widerliche Mia-san-Mia-Geschwurbel.
Tim Walter heißt der Mann. Der dem Herrgott täglich dankbar sein sollte, dass er nach einer mehr als mauen Vorrunde eines selbsternannten Titelanwärters noch Trainer bei Bayern 2 sein darf. Heimniederlagen u.a. gegen die Fußball-Großmacht Pipinsried.
Ein Verteter der rot-schäbigen, ichbezogenen Überheblichkeitskultur.
Statt Bescheidenheit dämliche Sprüche vor dem kleinen Derby am Sonntag.
Statt Respekt und Anerkennung der Löwenleistung typische Hirnlossprüche vor dem Spiel.  So sind sie halt, die „Fairplay-Roten“ von der schäbigen Straße.
Wir sollten die richtige Antwort darauf auf dem Platz geben.
In unserer Heimat, wo Rot nur geduldeter Gast mit seinen 400/500 Zuschauern ist.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Löweninvasion

Die Kleinstadt Illertissen und der dort beheimatete FV werden den gestrigen Abend und das 0:2 gegen unseren TSV 1860 wohl so schnell nicht vergessen.
Unter den fast 5 000 Besuchern waren weit über 3 000 Sympathisanten der Sechziger, die sich erst nach dem Seitenwechsel über zwei schöne Tore (Joker Kindsvater und Karger) und einen schwer erkämpften „Auswärtssieg“ freuen durften, der das Tor zur RL- Meisterschaft ganz weit öffnete.
Die erste Halbzeit? Vieles blieb Stückwerk, war zu stereotyp und berechenbar.
60 agierte mit zu wenig Tempo und ohne Esprit. Aus dem zentralen Mittelfeld kamen zu wenig Impulse. Zum Glück hatte Daniel Bierofka mit der Einwechslung von Benni Kindsvater ein glückliches Händchen, sorgte dieser doch mit einem tollen Treffer für die Vorentscheidung.
Sehr zur Freude der unglaublich vielen Löwenfans aus ganz Schwaben, dem württembergischen „Ausland“ und den anderen altbayerischen Regionen.

Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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Unnötige Punktverluste gegen Datschiburg 2

Ärgerlich, dass unsere Sechziger, die eines der besseren Rückrundenspiele zeigten, eine Vielzahl von klaren Torchancen nicht verwerten konnten, und so am Ende nach einem vermeidbaren Kopfballtor der Gäste aus Augsburg sich selbst um den sicheren Sieg brachten.
Nun gilt vollste Konzentration der nicht einfachen Auswärtsaufgabe am Dienstag um 19 Uhr in Illertissen. Ein Katzensprung für Löwenfans aus unserer Region.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

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Ein ganz wichtiger Sieg

Mit dem 8. Sieg in Serie konnten unsere Sechziger heute beim FC Ingolstadt 2, unterstützt von über 3000 Fans unter den knapp 4 000, einen Riesenschritt in Richtung Meisterschaft machen. Einem ganz schwachen Beginn ließ die ersatzgeschwächte Mannschaft durch schöne Tore von Karger, Seferings, Weber und Koussou einen nicht mehr erwarteten 4:1 – Auswärtserfolg folgen. Vor allem für Koussou habe ich mich sehr gefreut, der nach seiner Einwechslung ein richtig starkes Spiel machte.
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

 

 

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Mehr als seltsam

Zwei Dinge sind es aktuell, die mir mehr als seltsam erscheinen.
Da ist zum einen mitten in der entscheidenden Saisonphase das Auftauchen einer Opposition für den Verwaltungsrat, sehr befremdlich und mir unverständlich.
Wir brauchen derzeit keine neue innerbetriebliche Unruhe, sondern ein dem Sportlichen untergeordnetes Gemeinschaftsgefühl ohne neue Grabenkämpfe und  Selbstdarstellungen.
Die Ruhe, die in dieser Saison vom e.V. nach außen getragen wurde, bedarf keiner neuen Hektik und Spalterei.
Ein zweites: Wer für den Spielplan der Regionalliga Bayern Verantwortung trägt, der wäre in früheren Jahren von den Vereinen geteert und gefedert worden.
Vier Heimspiele am Stück, am Schluss der Saison nur noch Auswärtsbegegnungen in Serie. Dazu wird die Reihenfolge des Spielplans der Vorrunde völlig ignoriert (z.B. ist es mir unerklärlich, warum wir erst Anfang Mai in Pipinsried spielen).
Noch ein Grund mehr, so schnell wie nur möglich den Absprung aus dieser Liga zu schaffen, um wieder einen geregelten Spielbetrieb zu haben.
Nur zwei Heimspiele in den letzten acht Spielen sind eine Zumutung!
Blau bleiben – es gibt keine bessere Farbe!

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