Ich gebe zu , dass meine gestrige Nachtruhe nicht gegeben war, so sehr wühlten mich die aktuellen Ereignisse um den Verein auf, für den ich seit 1970 große Empfindungen verspüre. Ich war schon sehr verwundert gewesen, als man sich vor ein paar Wochen von Leistungsträgern wie Verlaat trennte. Auch die Aussagen des zuvor nur im Amateurbereich tätigen Geschäftsführers wirkten auf mich wenig überzeugend. Nach Presseberichten war unser Präsident in dieser existenzbedrohlichen Zeit im Urlaub … Ismaik hatte seinen partiellen Rückzug doch schon im Frühjahr angekündigt. Wie vor 9 Jahren verweigerte er Zahlungen, vielleicht auch den unsäglichen Beschimpfungen aus der Fankurve geschuldet. Aber dass man den dritten Lizenzentzug nach 1982 und 2017 einfach billigend in Kauf nahm, ist mir absolut unerklärlich. 30000 (!) Mitglieder hat der TSV 1860 München. Da hätte man diese doch um eine einmalige Zahlung von 100 Euro bitten können. Die Herren Profis um einen vorübergehenden Gehaltsverzicht. Nichts. Eine Zumutung für alle jene, die diesem manchmal so surrealen Verein so unverbrüchlich die Treue halten. Ich muss zugeben, dass ich lange Zeit brauchen werde, um diese kampflose Selbstaufgabe zu verarbeiten. Trotz allem: Blau bleiben. Jetzt erst recht!
Wut und Frust am Tag danach …
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